29.09.07 16:08 Uhr
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Nach Preiserhöhung: Mehr als 55.000 Tonnen Milch weniger verkauft

Seit der Preiserhöhung von Milch ist der Absatz im August um mehr als 55.000 Tonnen gesunken. Auch Hamsterkäufe im Juli fingen das Minus nicht auf.

Kurz vor der angekündigten Erhöhung stiegen die Verkäufe Ende Juli um fast 29 Prozent, da sich viele Deutsche einen Vorrat an Milch anlegten.

Während in der ersten August-Woche der Absatz um 32 Prozent fiel, lag das Minus in der letzten Woche des August noch immer bei 22 Prozent, jeweils im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.


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WebReporter: Jovihater
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Preis, Verkauf, Milch, Tonne, Preiserhöhung
Quelle: www.zdf.de

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72 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.09.2007 15:17 Uhr von Jovihater
 
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Milch ist wichtig! Es gibt bestimmt genug Menschen, die jeden Cent 10 mal umdrehen müssen, denen tut dann auch eine Erhöhung von einem Grundnahrungsmittel um ein paar Cent RICHTIG weh.
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29.09.2007 16:14 Uhr von borgir
 
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sorry: aber ich zahle keine 67 cent für einen liter milch bei aldi. der preis ist erst auf 55 cent dann auf die 67 cent gestiegen...die spinnen ja wohl...seltsam ist: schokolade ist nicht teurer, milchschnitte auch nicht, usw usf.....schon seltsam
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29.09.2007 16:16 Uhr von Yuno
 
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Geschiet denen recht: Das haben sie davon, wenn se so geil auf die Umsätze sind...
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29.09.2007 16:37 Uhr von Amir786
 
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Chinesen: das wir wegen den Chinesen mehr mehr geld für Milch ausgeben müssen finde ich unerhöhrt nur damit die ihr verdammtes milchpulver genisssen können müssen wir leiden.Wenn die Milch brauchen sollen die Kühe züchten ganz einfach
es is einfach unglaublich
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29.09.2007 16:58 Uhr von Falem
 
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der Kommentar von wok! ist der erste normale und richtige Kommentar/Beitrag, den ich bei sn seit Wochen gelesen habe.
Bin absolut deiner Meinung!
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29.09.2007 17:29 Uhr von _)-ice-only-(_
 
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@ Wok: "In keinem Land der EU sind Grundnahrungsmittel wie Milch oder Brötchen so billig wie bei uns."

Das Mag sein, 16% Mehrwertsteuer waren auch viel zu niedrig.

So ein schwachsinn! Bei solchen "in anderen EU Ländern" wird gerne vergessen, was bei uns sehr viel teurer ist, als in anderen Ländern!

Benzin, Kippen... etc. macnhe Dinge sollten bei uns auch noch billiger sein, richtig.

Als Steuerklasse 1 Zahler hätte ich es in vielen anderen Ländern besser, selbst wenn die Milch da 1€ kostet!
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29.09.2007 17:35 Uhr von fruchteis
 
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@borgir: Bei uns ist der Milchpreis zweimal angehoben worden, und die Preise sind da bei allen Discountern gleich. 1,5%-Milch kostete zunächst 49 Cent, dann ab August 55 Cent und nun seit ein paar Tagen 66 Cent, insgesamt also eine Preiserhöhung um fast 35%. Sowas ist eine Sauerei, zumal die Bauern davon bisher nicht einen Cent erhalten haben, sondern sich alles Handel und Fiskus in die Taschen stecken.
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29.09.2007 17:36 Uhr von sonjasunshine
 
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da gehts doch ums Prinzip - das einzige Land mit Kaffeesteuer
- bis knapp 50% Abzüge / Lohnnebenkosten bei jemandem der gut verdient
- mehr als 70% Steuern auf Benzin
- 19% Mwst
- Grunderwerbssteuer/Spekulationssteuer
- jetzt werden die Finanzanlagen die für die Rente gedacht sind mit ---25%--- versteuert ab 2009
- Fleisch soll 30% teurer werden
- Strom ist angeblich viel zu billig (obwohl er nirgendwo in Europa so teuer ist wie bei uns)

etc. etc.

Wenn man mal alle Steuer zusammenrechnet, dann arbeitet man mehr für den Staat als für sich selbst ... und dass die Leute langsam die Schnauze voll haben wenn alles teurer wird und es immer mehr und neue Steuern gibt das kann ich gut verstehen!

