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England: Anklage wegen Verletzung des Urheberrechts durch zu lautes Radio

Wer lizensierte Musik so laut hört, dass andere mithören können, verstößt laut der "Performing Rights Society" (englische GEMA) gegen das Urheberrecht.

Einer englischen Werkstattkette wird vorgeworfen, gegen das Urheberrecht verstoßen zu haben, da die privaten Radios der Mitarbeiter in den Hallen so laut waren, dass auch andere Mitarbeiter und Kunden die Musik mithören konnten.

Die PRS hat 250 dieser angeblichen Verstöße registriert, die die Firma nun 200.000 Pfund kosten könnten, da das Unternehmen keine Lizenz für die öffentliche Aufführung der Musik hatte (30.000 Pfund pro Jahr). Der Richter hat die Klage zugelassen.


WebReporter: sub__zero
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: England, Verletzung, Anklage, Radio, Urheberrecht
Quelle: www.netzwelt.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.10.2007 11:19 Uhr von sub__zero
 
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Tja, meine Damen und Herren, wir sind Zeugen einer neuen Qualität des Filesharings.
P.S.
Hoffe, dass euch meine erste News gefällt.
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10.10.2007 12:17 Uhr von vst
 
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gefällt :-)): sind die doof
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10.10.2007 12:27 Uhr von Fumpi
 
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Aha: Also wenn ich zu Hause, auf dem Balkon, im Garten Musik höre und mein Nachbar hört mit, mache ich mich strafbar? In Zukunft rennen alle also mit Kopfhörern rum oder wie o.O
Man, ist das eine verkehrte Welt.
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10.10.2007 12:29 Uhr von ArrowTiger
 
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Mussolini meinte Faschismus ist die Verschmelzung von Großkapital und Staat.

Hier eben die Wirtschaftslobbyisten und Staat. Anders kann man sich eine solche verquere Rechtsgestaltung nicht vorstellen. UK geht offenbar schnurstracks in Richtung Diktatur. Widerlich!
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10.10.2007 13:05 Uhr von Laub
 
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son müll: soll jeder musik für sich hören? mein gott wie dumm ist das denn bitte? blöder lizenkram. mit cd´s brennen und musik illgegal laden kann ich es ja verstehen aber doch nicht so. das ist ja total dämlich. außerdem, was soll man da bitte so schlimmes weghören? die kunden z.B. stehen da doch nicht den ganzen tag und hören musik.

ich finde persönlich: das ist der größte scheiss mit den gesetzen!
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10.10.2007 13:16 Uhr von BenPoetschke
 
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Ich habe mir: über ähnliches auch schon mal Gedanken gemacht. Und wenn die GEMA mal wieder auf Zack ist, wird es auch bei uns eine Reihe von neuen Abzocken geben. Dann wird nämlich jeder derer die zur Zeit noch mit weit aufgerissenem Superbooster im Auto durch die Lande jaulen zur Kasse gebeten. Die Abgaben für "öffentliche Aufführungen" von musikalischen Werken errechnen sich entweder nach der Anzahl der Zuhörer oder nach der Größe des beschallten Raumes. Die Anzahl der Zuhörer kann dabei recht groß werden, wenn man mit dem Auto durch eine belebte Innenstadtstraße gondelt.

Man müsste sich mal auf den Seiten der GEMA schlau machen.

Die Preise sind ja bei normalen Musikdarbietungen schon horrend, aber da erschlösse sich ein gigantisches Einnahmepotenzial...
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10.10.2007 13:19 Uhr von Lustikus
 
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also ich kenne: jemanden, dessen Nachbar fast jedes Wochenende Party gemacht hat und das lautstark. Er hat sich mehrmals beschwert tat sich nichts. Auf den Hinweis, daß er etwas unternehmen wird bekam er nur Gelächter. Er hat sich dann einen Abend hingesetzt und alle aufgeführten Lieder mitgeschrieben... hat den Nachbarn von der GEMA mal eben 250 Ocken gekostet seitdem ist Ruhe :-)
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10.10.2007 13:30 Uhr von zw3rch
 
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Bekloppt ²: Musikindustrie wird auch immer schlimmer. Kein Wunder, dass die "Bezahllaune" der Kunden gerade eher nich so ist.
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10.10.2007 14:00 Uhr von Gorxas
 
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...das ist in Deutschland bei der GEMA genauso, wenn es sich um einen Gewerbebetrieb handelt -> folglich ist dies hier keine News wert
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10.10.2007 14:16 Uhr von shop-company*com
 
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ähm again wer ernsthaft dafür ist, dass die werkstatt bezahlen soll, der möge bitte aussterben!

sunny greetings
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10.10.2007 15:03 Uhr von WWWiesel
 
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vor ein paar Monaten schrieb jemand aus ironie das zukünftig auch zu laute beschallung wohl auch irgendwann ins urheberrecht fallen würde.

