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Tschechien: Babys vertauscht - Bis Ende des Jahres erfolgt Rücktausch (Update)

Wie SN berichtete, wurden Anfang des Jahres in einer Klinik in Trebic (Tschechien) zwei Babys verwechselt. Ein Gentest wegen der fehlenden Ähnlichkeit bestätigte den Verdacht eines Elternpaares, dass ihre Tochter gar nicht ihre Tochter sei.

Zwischenzeitlich gab die Klinik bekannt, dass wegen der Verwechslung zwei Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren werden und fünf weitere Angestellte eine Strafe erhalten.

Die beiden Mädchen werden nach der nun erfolgten Einigung der Eltern bis zum Ende des Jahres ihre Familien tauschen. Die Klinik muss mit einer Schadenersatzklage der Eltern in Höhe von zehn Millionen Kronen (rund 365.000,00 Euro) rechnen.


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WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Jahr, Update, Baby, Ende, Tschechien
Quelle: www.pr-inside.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2007 19:40 Uhr von Streetlegend
 
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Am Anfang waren sich die Mütter nicht einig. Eine wollte die Tochter behalten, die andere wollte die Verwechslung rückgängig machen. Alptraum!
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12.10.2007 20:19 Uhr von Jimyp
 
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Und wieso nicht gleich? Das verwirrt doch vor allem die Kinder, wenn sie noch länger bei den falschen Eltern bleiben und dann getauscht werden!
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13.10.2007 00:58 Uhr von herrnice
 
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eines der beiden Säuglinge ist blind!
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13.10.2007 13:47 Uhr von peteradolf86
 
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@herrnice: Mein Mitleid an die Eltern.
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13.10.2007 14:49 Uhr von Ba-Seele
 
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kann mir schon vorstellen: dass es eine ganz schwierige situation ist. ich mein, man hat ja schlielich eine zeit lang mit dem kind gelebt und dachte es wäre das eigene. man hat ja schon eine bindung zu dem kind aufgebaut! aber tauschen würde ich auf jeden fall auch wollen.
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13.10.2007 15:34 Uhr von ThorsLiebling
 
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Alptraum: Das ist der Alptraum jeder Mutter - welch ein Segen, daß so etwas bei einer Hausgeburt nicht passieren kann. Sowas - auch, wenn es höchst selten passieren mag oder nichit immer herauskommt - ist doch eigentlich ein Grund mehr, sich auf die Natürlichkeit von Schwangerschaft und Geburt zu besinnen und eine nicht in einem KRANKENhaus, sondern in einem GEBURTShaus oder daheim zu erleben.

Mich würde interessieren weshalb die Ergebnisse des zweiten Elternpaares noch nicht vorliegen. Auch würde ich gerne wissen ob die mangelnde Ähnlichkeit jenem Elternpaar aufgefallen ist, welches das blinde Baby hatte.
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13.10.2007 15:36 Uhr von ThorsLiebling
 
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Edit und eine Geburt (*) nicht in einem KRANKENhaus, sondern in einem GEBURTShaus oder daheim zu erleben.
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13.10.2007 15:41 Uhr von BitteBrigitte
 
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Meine war das einzige Mädchen auf der Station. Die ganze Geschichte ist natürlich fatal, für alle Beteiligten. Ein krankes und ein gesundes Baby... Ich möchte mit mit keiner Familie tauschen, um in der Terminologie zu bleiben...
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13.10.2007 16:58 Uhr von ron11
 
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gehe davon aus....das man die kinder langsam dran gewoehnen moechte und deshalb so lange gewartet wird
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13.10.2007 22:54 Uhr von CityHai
 
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wie in einem schlechten Film Echt üble Geschichte... vorallem für die beiden Kinder. In dem Fall muss man sich wirklich fragen, warum die Kinder nich (wie sonst üblich) DIREKT nach der Geburt ein band um das Fußgelenk bekommen, damit Verwechslungen ausgeschlossen werden können...
Da kann man am Ende noch von Glück reden, dass es jetzt rausgekommen ist und nicht 10 - 20 Jahre später...
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14.10.2007 14:13 Uhr von normalo78
 
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@herrnice: Hast Du zufällig eine Quelle dafür, daß eines der Babys blind ist? In dieser Quelle steht nichts davon. Das könnte natürlich das Zögern erklären. Trotzdem, ich würde mein blindes Baby so schnell wie möglich zurück haben wollen.

Gruß
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18.10.2007 00:29 Uhr von Frankfurterin
 
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@jimyp, erdbeere, alle: So einfach ist das doch mit dem schnellen Zurücktauschen nicht, könnt ihr euch nicht vorstellen, daß sowohl die Eltern als auch die Kinder schon eine starke Bindung zu einander aufgebaut haben? Ich fände es völlig danaben, wenn die Kinder ohne eine vorsichtige Eingewöhnung an die neue Situation einfach wie ein Gegenstand umgetauscht werden würden..völlig unsensibel! Das erste Jahr ist doch schon voller entscheidender Prägungen, das kann doch nicht einfach so mit einem tausch ungeschehen gemacht werden. Ich finde es zwar auch für die Familien am besten, wenn die Kinder wieder zu ihren leiblichen Eltern kämen, jedoch sollten die familien in engem Kontakt bleiben, zumindest nachdem sich die Kinder dann an ihre richtigen Eltern gewöhnt haben..vielleicht aber auch schon von der Trennung an.. für all das wäre es sicher wichtig, wenn sie von einer Fachperson, Psychologe begleitet werden würden. Bin mir sicher, daß die Trennung nicht ohne Schwierigkeiten erfolgt..die Kinder aber sicher auch die Eltern werden bestimmt nach einer Weile sich sehr vermissen..die Eltern waren die Hauptbezugspersonen, die ganze Welt für das kleine Kind..und die Mutter hat das Baby gestillt, man hat sich lieb gewonnen. Es wäre doch traumatisch, wenn so ein Kind von heute auf morgen aus seinem ganzen vertrauten Umfeld gerissen würde..es ist wirklich ein schwierige und tragische Geschichte und ich hoffe wirklich, daß die Umgewöhnung dann doch ganz gut klappen wird.. Bestimmt ist es aber wirklich gut, wenn die Eltern in engem Kontakt bleiben mit beiden Kindern..

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