Was dann mit den Steuergeldern gemacht wird sieht man beim Bund der Steuerzahler / Schwarzbuch ... da werden für Millionen Brücken von einem Feld ins andere gebaut bsp.
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29.09.2007 17:41 Uhr von fruchteis
 
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Von meinem Beitrag fehlt ein ganzes Stück. Wird hier heimlich zensiert, weil ich geschrieben habe, dass das eine ziemliche Schweinerei ist und für Familien mit Kindern bei nur einem einzigen gesundheitlich wichtigen Artikel eine monatliche Mehrbelastung von 5 bis 10 Euro bedeutet? Gerade für Geringverdiener und ALG-II-Empfänger ist das kaum tragbar. Auch Butter, Käse, Quark u.a. Artikel sind teurer geworden, Brot schon vor August, und ab Januar sollen weitere Artikel, wie Fleisch und Wurst, folgen. Erst die höhere Mehrwertsteuer, die sich ja gar nicht hätte auf Lebensmittel auswirken dürfen, und nun die gravierenden Preiserhöhungen für ganze Produktgruppen, immer stückweise, Monat für Monat. Und da wollte uns vorgestern eine Tageszeitung weismachen, wir hätten bei Lebensmitteln nur einen Preisanstieg von 1,2%...
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29.09.2007 17:41 Uhr von use
 
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Milchpreise wie nie und die Politik sieht zu: Ich bin Milchtrinker aber bei den Preisen streike ich auch aus Protest. Die Produktion der Milch wird durch die EU bzw. Deutschland durch Steuergelder (also auch durch meine Einkommenssteuer massiv subventioniert. Das wäre noch nicht so tragisch wenn die Bauern von diesen hohen Milchpreisen was hätten und die Subventionen zurückgefahren würden aber so bedienen sich die großen Handelsketten und Milchverarbeiter gleich zweimal und möglicherweise wird den Bauern in Asien, wo ja plötzlich und angeblich der Milchbedarf so hoch ist, genau so die Existenzgrundlage geraubt wie in Südamerika, wo die EU subventionierten Zucker hin exportiert. Ich will gar nicht weiter denken sonst wird`s mir heute nachmittag noch schlecht.
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29.09.2007 17:47 Uhr von andreascanisius
 
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@Borgi: Was denkst Du denn wieviel Prozent Milch in so einer Milchschnitte ist? ^^ Naja...egal
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29.09.2007 17:51 Uhr von andreascanisius
 
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@all: Am liebsten möchtet ihr alles umsonst bekommen was? Aber wenn mal ein Unternehmen streikt weil sie mehr Lohn wollen, steht ihr alle hinter den Streikenden...was?

Und dann jammern, dass Arbeitsplätze ins Ausland verlegt werden, oder es nicht für Richtig halten wenn in ich Afrika Kaffeebauern für einen Euro pro Tag arbeiten müssen...

Und außerdem...wovon sollen die Milchbauern leben?

Subventionen?
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29.09.2007 18:02 Uhr von Schongewusst
 
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Wow: Da kauf ich doch lieber ne Kuh!!!
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29.09.2007 18:08 Uhr von Schwertträger
 
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Der Einwand von use und fruchteis ist berechtigt. Wenn die Milchbauern hierzulande nichts davon sehen, ist das Ganze etwas halbseiden.


Aber man kann als Verbraucher was tun.
Es gibt mittlerweile etliche Direktvermarkter, die mittlerweile sogar H-Milch anbieten, auf jeden Fall aber täglich frische Milch frei Haus liefern. Da sind dann 70 Cent je Liter wenigstens gut in Komfort angelegt.
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29.09.2007 18:11 Uhr von fruchteis
 
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@wok! Eine Familie mit 2-3 Kindern trinkt schon 50 Liter Milch im Monat, ja... Ich selbst habe früher jeden Tag einen Liter Milch getrunken, also 30 Liter nur ich - aber das ist mir bereits vor der Preiserhöhung zu teuer geworden bei meinem geringen Einkommen. Und wenn du schreibst, die, die über den Butterpreis meckern, sollen eine Zigarette weniger rauchen: es sind nur noch 24% der Bevölkerung, die rauchen, aber auch die anderen 76% müssen die Butterpreiserhöhung von 40-50 Cent pro Stück mitbezahlen, ohne an den Zigaretten oder am Benzin zum Automaten sparen zu können. Du hast offenbar ein hohes Einkommen, dass du so redest. Aber wer im Monat nur 100 oder 110 Euro für Lebensmittel und Tagesbedarf hat, der muss dann eben auf was anderes umsteigen. Nur bald gibt es gar nix mehr, auf das man umsteigen kann, weil nach und nach alle Preise erhöht werden, ohne dass man einen Cent mehr in der Tasche hat.
Ich habe übrigens nichts Falsches geschrieben betreffs der Mehrwertsteuererhöhung. Die Lebensmittelpreise sind TROTZ der Tatsache gestiegen, dass die Mwst. bei 7% geblieben ist. Auf Getränken, Babyartikeln und Fertiggerichten sind allerdings zum Teil 19%.
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29.09.2007 18:14 Uhr von Netter Mensch
 
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@wok! Stell lieber nicht so perverse Fragen.
Du könntest staunen.
Ich komme, an normalen Tagen, auf 1,5 l Milch.
Das ist kein Scherz.
Ich strenge mich dabei auch nicht an.
Eiskalt muss der Stoff sein.
Am Magen kann ich nichts haben. Der packt das.
Wenn Du das nicht glauben kannst, verstehe ich es sogar. Vor Jahren hat einmal meine Familie alle leeren Milchtüten für einen Monat in einem Sack gesammelt. Nie hätte ich das geglaubt.
Dazu: Ich bin der einzige Milchtrinker bei uns.