Und jetzt ist es Wirklichkeit! OMG
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10.10.2007 15:06 Uhr von a.maier
 
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Laut musik hören: das in der Werkstatt die Lautstärke vorgeschrieben werden soll finde ich auch blöd, aber manchmal nervt es mich sehr wenn irgend jemand auf der Streaße oder im ÖPNV die mp3 von seinem Handy lautstark loslässt. Wir waren vor 40 Jahren froh nicht mehr diesen hohlen monoklang hören zu müssen, als es die ersten Stereorecorder gab. Jetzt freuen sich die Kiddis auch noch darüber.
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10.10.2007 17:07 Uhr von sub__zero
 
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@Gorxas: So pauschal ist die Gesetzgebung (haste Gewerbe, musste Gema zahlen) hier in Deutschland nun auch nicht.

DEUTSCHES KRAFTFAHRZEUGGEWERBE
Zentralverband
Fragen- und
Antwortenkatalog
zu
Rundfunk- und
GEMA-Gebühren

4. Welche Pflichten hat der Kfz-Betrieb gegenüber der GEMA?
Der Kfz-Betrieb muss – soweit er ÖFFENTLICH Musik abspielt – seine Musiknutzung vorher
anmelden. Falls das bisher noch nicht geschehen ist, kann er das nach wie vor mit einem
entsprechen Vertrag mit der GEMA durchführen. Falls Musik abgespielt oder aufgeführt wird,
ohne vorher entsprechende Nutzungsrechte bei der GEMA einzuholen, kann die GEMA über
§ 13 b UrhWG Schadensersatzansprüche des Urhebers geltend machen, die bis zum
doppelten der normalen Vergütung betragen kann. Im Übrigen ist die GEMA verpflichtet,
Unternehmen, die Musikstücke legal nutzen möchten, eine „Rechtelizenz“ zu angemessenen
Bedingungen zu geben.
http://209.85.129.104/...

Unter öffentlich verstehe ich den Kundenbereich, also Vorführ- und Verkaufsräume, die sonstigen Büroräume gehören schon nicht mehr dazu, die Werkstatt noch weniger.
Zumindest würde ich aus haftungstechnischen Gründen die Werkstatt als nicht öffentlich deklarieren und, wie sehr oft gehandhabt, mit einem zugedrückten Auge die Kunden in diesen Bereich lassen, was sich teilweise auch nicht verhindern lässt.

@BenPoetschke
Der Gema-Strafzettel im Strassenverkehr…
Ja, der Gedanke schoss mir auch den Kopf, weil es ja im Prinzip nichts anderes ist.
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10.10.2007 17:27 Uhr von Malik2000
 
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Was sonst noch? Bald werden Gebühren fällig. wenn man auf der sTRAßE EIN lIED PFEIFT:
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10.10.2007 17:30 Uhr von bommel123
 
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Offensichtlicher Versuch die Gebühren zu sparen: Fände ich richtig, wenn die zahlen müssten! Das ist wirklich eine dämliche Masche...
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10.10.2007 18:12 Uhr von Falkone
 
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Die GEMA gehört ebenfalls abgeschafft: egal wie diese Raubritter in welchem Land auch immer sich nennen. GEZ und GEMA sind Raubritter.
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10.10.2007 18:16 Uhr von sub__zero
 
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@bommel123: Die englische Gema hat ja nicht das Vorhandensein und die Nutzung der Radios in der Werkstatt beanstandet, sondern <<nur>> die Lautstärke.
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10.10.2007 18:37 Uhr von who_cares
 
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Und sowas will/ist in die/der EU... -kt- ;-D: Hier steht echt kein Text mehr...
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10.10.2007 19:00 Uhr von s_r_a_s_a_d_u
 
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Bin sprachlos
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10.10.2007 19:00 Uhr von The_free_man
 
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Fazit: Alle Menschen müssen Kopfhörer tragen oder einen schalldichten Raum einrichten, wo niemand sonst rein darf.

Irrsinn!
Ich werde die Musikindustrie weiterhin boykottieren und Musik NICHT kaufen.
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10.10.2007 19:22 Uhr von Nester
 
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privatparty? kostet mich das dann millionen wenn ich ne party mit 30 leuten mach und alle meine musik anhören? ich hab angst o__O
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10.10.2007 21:18 Uhr von Eva Maier
 
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Fernsehen mit dem Nachbarn: dürfte wohl dann ebenfals strafbar sein, das macht die Welt bei Fußbasllübertragungen schon wesentlich leiser in England
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15.10.2007 09:42 Uhr von jensalik
 
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@zuckerhut: ja, neue qualität - hier wollte niemand den kunden musik vorspielen - in den news stand eindeutig daß es die privaten radios der mitarbeiter waren die damit musik hörten...

als nächstes verlangen sie gema für musik die aus den kopfhörern von u-bahn-reisenden dröhnt - wäre nicht schlecht eigentlich.

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