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Neuss: Bei einer NPD-Veranstaltung wurden 70 Personen in Gewahrsam genommen

Am gestrigen Samstag kam es in Neuss (Nordrhein-Westfalen) zu einer NPD-Veranstaltung. In diesem Rahmen kam es zu 70 Festnahmen, wobei Linke wie Rechte betroffen waren.

Bei einer von der Stadt Neuss initiierten Mahnwache blieb es ruhig. Auch eine Protestveranstaltung der Antifa war friedlich.

Nachdem die Demonstration beendet war blockierten Linke die etwa 125 Anhänger der Rechtsextremen. Die Polizei beendete die Sitzblockade und griff auch gegen Rechte durch, die sich nicht an Auflagen gehalten hatten.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: NPD, Person, Veranstaltung, Neuss
Quelle: www.ad-hoc-news.de

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14.10.2007 16:46 Uhr von hklemgo
 
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Muss nicht sein: Gewalt erzeugt Gegengewalt, selbst wenn diese Gerechtfertigt erscheint!
50Nazis 1500 Gegendemonstranten (so war es in Bielfeld vor ein paar Jahren) Man schenkt diesen Idioten viel zu viel Beachtung.
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14.10.2007 17:06 Uhr von oosil3ntoo
 
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pfff: Antifa und Faschos nehmen sich nichts!

In "meinen" Augen sind die ganzen Gruppen gleich dumm!!!
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14.10.2007 17:08 Uhr von perreto
 
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Falsche Zurückhaltung: Auch wenn der Kommentar, man schenke diesen Idioten zu viel Aufmerksamkeit, auf den ersten Blick logisch erscheinen mag, kann ich diese Meinung nicht teilen. Ich denke, gerade in Bezug auf die letzten Vorkommnisse bei SPD-Wahlkampf-Ständen, wo Bürger, die sich Informationen bei einer demokratischen Partei holen wollten, von Rechten verprügelt wurde, bekommt rechte Gesinnung eine "neue" Dimension. Angriffe auf die Demokratie verdienen mehr Aufmerksamkeit, als sie bis jetzt bekommen!
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15.10.2007 00:26 Uhr von mystikfire
 
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Gegendemos?!?! Meines Erachtens bekommen die Demos o.ä. von den "Rechten" auf die beine gestellten Veranstaltung nur so viel Aufmerksamkeit, weil es immer RIESIGE Gegendemos gibt, bei denen meistens jemand Stress macht. Würde keine Gegendemo sein, wüde sich auch keiner für 30 marschierende Kahlköpfe interessieren.

Was aber nicht heißen soll, dass ich Gegendemos schlecht finde - nur sollten diese auch friedlich bleiben

PS: Ich will damit nicht sagen, dass die "Rechten" immer friedlich bleiben.
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15.10.2007 00:48 Uhr von tertius
 
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Verstehe ich da was falsch? Sollte nicht in einer sogenannten Demokratie jeder die Möglichkeit haben seine Meinung öffentlich zu äußern? Rechts, Links, Oben, Unten ist doch Scheißegal. Jeder Mensch hat andere Erkenntnisse, andere Lebenserfahrungen und andere Vorstellungen. Die sollte man aber auch öffentlich äußern können oder wir müssen wieder eine Einheitspartei einführen. War aber auch nicht so toll, habe ich mir sagen lassen.
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15.10.2007 09:14 Uhr von Universum22
 
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@ Tertius: So frei bist Du in dieser Demokratie dann auch nicht mehr.
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15.10.2007 15:35 Uhr von huschi
 
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@all: Wer den Unterschied zwischen Antifa und Fachos nicht versteht, versteht natürlich auch nicht den Unterschied zwischen Demokratie und Anti-Demokratie. Geschweige denn dem jeweiligen zugrunde liegenden Gedankengut.

Aber kurze Erklärung: Genau dieses Anti-Demokratische-Gedankengut der "Faschos" ist (nicht nur in Deutschland) verboten. Dies hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun. Denn u.a. enthält genau dieses Gedankengut die "Entmündigung des Bürgers".

Zum Thema "Aufmerksamkeit":
Wenn 30 Leute ohne Gegenprotest über die Straße laufen sieht es fast so aus als hätten sie recht.
Wenn 30 Glatzen aber 1500 entgegen treten so bringt dies Unruhe in die eigenen Reihen. Und für jeden Fascho, der danach mal ein bisschen nachdenkt und erkennt, daß er auf der falschen Seite steht hat sich der Aufwand gelohnt.
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15.10.2007 17:04 Uhr von miggel123
 
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Rechte nur "notgeil": Die meisten werden rechts, weil sie ihre Jugend oder so verschissen haben, und nun aufmerksamkeit brauchen, nichtmehr das kleine Arschloch sein wollen...
Ich denke die rechten wollen nur in den Nachrichten sein, bzw. überhaupt jemand sein.
Wem macht es denn Spaß zu zerstören wenn niemand zusieht??
Allerdings will ich nicht sagen, dass man wegschauen sollte, oder die Augen zumachen.
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15.10.2007 21:42 Uhr von perreto
 
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Von jedem etwas Ich bin absolut kein Fan von körperlicher Gewaltausübung zur Durchsetzung der eigenen Meinung. Das gilt für rechte sowie natürlich auch für linke Gewalttäter. Leider ist es mittlerweile so, dass sich öffentlich nur das sog. "linke Pack" gegen rechte Parolen bewegt. Ansonsten ist leider in den meisten Fällen rechter Gewalt das eigene Ansehen oder das der Stadt oder des Dorfes wichtiger als die körperliche Unversehrtheit des Individuums. Ich wollte mit meinem ersten Post hauptsächlich darauf aufmerksam machen, dass diese rechte Gewalt nicht bloß wenig Aufmerksamkeit bekommt, deren Existenz wird sogar meistenfalls verleugnet. Dass linke Krawallmacher in solchen Fällen leichter anzuklagen sind, ist klar. Denn die Sachbeschädigungen oder auch Übergriffe auf Polizisten sind leichter in Hinsicht auf das eigene Gewissen zu verurteilen als sich selber einzugestehen, dass man vielleicht in der Gesellschaft etwas unangenehmes übersieht. Denn rechte Gesinnungen fangen leider nicht erst mit der Rasur des Kopfes an. Und sich damit auseinanderzusetzen ist für die meisten Menschen einfach zu persönlich und zu anstrengend.
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16.10.2007 01:21 Uhr von HunterS.
 
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@teritus: Art 18 GG:

Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Abs. 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Abs. 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte. Die Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen.

Nazis dürfen sich nicht breit machen. Vor ihnen muss gewarnt werden, denken doch die meißten "Hey, das hat mit dem 3. Reich garnichts zu tun!" - Doch, hat es, und zwar mehr als das.
Parteivorsitzender Udo Voigt fährt gerne mal zu Gedenkfeiern für die SS und sieht in Menschen "Brüder im Geiste", die den Holocaust leugnen, Juden und andere Rassen verfolgen und dazu das dritte Reich glorifizieren.
Diesem Gedankengut darf kein Raum gegeben werden, auch wenn es sich noch so gutbürgerlich gibt!
Das BVerfG hat diese Verwirkung nicht ausgesprochen, leider Gottes, aber zum Glück geht in einer Demokratie alle Macht vom Volk aus ;-)

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