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Ora et Labora: Protestanten haben höhere Beschäftigungsquote

US-Ökonom Horst Feldmann untersuchte in einer empirischen Studie den Zusammenhang zwischen Erwerbsquote und Religionszugehörigkeit.

Feldmann bestätigte dabei den Zusammenhang, den auch schon Max Weber vor knapp 100 Jahren gefunden haben wollte: Die protestantische-asketische Lebenseinstellung hat den Erfolg des kapitalistischen Wirtschaftssystems erst möglich gemacht.

Gerade die Frauenerwerbsquote sei in den protestantischen Ländern sehr hoch, was zu einer hohen Erwerbsquote insgesamt führe. In Deutschland sei dieser Zusammenhang allerdings durch den Zusammenbruch der DDR nicht gegeben.


WebReporter: NewsFromSpain
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Protest, Beschäftigung, Protestant
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2007 10:08 Uhr von Mi-Ka
 
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Ha ha, bin ich jetzt auch Wissentschaftler, wenn ich sage, dass es wahrscheinlich ist, dass Gruppen, die 50% ihrer Mitglieder eher von der Arbeit abhalten, eine niedrigere Beschäftigungsquote hat als eine Gruppe, in der das nicht der Fall ist.

Ah ja,
nach dieser Theorie müsste doch der Atheismus das frauverachtenste System sein und der Katholizismus das Himmer auf Erden für die Frauen.
In Deutschland ist doch im katholischen Bayern die Quote am höchsten und im atheistischen Osten am geringsten.
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08.10.2007 11:22 Uhr von Eva Maier
 
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In dieser Richtung: gibts immer wieder Studien die belegen dass die Schulbildung bei den Evangelischen besser vorangekommen ist als bei den Katholischen wo nur die Privilegierten, die auch Zahlen konnten eine entsprechende Ausbildung bekommen konnten.
Dementsprechen war auch der wirtschaftliche Aufschwung verteilt. Inzwischen hat sich das Gottseidank ausgeglichen so dass man auch in Bayern mehrheitlich lesen und schreiben kann -:)
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08.10.2007 22:48 Uhr von swald
 
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Klar: in der evangelischen Kirche dürfen die Frauen auch Veranrwortung übernehmen.
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08.10.2007 22:49 Uhr von swald
 
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Mi-ka: "bin ich jetzt auch Wissentschaftler, wenn ich sage, dass es wahrscheinlich ist, dass Gruppen, die 50% ihrer Mitglieder eher von der Arbeit abhalten, eine niedrigere Beschäftigungsquote hat als eine Gruppe, in der das nicht der Fall ist."

Ich denke so einfach ist es auch nicht.

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