Sollte jetzt aber kein Beitrag zum derzeitigen Milchpreis sein.
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29.09.2007 18:17 Uhr von Netter Mensch
 
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@fruchteis: Jetzt war ich aber sehr erstaunt.
Ich dachte ich sei der einzige Milchfreak.

Lass Dir die Hand schütteln und.....
lang leben die Kühe!
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29.09.2007 18:21 Uhr von Schwertträger
 
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Das ist schon ein entscheidender Satz, den man nicht aus den Augen verlieren darf.

>Aber wer im Monat nur 100 oder 110 Euro für Lebensmittel und Tagesbedarf hat, der muss dann eben auf was anderes umsteigen. Nur bald gibt es gar nix mehr, auf das man umsteigen kann,... <

Von der Sorte gibt es viele, und längst nicht alle davon sind raucher oder Autovielfahrer.
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29.09.2007 18:23 Uhr von Jan_Thesen
 
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Unterstütze die Milchpreiserhöhung: denn es war lange überfällig das die kam. Der größte Teil davon kommt den Milchbauern zugute. Denn die Erhöhung kommt nur daher zustande das die Bauern neue Verträge mit den Milchverarbeitenden Unternehmen geschlossen haben und mehr Geld für den Liter bekommen. Dieser Teil der den Bauern zugute kommt wird natürlich von den Betrieben die die Milch weiter verarbeiten an den Handel weitergegeben. Kommentare ala
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29.09.2007 18:25 Uhr von jan_thesen
 
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" Die Politiker schauen tatenlos zu" oder "Die Chinesen sind Schuld" kann man nicht ernst nehmen. Bei mir macht das im Monat 1-2 Euro aus. Das bringt auch keinen Hartz 4 Empfänger um.
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29.09.2007 18:32 Uhr von Schwertträger
 
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@jan_thesen: 1-2 Euro hier und 1-2 Euro dort bringen einen Hartz-IV-Empfänger mit Familie vielleicht nicht um, aber schränken ihn empfindlich ein.

Und nur, weil es BEI DIR 1-2 EUR im Monat ausmacht, heisst das nicht, dass das bei einer vierköpfigen Familie auch so ist.
Von sich selber auf andere zu schliessen, ist im Fall von Geld äusserst diffizil, denn wie mies es einigen wirklich geht, weiss man eher selten.

Dir z.B. geht´s ja anscheinend gut genug, damti Du Dir den Strom für einen PC leisten kannst, der - einigermassen aktuelle Hardware vorausgesetzt - ja immerhin ein 300 W-Netzteil sein eigen nennt, wo dann noch der Monitor dazu kommt.
Sind auch nur 1-2 EUR, aber sie läppern sich.
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29.09.2007 18:37 Uhr von fruchteis
 
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@jan_thesen: Die Milchpreiserhöhung alleine ist ja nicht nur eine Erhöhung für den Artikel Trinkmilch, sondern außerdem noch für das gesamte Molkereisortiment. Außerdem sagen ja die Bauernverbände, dass von den August/September-Preiserhöhungen noch kein Cent bei den Bauern angekommen ist und alles BISHER dem Handel und dem Fiskus in die Taschen geflossen ist.
Leute, die nur etwa 100 Euro für Essen/Trinken/Klopapier haben, haben eben nur 100 Euro und nicht 100 Euro plus 10 oder 15% Preiserhöhungen. Also heißt es, ausweichen auf weitere ungesunde Sachen oder nur noch Preisgesenktes kaufen, wo das MHD abgelaufen ist, oder weniger oder Margarineschnitten essen... 10-15 Euro im Monat mehr scheinen nicht viel zu sein, aber wer sie nicht hat, der hat eben ab 25. keine Kohle mehr.
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29.09.2007 18:40 Uhr von fruchteis
 
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Nur ein Beispiel: ALG-II-Empfängerin mit 2 Kindern kauft 1 Dose Linseneintopf. Vom Reporter gefragt, wie sie daraus 3 Portionen macht: "Wasser dran und mit Soßenbinder wieder bissel dicker machen, dann geht das schon." Sind wir schon wieder so weit?
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29.09.2007 18:41 Uhr von bennebben
 
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Subventionierung: Der entscheidende Punkt ist, dass deutsche Milchbauern von unseren Steuergeldern finanziert werden.......d.h. der asiatische Markt kauft zumselben Preis Milch wie wir ABER durch unser Geld wird der
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29.09.2007 19:01 Uhr von fruchteis
 
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@C3rone: Es gibt ja auch für jeden Arbeit, und alle Arbeitslosen sind faule Schweine... </ironie>

Nur seltsam, dass es soviel weniger freie Stellen als offizielle Arbeitslose gibt - die noch nicht mal eingeschlossen, die von der Agentur für Armut in sinnlose Beschäftigungstherapien geschickt werden oder die aus anderen Gründen nicht als Arbeitslose in der Statistik geführt werden.

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