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CD-Käufer dürfen Preis des neuen "Radiohead"-Albums selbst bestimmen

Die britische Band Radiohead hat den Plattenfirmen und Downloadportalen den Kampf angesagt. Ihr neues Album "In Rainbows" ist bisher nur als Download erhältlich.

Der Clou daran: Die Fans dürfen selbst einen Preis für das Album bestimmen und es gibt keinerlei Einschränkung für die Verwendung der MP3s. Auf diese Weise wollen Radiohead die Selbstbestimmung der Musiker zurückerobern.

Der Versuch scheint zu funktionieren. Der Ansturm auf die Homepage der Band ist groß und andere bekannte und etablierte Bands wie Nine Inch Nails oder Oasis wollen mit dieser Strategie nachziehen.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Preis, Album, CD, Radio, Käufer
Quelle: www.spiegel.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2007 13:14 Uhr von mozzer
 
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Eine spannende Geschichte, wie ich finde. Dank MySpace und solcher Ideen könnte sich im Musikbusiness eventuell endlich was tun...
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12.10.2007 13:36 Uhr von Airstream
 
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Klingt super: Einerseits klingt es natürlich super, man bezahlt das was man meint das Album wert zu sein. Für eine Onlinevariante wo man mit den Mp3s nach dem kauf machen kann was man will ist das echt super, überlege auch gerade mal auf deren page vorbeizuschauen, auch wenn ich so deren Musik weniger höre.

Für richtige Alben (CD`s mit Hochglanzcover, Inlay etc.) aber wohl nicht machbar. Immerhin kostet das massenfertigen der Cds mit den Hüllen und co, wenn dann die Masse nur zwei oder drei Euro bezahlt wird sich das nicht rechnen.

Trotzdem toller ansatz und ich hoffe das es mal einen frischen Wind in die Musikerszene bläst!

Grüße von einem Hobbymusiker der selbst 3 Alben veröffentlicht hat ^^
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12.10.2007 13:37 Uhr von ionic
 
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also wie jetzt? ich kann also nacher 1.99 fürs abum zahlen und habs dann auf meiner platte legal und darfs so oft kopiern wie ich will? goil...
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12.10.2007 13:37 Uhr von Nehalem
 
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Ich hätte: Keinerlei Probleme 6-8€ für ein Album liegen zu lassen, aber 25€!? Nie und nimmer...

If you can´t defeat it, join it...
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12.10.2007 13:39 Uhr von ionic
 
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ich hab mit kopiern jetzt nich für andere kopiern sondern z.b. auf ne cd fürs auto und vll auf meinen ipod und auf meinen laptop..ist das richtig?
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12.10.2007 13:48 Uhr von JustMe27
 
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@ionic: Wenn Du das Original besitzt, kannst Du dir bis zu sieben "Sicherheitskopien" ziehen. Bitte korrigieren, falls ich falsch liege...
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12.10.2007 14:13 Uhr von burzelmann
 
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Auch bei Software gibt es sowas ähnliches schon. Z.B. hat die Firma Ashampoo letztens so ein Angebot gemacht, wo man den Preis für ein Produkt selber vorschlagen konnte.

Bzgl. Hochglanz-Cover usw.
Für diesen Fall könnte man ja einen Mindestpreis veranschlagen.
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12.10.2007 14:47 Uhr von D4v3
 
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@justme27: aber nur solange du keinen kopierschutz umgehst. da auf jeder cd heute einer drauf ist, darfst du es also eig nicht mehr.
es ist erlaubt eine kopierschutzfreie cd an 7 nahe bekannte zB familienmitglieder weiterzugeben
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12.10.2007 15:10 Uhr von Elchmeister
 
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JustMe27: Du liegst falsch , zumindest teilweise.
Von einer kopiergeschützten , originalen CD/DVD/etc. darfst du genau EINE Sicherheitskopie anfertigen.
Egal wieviele Sicherheitsmaßnahmen du dabei umgehen musst.
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12.10.2007 15:14 Uhr von RonnyP
 
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Mehr Einnahmen? Frage mich, ob sie dadurch mehr Einnahmen erzielen können oder eher weniger. Auf jeden Fall ein nettes Experiment.

Wir werden ja sehen, ob es erfolgreich war, wenn sie das beim nächsten Album wieder anbieten.
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12.10.2007 16:16 Uhr von HolgerM
 
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Also die Künstler sollten theoretisch mehr bekomme: da die Einnahmen von den CDs ans Plattenstudio gehen und der Künstler nur einen Bruchteil davon selber bekommen.

Künstler verdienen ihr Geld meist durch Werbung und Konzerte.

3-5 Euro wäre ich auch bereit zu zahlen, vielleicht hört sich das wenig an, aber überlegt mal so, ich hab bisher außer Rammstein keine einzige CD gekauft.
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12.10.2007 16:21 Uhr von Enny
 
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sehr gut: Gute Idee. Und nur so klappts auch.
Schön das sowas Schule macht.
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12.10.2007 16:45 Uhr von FleurMia
 
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schöne Nachricht =): hoffe, dass diese Idee die Runde macht... ich bin gerne bereit für gute Lieder zu bezahlen und unterstütze die Arbeit dieser Menschen mit meinem Kauf dann auch gerne...
bei Popstarsklonen wird das allerdings nicht funktionieren, da hier nicht mal ein Mindesmaß an Selbstbestimmung vorhanden ist..
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12.10.2007 16:51 Uhr von herrnice
 
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Super Idee: Finde das echt ne super Sache.
Hab das System aber gleich mal wieder missbraucht und Radiohead 0,00 Pounds für das Album gelassen. Funzt auch! ^^
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12.10.2007 16:52 Uhr von Schwertträger
 
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Und? Was für einen Preis zahlen die Leute frei- willig??

