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07.10.07 21:28 Uhr
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Katholiken im Bistum Würzburg zeigen wenig Neigung zur lateinischen Messe

Am gestrigen Samstag hat der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann vor der Herbstvollversammlung mitgeteilt, dass die katholischen Gemeindemitglieder wenig Zuneigung zur Messe im traditionellen tridentinischen Stil haben.

Nachdem der Papst diesen umstrittenen lateinischen Ritus wieder erlaubt hatte, traf er die Aussage bei dieser Vollversammlung des Diözesanrats in Würzburg.

Vorausgegangen war eine Umfrage unter den Dekanen sowie Sichtung von Zuschriften auf das päpstliche Schreiben.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur / Religion
Schlagworte: Messe, Würzburg, Katholik, Latein, Bistum
Quelle: www.oberpfalznetz.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Als Jugendlicher kenne ich noch diese lateinische Tradition, wo wir als Ministranten das „Confiteor omni potenti“ am Anfang des Gottesdienstes an den Stufen des Altars vorbeten mussten. Ich persönlich finde aber den jetzt seit Jahrzehnten neuen Ritus in Deutscher Sprache besser.


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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2007 02:10 Uhr von Kayoyo
Das würde vorraussetzen, dass viele über das gängige Kirchenlatein und deren Formulierungen der Sprache mächtig wären. Das reduziert das ganze ein wenig. Latein ist in dem Sinne keine gesprochene "Sprache". Auch wenn sich das jetzt paradox anhört.
Kommentar ansehen @Kayoyo   
 
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08.10.2007 05:49 Uhr von HomoSapiens
Solange es den Vatikan gibt, ist es auch paradox :)
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08.10.2007 08:28 Uhr von mort76
es geht dabei nicht um die Predigt, sondern um die Gebete.
Die Predigt und einiges anderes bleibt "deutsch".

Vom ästhetischen Standpunkt aus hat eine lateinische Messe einen ganz besonderen Reiz, es klingt alles nochmal doppelt so feierlich, quasi.

Also, wer das jetzt aus einem antikatholischen Reflex heraus verurteilt, sollte sich das vielleicht mal antun und dann urteilen.

Der erhoffte Schritt nach vorne in die Moderne ist das natürlich nicht, aber eben auch nicht grundsätzlich schlecht.
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08.10.2007 11:37 Uhr von Deichgraf17
Sonst gehts dir aber noch gut oder?

Antisemitismus hat mit Atheismus nichts zu tun, auch wer fanatisch atheistisch ist, muss nicht zwangsläufig antisemitisch sein.
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08.10.2007 12:45 Uhr von Deichgraf17
Na das hättest du aber deutlicher herausstellen können. Einfach ein ist gleich dazwischenzusetzen hebt das nicht wirklich hervor.


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