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Sozialstatus entscheidet über Kündigung - T-Systems verlagert Teile ins Ausland

Verschiedene Teile des Tochterunternehmens der Deutschen Telekom stehen vor einer Auslagerung ins Ausland. Etwa 30 Prozent der Belegschaft soll bis Ende 2009 davon betroffen sein.

4.800 Mitarbeiter der Sparte CSS des Unternehmens T-Systems sollen schriftliche Angaben über ihren sozialen Status machen. So sollen die Arbeitnehmer zur Kündigung ausgewählt werden.

Die Kündigungen seien laut einem Sprecher von T-Systems Teil eines Stellenabbaus von 32.000 Mitarbeitern, der bereits 2005 beschlossen wurde. Mit der Ankündigung wird heftiger Widerstand von den Gewerkschaften erwartet.


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WebReporter: @-robin-@
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Ausland, System, Kündigung
Quelle: n-tv.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.10.2007 10:11 Uhr von HarryL2
 
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Hmmm: Was kann man denn da heraus lesen ?
Eine Möglichkeit: Wem eine Kündigung nicht soooooviel ausmacht wird auch gekündigt....
Fliegt das ganze Management dann raus ? ;-)
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04.10.2007 10:11 Uhr von Nihilist1982
 
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Menno :(: Dann haben die im Kundenservice kein sächsischen sondern ein polnischen Dialekt.

Hab mich immer gefreut wenn ein nettes:

"Hallö ich höb ein priiiimör eingeböt för sie" durchs Telefon säuselt! :o)
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04.10.2007 11:15 Uhr von vmaxxer
 
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sozialauswahl: Sowas ist pflicht bei betriebsbedingten Kündigungen.
Der Fragebogen gehört dazu.
Danach werden dann punkte "erzielt" nach denen man bewertet wird (Betriebszugehörigkeit, Kinder, verheiratet etc)
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04.10.2007 11:23 Uhr von Aushilfsposter
 
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Völlig normal: Wird meines Wissens nach bei jeder Firma so gemacht.
Kündigung steht an? Dann wird geschaut wer schneller wieder Arbeit findet (jung, kinderlos...) und dann ausgewählt.
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04.10.2007 11:59 Uhr von mudd2
 
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der angestellte kann ja luegen und behaupten seine freundin waer mit zwillingen schwanger :) ueberpruefen koennen die es ja net
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04.10.2007 14:18 Uhr von opppa
 
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vmaxxer: Die soziale Auswahl ist seeeehr dehnbar! Glaub mir, daß sich die Firma die Beschäftigten, die sie weg haben will, trennen wird.
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04.10.2007 19:46 Uhr von borgir
 
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32000: mitarbeiter entlassen? elendes pack. wieso schaut da die regierung zu. für alles, was die telekom aus dem ausland von ihren tochterfirmen bekommt strafzölle bis zum abwinken.
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04.10.2007 20:33 Uhr von Tanzgas
 
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nächster Streik: toller Mist, dann steht sicher der nächste Streik ins Haus, bin davon auch betroffen, arbeite zwar bei Arcor aber wenn unser alter Monopolist randaliert sind leider alle anderen auch betroffen...
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04.10.2007 22:49 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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Die Bundesregierung schaut zu: Ja, müssen sie ja, sonst hauen die Betriebe ja ins Ausland ab.
Moment, tun sie ja auch so.
Tolle Welt. Kann mal wer die Wahnwitzigen da irgendwo ganz weit oben von ihrem Trohn entfernen.

Das hat doch keinen Sinn mehr.
Was soll diese verblödete Arbeitsplatzverlagerung mit den idiotischen Argumenten als Beilage.
Das soll wer schlucken?
Nein, es wird zwangsverabreicht.

Wie weit muss man sich denn noch vom Menschen distanzieren, bis diese mal auf die Strasse gehen?

Wofür haben wir überhaupt noch einen Staat, was bringt es dessen Einwohnern? Nix als Ärger und Enttäuschung.

Da bleibt doch nur eine Lösung übrig und das ist auchnoch der Weg des geringsten wiederstandes.
Also wie blöd muss man sein um auf dieser Welle zu schwimmen?
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04.10.2007 23:42 Uhr von Matt.E.Zin
 
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32000 entlassen bzw. offshoren soll Kosten sparen ? Man bedenke den Verwaltungsaufwand, die Abwanderung von Kundenkentnissen und Erfahrung.

Das ist, als würde man sich ein Bein abhaken, in der Hoffnung irgendwann mit einer Protese schneller laufen zu können...
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05.10.2007 02:54 Uhr von krasenbrink
 
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Mir doch egal ob ich bei einem deutschen teuerbezahlten Hotline-Mitarbeiter nicht durchkomme oder ob mich eine süd-mongolische Bandansage freundlich darauf hinweist, daß niemand sich für mein Problem wirklich interessiert!

Wirklich wichtig ist nur, daß es weiterhin gelangweilte Telephonistinnen die Nachtschichtler aus dem Bett klingeln um ihnen irgendeinen bescheuerten vollkommen neuen und sagenhaft günstigen Telephontarif anzubieten, den keiner braucht, keiner will und auch eigendlich niemand so nutzen kann, wie er angeboten wird...

...hurra!! Das ist der Aufschwung!!
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05.10.2007 08:14 Uhr von Konsumkind
 
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@futurelife06: Denkst du wirklich ein nicht-vorhandensein der Geiz-ist-geil Mentalität würde daran groß etwas ändern?

Es geht dabei nicht rein um Kosteneinsparung sondern darum dem Hunger der Aktionäre zu stillen und möglichst viel Gewinn einzufahren - und das eben ohne Rücksicht auf Verluste, schließlich kann die alleinerziehende Mutter von 2 Grundschulkindern auch mal 9Std. und mehr arbeiten...
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05.10.2007 17:17 Uhr von delauer
 
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solche Schweinepriester: Sobald die Stellen ins Ausland verlegen, bin ich dort als Kunde weg.
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05.10.2007 22:31 Uhr von jsbach
 
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Da wollen wir mal: zusehen, wie sich die "freie Marktwirtschaft" im Rahmen der Globalisierung so schlägt.
Wenn da nicht reagiert sondern nur agiert wird, wo soll das dann enden?
Da werden wir nicht umhinkönnen, noch so manche Kröte zu schlucken. Überspitzt: "Friß oder stirb".

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