Wenn ich einzelne Beiträge so lese, dann bestätigt sich meine Einschätzung, dass die meisten viel zu wenig geben würden und sich keinerlei Vorstellung darüber machen, wieviel sie denn erwarten würden, wenn sie auf der Gegenseite stünden.

Nach den Preissteigerungen der letzten Jahre muss eine Band schon 30 - 35 DM haben, was also ungefähr 15 - 18 EUR ausmacht, wenn sie denn eine CD mit Booklet liefert.
Nur per Download, ggf. mit PDF, läge das Ganze dann bei 10 - 12 EUR für ein neues Album, also rund einem Euro pro Musikstück.
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12.10.2007 16:55 Uhr von Schwertträger
 
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Die Kosten für Studio und Drumrum müssen ja trotzdem noch bezahlt werden, auch wenn die Endvermarktung rausgenommen wird, die sonst ja mitverdient.

Das hatte ich oben vergessen zu erwähnen, aber das ist wichtig.
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12.10.2007 18:25 Uhr von Falkone
 
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Studio ist heutzutage nebensächlich: Wir produzieren z.B. DVD´s und verdienen dann erst am Verkauf der Datenträger was.

z.B. Band "Engel in Zivil" Live-Mittschnitt
oder unsere Dokumentation "Das Gefängnis Hoheneck".

Bei den heutigen Preisen kann man schon sehr viel mit normaler PC-Technik aus dem Fachhandel machen....

PC´s aus´m Discounter sind dafür natürlich nicht brauchbar. Viele Grüße an die Schrottverkäufer von AL...., Li.... und wie sie alle heißen...
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12.10.2007 18:48 Uhr von Schwertträger
 
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@Falkone: Aber pressen lassen müsst Ihr dann ja doch noch.

Dass aufnahmetechnisch mit gutem PC-Equipment einiges möglich ist, will ich ja gar nicht bestreiten, aber grössere Bands werden da dann doch irgendwannn das Studio bevorzugen, oder? :-)
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12.10.2007 19:21 Uhr von Jorka
 
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Ich finds ne gute Idee: und 9 bis 10€ würde ich auch für das Album ausgeben, okay jetzt nicht für Radiohead speziell, aber für diese Idee überhaupt wenn andere Künstler mitziehen würden.
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12.10.2007 19:53 Uhr von Malik2000
 
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Bei einer CD bestimmt der Handel den Preis. Es geht wohl eher um einen Download.
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12.10.2007 20:04 Uhr von Malik2000
 
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Mehr Einnahmen nicht unrealistisch: Die Gruppen könnten sich selber produzieren und müssten sich nicht bei geldgierigen Labels mit Knebelverträgen f.... lassen.

Und wenn 100.000 Leute im Durchschnitt 3 Euro zahlen ist das mehr, als wenn das ALbum 10.000 Leute für 14 Euro kaufen und der Rest es runterläd und davon noch das geldgeile Label bezahlt werden will.
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12.10.2007 20:13 Uhr von Schwertträger
 
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@Malik: Aber für 3,- EUR kannst Du keine Musik produzieren.
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12.10.2007 21:44 Uhr von Sh@dowknight99
 
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Die News ist unvollständig, bzw irreführend: Radiohead stehen momentan unter keinem Label und haben dieses Projekt selbstständig auf die Beine gestellt.

Die Onlinedownloads beschränken sich selbstverständlich nur auf das Album als mp3s.

Allerdings ist die Hardcoverbox mit CD und Vinyl! inkl bootleg, etc für ca 55 euro parallel zum Onlineangebot verfügbar.

Wahre Fans werden also sowieso lieber mehr Geld für den vollständigen künsterlischen Erguß ausgeben, als sich die mp3 zu laden. Damit geht die Rechnung für Radiohead auch wieder auf.
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13.10.2007 01:10 Uhr von Vampire666
 
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genialer schachzug: fakt ist:
eine cd kostet in der herstellung ca. 2 euro
zzgl. die produktionskosten...
geht man nun davon aus, das ein künstler für eine verkaufte cd ca. 50 cent bekommt, ggfs. sogar nen euro, wenn er auch komponist und texter war/ist, udn dieses geld bei eienr band durch die anzahl der mitglieder geteilt werden muss, ist dieses angebot eine echte goldgrube !
es ist keine gross angelegte werbekampagne nötig, weil jedes musik-presse organ darübe rberichtet, udn ein grosstel der user, die sich dieses album runterladen, auch einen "alibi" betrag zahlen.
und weiterhin kann man heutzutage fast davon ausgehen, das auf kedes VERKAUFTE album 10 kopieen kommen (durch 1:1 kopieen udn illegale downloads) ist die quote auf DIESEM weg sicherlich für die musiker BESSER, als der klassische vertrieb, da sich die reinen kosten aus produktios. udn serverkosten zusammensetzen, udn der rest reingewinn OHNE plattenfirma, material- und vertriebskosten sichauf einen bruchteil der "klassischen" herstellungskosten reduziert
es ist ganz einfach:
setzt sich dieses prinzip durch, funktioniert es... wird dies eins von wenigen beispielen bleiben, war es ein griff ins klo...ICH denke das in zukunft deutlich mehr alben auf diesem weg publiziert werden.. ob bei freier preisgestaltung, oder zu deuztlich günstigeren preisen als im einzelhandel mag ich nich sagen..aber das PRINZIP wird sich durchsetzen
...
V.
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13.10.2007 10:19 Uhr von KotAmBein
 
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Klingt gut! Klingt wirklich gut!
Aber das werden wahrscheinlich auch sehr, sehr viele ausnutzen....
Schade drum...

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