18.10.07 19:15 Uhr
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Lindau: Landwirt wäre beinahe in seiner Jauchegrube erstickt

Ein Landwirt (22) wollte den Deckel seiner Jauchegrube verschließen. Er verlor jedoch den Halt und fiel in das Fäkalien-Auffangbecken hinein.

Er rief um Hilfe, was sein Nachbar hörte. Dieser zog den Mann im wahrsten Sinne des Wortes "aus dem Dreck".

Da er bereits die in einer Jauchegrube entstehenden giftigen Gase eingeatmet hatte, wurde er zur Sicherheit in ein Krankenhaus gebracht.


WebReporter: JustMe27
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Landwirt, Jauche
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.10.2007 22:28 Uhr von Laub
 
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DER hatte echt so ein megaschwein. hörtman so oft das landwirte in den gruben sterben wegen den gasen. dieser wäre fast darin verschwunden. echt glück im unglück.
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18.10.2007 23:31 Uhr von Idhren
 
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scheiße gelaufen: im wahrsten Sinne, da will man den Deckel zumachen und fällt rein... Hat wirklich Glück gehabt, die Gase können einem ziemlich das Bewusstsein nehmen.

@Laub: Ich weiß es ist schwer, aber wegen DER Gase - ich könnt brechen wenn ich den Dativ sehe, ob´s nun erlaubt wurde oder nicht, sry -> rettet den Genitiv!
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19.10.2007 14:25 Uhr von LittleBoss
 
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@Idhren: Sprache ist was Lebendiges und sollte nicht stur konserviert werden.

Bzgl. Jauchegruben: Könnte man die nicht so konstruieren, dass recht weit oben eine Art Sieb aufliegt, das jemanden, der dort hineinstürzt, auffangen würde?
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20.10.2007 00:36 Uhr von Schwertträger
 
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@LittleBoss: Klar ist Sprache was Lebendiges: Aber muss man etwas immer zum Schlechteren verändern?

Der Genetiv ist zudem einfach eleganter.
Und Eleganz ist ja wohl was Erstrebenswertes, oder?! :-)
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20.10.2007 12:08 Uhr von LittleBoss
 
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@Schwertträger: Was ist gut, was ist schlecht?
Hierbei handelt es sich um subjektives Empfinden. Ich finde nicht, dass es schlechter, uneleganter und dergleichen klingt / aussieht / ist, eher das Gegentei ist der Fall.Und dennoch toleriere ich auch den Genitiv.

Würden es so viele als falsch ansehen, so hätte sich diese Formulierungsweise nicht durchgesetzt.
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21.10.2007 23:45 Uhr von Schwertträger
 
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@LittleBoss: Einfacher ist meist schlechter: Betrachtet man z.B. mal die deutsche Sprache im Vergleich zur englischen, wird man feststellen, dass die moderne englische viel einfacher ist.
Vom Ausdrucks- und Differenzierungpotential ist das schlechter.
Das macht sich, man möchte es so erstmal kaum glauben, auch schon bei alltäglichen Diskussionen bemerkbar.

Viele der faulen würden darum die englische Sprache bevorzugen.
Und für Dinge, bei denen es um einfach Sachverhalte geht, würde ich ihnen da sogar zustimmen, weshalb englisch ja auch so etwas wie eine Weltsprache ist. Wenn man aber umfassend vergleicht. würde englisch nicht mehr gut abschneiden, weil es eben noch mehr Kriterien für eine besser oder schlechter geeignete Sprache gibt.


Dein Einwand, dass sich die Formulierung nicht durchgesetzt hätte, wenn es nicht so viele als nicht falsch ansehen würden, ist übrigens ein absoluter Irrglaube.

Das sich die Formulierung durchgesetzt hat, liegt schlicht daran, dass ein sehr hoher Prozentsatz der Deutschen (und zwar aller, nicht nur der Neudeutschen) kein deutsch kann und den Genetiv (meist überhaupt die Fälle) gar nciht erst nicht beherrschen und darum nicht beurteilen könnten, was besser klingt.
Davon kannst Du Dich ganz einfach und schnell hier bei SN überzeugen.

Wenn man sich immer zum Einfacheren wendet und die Menge als Mass der Dinge ansieht, wirst Du Dich auch bald an Sätze wie "ich komme wegen DIE Briefe" gewöhnen müssen. Das setzt sich nämlich auch gerade durch.

Es gibt viele falsche und schlechte Dinge, die sich durchsetzen, weil die Menge der Leute faul und dumm ist.

Das Fernsehen ist dafür ein gutes Beispiel. :-)
Und das ist leider bitterer Ernst.


Aber muss man dem deswegen nachgeben?
Es gibt Stellen, wo Toleranz fehl am Platz ist.

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