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Afghanistan: Karsai zeigt Verhandlungsbereitschaft mit der Taliban

Um den Aufstand der Taliban in Afghanistan zu beenden, hat Präsident Hamid Karsai nun angeboten, sich zu einem Gespräch mit Taliban-Führer Mullah Omar zu treffen. Sogar Regierungsposten sollen die Taliban erhalten, wenn sie den Aufstand beenden.

Karsai sagte weiter, dass er sich auch mit Milizenführer Gulbuddin Hekmatjar treffen würde. Er würde sogar zu ihm kommen, so der Präsident Afghanistans.

Nachdem es in Kabul wieder einen verheerenden Terroranschlag gegeben hat, bei dem es 30 Tote und 30 Verletzte gab, fragte Karsai in Richtung der Aufständischen, warum sie das Land zerstören würden.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afghanistan, Taliban, Verhandlung, Hamid Karzai
Quelle: www.blick.ch
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.09.2007 15:40 Uhr von borgir
 
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Ich finde nicht, egal was noch passiert, dass man Leute der Taliban in eine afghanische Regierung setzen kann. Das sind Terroristen, die das Volk unterdrücken wollen. Dann wäre die Befreiung Afghanistans vom Terror-Regime ja unnötig gewesen, wenn man dann wieder eines Einsetzt.
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29.09.2007 18:20 Uhr von ElChefo
 
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@Autormeinung: Naja, also, "unnötig" ist so ein hartes Wort. Beim "Regime-Change" geht es ja nicht um einen Politik- sondern eher um einen Gesichterwechsel. Man beachte hier auch mal, wo der nette Herr Karsai vorher gearbeitet hat, und wem sein Posten doch in die Hände spielt.
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29.09.2007 19:14 Uhr von opppa
 
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Karsai wird: mit j e d e m verhandeln, der es ihm ermöglichen könnte, an der Macht zu bleiben!

Vielleicht sollte man George W, Bush bei einem Gespräch zwischen Karsai und den Taliban mal Mäuschen spielen lassen, damit der endlich mal merkt, daß er zwar den Krig gewonnen hat, daß er aber keine Chance haben wird, den Frieden zu gewinnen.

Es ist jedenfalls sicher, daß das Gespräch mit den Taliban die Bevölkerung in Afghnistan in der Steinzeit noch ein Stück weiter zurückwerfen wird!
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29.09.2007 20:31 Uhr von usambara
 
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die Drogenbarone in der jetzigen Regierung vereint mit der Sharia, schwer
zu glauben.
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29.09.2007 21:44 Uhr von ElChefo
 
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@opppa: Karsai bräuchte theoretisch ja gar nicht verhandeln, die Zentralmacht, nämlich die Ölindustrie wird einen Teufel tun und ihren Laufjungen ins offene Messer rennen lassen solange er nützlich ist.

Daher die Frage... warum tut er das wirklich? Prinzipiell ist ein Dialog mit Worten, egal wer der Gesprächspartner ist, besser als ein Dialog mit 7,62x39. Von daher schon mal "Power to the man!" aber... was sind die wahren Motive? Machterhalt kanns ja nicht sein...
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30.09.2007 11:49 Uhr von Bleifuss88
 
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Mak schauen wie das gehen soll: Was werden die Taliban fordern? Und wie wird Karsai darauf eingehen? Ich glaube nicht, dass was zählbares dabei herauskommt, aber versuchen kann mans ja.
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30.09.2007 20:09 Uhr von maki
 
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Hats Hekki, der alte Premier, dann doch geschafft. :-)

Oktober 2001: >Der Afghanen-Führer sieht sich "nach anhaltenden Kämpfen" schon bald wieder in Kabul. In welcher Position lässt Hekmatjar offen: "Ich will mein Land wieder erblühen sehen, Posten sind da sekundär.">

http://www.spiegelgruppe.de/...
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30.09.2007 23:39 Uhr von e-woman
 
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sogar: Regierungsposten sollen die Taliban erhalten - das kann doch wohl nicht wahr sein, menschenverachtenden Kreaturen die Hand reichen - das ist einfach zuviel.
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01.10.2007 07:11 Uhr von maki
 
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Stimmt,: man sollte nochmal gründlich überdenken, dem amerikanischen Pelzmützenmodel die Hand zu reichen.
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01.10.2007 09:07 Uhr von opppa
 
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Die Taliban: haben ihm jetzt ja erklärt, daß sie mit i h m nun mal nicht reden wollen!

Verhandeln mit denen ist sowieso nicht, weil die alles oder nichts wollen!
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01.10.2007 18:13 Uhr von tertius
 
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Ist ja auch verständlich: aus Sicht der Taliban das die auf die CIA-Marionette Hamid Karsai stinkig sind. Erst 6Jahre lang alles was nach Taliban aussieht abknallen und dann Regierungsbeteiligung anbieten. Karsai wird wohl bald seine Koffer packen müssen um mit dem letzten Fieseler Storch sein altes und neues Exil USA zu erreichen, oder er endet als Kollaborateur am Galgen.

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