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Politikverdruss: 82 Prozent der Deutschen schließen einen Parteieintritt aus

Laut einer Forsa-Umfrage sind viele Deutsche unzufrieden mit den Parteien. Dies gaben 60 Prozent der Bundesbürger an. Nur 25 Prozent der Bürger sind mit der Arbeit der Politiker zufrieden. Für die Umfrage wurden 1.003 Bürger befragt.

Ganze 82 Prozent würden nicht in eine Partei eintreten. Als Gründe nannten die meisten, dass der "Parteiklüngel" sie abschrecken würde, danach kam fehlende Zeit. Unter anderem wurde auch die Wirkungslosigkeit der Politik als Grund genannt.

Die deutschen Parteien verlieren immer mehr Mitglieder. Die SPD musste in den letzten zehn Jahren auf 230.000 Mitglieder verzichten, die CDU verlor in derselben Zeit 90.000 Beitragszahler.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Deutsch, Prozent, Partei
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.10.2007 19:16 Uhr von JK922
 
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@permanentemiesfresse: [edit;anikap] Kann man ja nicht mehr hören deine Vorurteile.

Beamtenbrause, und son scheiß.
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17.10.2007 19:20 Uhr von zenluftikus
 
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@JK922: wer anderer in diesem deinem Tonfall "Assi" nennt sollte mal genau in den Spiegel schauen - unter Umständen sieht er dann einen ebensolchen dort!
Zur news: Eigentlich schade für die Demokratie aber ich denke das wird den Parteien gar nicht so unrecht sein - zumindest zur Zeit. Wenns die Leute nicht mehr interresiert kann ma ja machen was man will.
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17.10.2007 19:26 Uhr von s_r_a_s_a_d_u
 
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Wer will denn schon mit diesen ganzen verlogenen Typen in einen Topf geworfen werden. Und jetzt kommt mir nicht mit: wenn Du was verändern willst!

...brech...
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17.10.2007 20:04 Uhr von JK922
 
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@zenluftikus: Jo ich weiß, es nur mal eben mit mir durchgegangen. Tschuldigung...aber fands trotzdem dumm.
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17.10.2007 20:05 Uhr von herrnice
 
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newstitel?! Wer ausschließt in einer Partei beizutreten muss doch nicht gleich Politikverdrossen sein. Wo ist da bitte der Zusammenhang?
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17.10.2007 22:00 Uhr von Nocverus
 
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wtf ist parteiklüngel ? gaaanz ehrlich ?
mich würde es auch abschrecken - wenn man net weiss was das ist !?
also was ist das ?
habs noch nie gehört O_o
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17.10.2007 22:24 Uhr von cat_carrier
 
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War mal Mitglied in der SPD: damals als Brandt das Mißtrauensvotum gewann.
Später bin ich sowohl da als auch aus der Gewerkschaft ausgetreten.

Heute wäre ich Mitglied einer Partei, die links von der CDU/CSU und ein wenig in die andere Richtung von der SPD wäre.
Wer wird wohl so eine Partei gründen?
(Und sage mir bitte keiner "FDP")
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17.10.2007 22:58 Uhr von SchlachtVati
 
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da sieht man mal wie dumm 1003 menschen: gemacht werden .

es gibt nämlich gar keinen politikverdruss

was es gibt , ist ein politikerverdruss

da liegt der hund begraben
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18.10.2007 10:07 Uhr von amacut
 
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@ SchlachtVati: Word!
Da hast Du genau den Kern der Sache erkannt.

Politiker-Verduss.


p.s. diese bescheuerte Antwortfunktion ist immer noch zur Hälfte ausserhalb meines Browsers!!! Das ist doof und führt zu Fehlern und ärgert mich!


ama.
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18.10.2007 10:24 Uhr von tesla_roger
 
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listenaufstellung_parteivertrossenheit: wer einmal in einer partei war (auf bezirksebene) konnte sehr schön mitbekommen wie die wahllisten der parteien aufgestellt wurden. mit demokratie hat dieses nichts zutun.
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18.10.2007 18:01 Uhr von Asalin
 
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Alles eine: grosse verlogene homgene Masse, wobei es da ein paar Prachtexemplare dabei sind die es verstehen bei der Wirtschaft am richtigen punkt zu lutschen um an die wichtigen Posten zu kommen.

Ich kann nix ich will nix machen werd ich eben Politiker, so und so ähnlich geht es vielen erfolgreichen Politikern, die es gut verstehen mit dem Zorn des gemeine Volkes umzugehen und dieses geschickt zu Verdrängen :)

Klar 82% wollen halt nicht Verräter am eigen Volk unterstüzen.
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23.10.2007 21:11 Uhr von Nessy
 
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wer will schon in eine Partei eintreten, die einem die Meinung vorgibt? Und damit meine ich nicht die NPD oder so ;-)
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27.10.2007 18:31 Uhr von tertius
 
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Vielleicht deswegen??? Den folgenden Beitrag habe ich in einem älteren Buch gefunden:

Die Sorge um den nächsten Wahlausgang. Sowie in den Köpfen dieser parlamentarischen Staatskünstler die Ahnung aufzudämmern pflegt, daß das liebe Volk wieder einmal revoltiert und aus dem Geschirr des alten Parteiwagens entschlüpfen will, pflegen sie die Deichseln neu anzustreichen. Dann kommen die Sterngucker und Parteiastrologen, die sogenannten „erfahrenen“ und „gewiegten“, meistens alten Parlamentarier, die in ihrer „reichen politischen Lehrzeit“ sich analoger Fälle zu erinnern vermögen, da auch der Masse endlich die Stränge ihrer Geduld gerissen, und die Ähnliches wieder bedrohlich nahe fühlen. So greifen sie zu den alten Rezepten, bilden eine „Kommission“, horchen im lieben Volk herum, beschnüffeln die Presseerzeugnisse und riechen so langsam heraus, was das liebe breite Volk gerne haben möchte, was es verabscheut und was es sich erhofft. Jede Berufsgruppe, ja jede Angestelltenklasse wird genauestens studiert und in ihren geheimsten Wünschen erforscht. Auch die „üblen Schlagworte“ der gefährlichen Opposition pflegen dann plötzlich reif für eine Überprüfung zu sein und tauchen nicht selten, zum größten Erstaunen ihrer ursprünglichen Erfinder und Verbreiter, ganz harmlos, wie selbstverständlich im Wissensschatz der alten Parteien auf.
So treten die Kommissionen zusammen und „revidieren“ das alte Programm und verfassen ein neues (die Herrschaften wechseln dabei ihre Überzeugungen andere das Hemd, nämlich immer dann, wenn das alte verlaust ist!), . Der Bauer erhält den Schutz seiner Landwirtschaft, der Industrielle den Schutz seiner Ware, der Konsument den Schutz seines Einkaufs, den Lehrern werden die Gehälter erhöht, den Beamten die Bezüge aufgebessert, Witwen und Waisen soll in reichlichstem Umfang der Staat versorgen, der Verkehr wird gefördert, die Tarife usw. sollen erniedrigt und gar die Steuern, wenn auch nicht ganz, aber doch so ziemlich abgeschafft werden.
Jeden Morgen begibt sich der Herr Volksvertreter in das Hohe Haus, und wenn schon nicht ganz hinein, so doch wenigstens bis in den Vorraum, in dem die Anwesenheitslisten aufliegen. Im angreifenden Dienste für das Volk trägt er dort seinen Namen ein und nimmt als wohlverdienten Lohn eine kleine Entschädigung für diese fortgesetzten zermürbenden Anstrengungen entgegen. Manches Mal passiert es, daß man doch einen Stand vergessen oder von einer im Volk umlaufenden Forderung nichts gehört hat. Dann wird in letzter Eile noch hineingeflickt, was Platz hat, so lange, bis man mit gutem Gewissen hoffen darf, das Heer der normalen Spießer samt ihren Weibern wieder beruhigt zu haben und hoch befriedigt zu sehen. So kann man innerlich also gerüstet im Vertrauen auf den lieben Gott und die unerschütterliche Dummheit der wahlberechtigten Bürger den Kampf um die „neue Gestaltung“ des Landes, wie man sagt, beginnen. Wenn dann der Wahltag vorbei ist, die Parlamentarier für fünf Jahre ihre letzte Volksversammlung abgehalten haben, um sich von der Dressur des Plebs hinweg zur Erfüllung ihrer höheren und angenehmeren Aufgaben zu begeben, löst sich die Programm-Kommission wieder auf, und der Kampf um die Neugestaltung der Dinge erhält wieder die Formen des Ringens um das liebe tägliche Brot: Dieses heißt aber beim Parlamentarier Diäten. Nach vier Jahren oder in sonstigen kritischen Wochen, wenn die Auflösung der parlamentarischen Körperschaften wieder näher und näher zu rücken beginnt, beschleicht die Herren plötzlich ein unbezähmbarer Drang. So wie der Engerling nicht anders kann, als sich zum Maikäfer zu verwandeln, so verlassen diese parlamentarischen Raupen das große gemeinsame Puppenhaus und flattern flügel- begabt hinaus zum lieben Volk. Sie reden wieder zu ihren Wählern, erzählen von der eigenen enormen Arbeit und der böswilligen Verstocktheit der anderen, Wenn sich diese Undankbarkeit des Volkes bis zu einem gewissen Grade steigert, kann nur ein einziges Mittel helfen: der Glanz der Partei muß wieder aufgebügelt werden, das Programm ist verbesserungsbedürftig, die Kommission tritt erneut ins Leben, und der Schwindel beginnt von vorne. Bei der granitenen Dummheit unserer Menschheit wundere man sich nicht über den Erfolg. Geleitet durch seine Presse und geblendet vom neuen verlockenden Programm, kehrt das „bürgerliche“ wie das „proletarische“ Stimmvieh wieder in den gemeinsamen Stall zurück und wählt seine alten Betrüger.
Damit verwandelt sich der Parlamentarier und Kandidat wieder in die parlamentarische Raupe und frißt sich am Gezweig des staatlichen Lebens weiter dick und fett, um sich nach vier Jahren wieder in den schillernden Schmetterling zu verwandeln.
Es gibt kaum etwas Deprimierenderes, als diesen ganzen Vorgang in der nüchternen Wirklichkeit zu beobachten, diesem sich immer wiederholenden Betrug zusehen zu müssen.

Kommt jemandem das bekannt vor?

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