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Bayern: Kleine Kinder suchen Kastanien und finden 7.000 Euro

Von einem ehrlichen Geschwisterpaar - acht und zwölf Jahre alt - hat die Polizei aus dem oberfränkischen Erkersreuth berichtet. Die beiden Kinder waren auf einer Wiese neben der Kirche mit dem Suchen von Kastanien beschäftigt.

Plötzlich fanden sie eine Handtasche, in der neben persönlichen Papieren auch noch 7.000 Euro waren. Umgehend gingen sie damit zur Polizei und zeigten den Fund an.

Die Verliererin hat ebenfalls den Verlust bereits gemeldet. Von der Polizei wird vermutet, dass sich die Frau noch entsprechend bei den Kindern bedanken wird.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Kind, Bayern, Bayer, 7, Klein, Kastanie
Quelle: www.frankenpost.de
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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.09.2007 09:11 Uhr von jsbach
 
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Auch Kinder in diesem Alter wissen was Euro-Geldscheine sind. Aber anstatt es zu behalten und damit gleich zur Polizei zu gehen, finde ich schon einen guten Finderlohn wert.
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27.09.2007 09:31 Uhr von kleiner erdbär
 
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@ jsbach: KLEINE kinder???
...nach der überschrift hätte ich jetzt 3- oder 4-jährige erwartet - 8 & 12 ist imho nicht mehr wirklich klein... :o)


hmm, tja, wir haben auch schon nen karton voll kastanien daheim (um im winter die mäuse & eichhörnchen im garten zu füttern), aber geld haben wir dabei keins gefunden ... schade!! :o(
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27.09.2007 10:01 Uhr von Matze83
 
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Direkt ne schelle! Lernen die kleinen denn heute gar nichts mehr?? Geld einstecken und dann erst die Tasche abgeben! Also wirklich!^^

Ne Scherz. Sehr vorbildlich. Gut zu wissen dass es doch noch Kinder gibt, die vernünftig erzogen werden.
Hoffe nur die bekommen auch ne kleine Belohnung. Das hätten die sich echt verdient.
Gibt aber leider auch Leute, die bei solchen Funden keine Belohnung geben…
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27.09.2007 10:04 Uhr von davidflo
 
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Bei mir immer umgekehrt Wenn ich 7000 Euro suche, finde ich immer nur Kastanien... wie ungerecht!
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27.09.2007 10:12 Uhr von spiel
 
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lieber Kastanien suchen: und 7000 Euro finden, als umgekehrt^^
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27.09.2007 10:19 Uhr von fruchteis
 
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Toll: Da kann man nur hoffen, dass die Kinder nicht um den Finderlohn betrogen werden, der ihnen nach BGB zusteht. Ich habe mal ein wertvolles Fahrrad (bestimmt ca. 700-1000 Euro) gefunden und bei der Polizei abgeliefert. Mir wurde mitgeteilt, dass ich es zu einem sehr günstigen Preis kaufen könnte, falls es nach einer bestimmten Zeit nicht abgeholt würde. Als ich nach dieser Zeit zur Dienststelle kam, wurde mir mitgeteilt (und auch nachgewiesen), dass das Rad zwei Tage nach der Abgabe bereits abgeholt wurde. Nur einen Finderlohn habe ich nie gesehen. Da könnte man dann doch auf unehrliche Gedanken kommen, wenn man das rückwirkend betrachtet.
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27.09.2007 10:21 Uhr von Jimyp
 
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@Matze83: Dann schon aber die Tasche anonym abgeben, ansonsten kommt es ja raus, wer das Geld genommen hat!
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27.09.2007 10:32 Uhr von Zisch
 
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Und wenn ich noch so Assi rüberkomme aber ich weiss erlich nicht ob ich es schaffen würde das abzugeben. Ich würde ja an sich gerne, aber 7000€ ist nen dicker Batzen Geld.

Würd mir schwer Fallen.
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27.09.2007 11:22 Uhr von Matze83
 
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Leute die keinen Finderlohn geben wünsche ich eigentlich, dass sie ihre Sachen gar nicht wiederbekommen.

Bei uns in der Siedlung hat auch mal eine nen Portemonnaie gefunden mit fast 10.000€ drin.
Die war dann auch so ehrlich und hats in nem Blumenladen in der nähe des Fundortes abgegeben, obwohl sie selber nur sehr wenig Geld zur Verfügung hatte und das Geld hätte gut gebrauchen können. Sie sagte sie könnte so was nicht einfach mitnehmen, würde aber auf einen Finderlohn hoffen. Die Besitzerin kam auch direkt nach nen paar Minuten und hat Ihr Portemonnaie abgeholt. Es gab aber kein Finderlohn, nichtmahls ein Dankeschön obwohl die ehrliche Finderin noch anwesend war.
Als ich das später mitbekommen habe wäre mir fast der Kragen geplatzt. Die Finderin hat wohl fast geheult… Verständlicherweise!
So etwas finde ich unmöglich. Solchen Leuten wünsche ich dass die Sachen vom Finder nicht zurück gegeben werden.
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27.09.2007 11:34 Uhr von F4Bi4N
 
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also ich glaub das wäre mir ganz schön schwer gefallen das abzugeben
hätte das ganz gut selber brauchen können im moment aber vlt hat es ja jemand gehört der es noch dringender brauch oder auch nicht..
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27.09.2007 12:07 Uhr von fruchteis
 
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Eine Idee wäre den Finderlohn laut BGB ausrechnen und gleich rausnehmen, bevor mans abgibt... ;)
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27.09.2007 12:43 Uhr von Rüttli-Robert
 
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lol: SANDRA, so ehrlich bist du??
Kleinlaut zugib, ich wohl auch.
7000 ist net wenig und wer soviel verliert hat vielleicht auch viel?
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27.09.2007 12:47 Uhr von kopfzoo
 
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Mit soviel Geld in der Tasche würd ich niemals auf die Straße gehen...

erstens: ich verliere es sowieso...
zweitens: wenn ich es nicht verliere, dann wird es mir sicher von einem fiesen Straßenräuber gestohlen, und es ward nicht mehr gesehn
oder drittens: wenn erstens oder zweitens nicht zutrifft gibt es unendlich viele Wege 7.000€ innerhalb von 10 Minuten zu verbraten...

sollte es jedoch vorkommen, das erstens eintrifft und es gibt einen ehrlichen Finder/-in, so ist doch ein Finderlohn keine Frage, sondern für mich eine Selbstverständlichkeit...
(solange die Summe komplett ist, versteht sich von selbst...)
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27.09.2007 12:57 Uhr von SilencerZero
 
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am besten: noch behaupten das mehr drin war ... ne mal im ernst ... das mit dem Finderlohn ist wirklich so ne Sache ...
Vorallem, wer sichs leisten kann, 7.000€+ in sein Geldbeutel zu packen ... der sollte auch in keine finanzielle Nöte kommen, wenn er davon was abdrückt!

Wie kann man soviel Geld mit sich rumtragen? Das ist doch schon fast fahrlässig ... Bei Banken, oder seis beim Supermarkt um die Ecke, läuft bei 7.000€+ n Wachmann nebenher!
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27.09.2007 13:05 Uhr von Hirnfurz
 
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@Matze: So ähnlich ergings mir auch mal, habe auch nen dicken Geldbeutel gefunden und bei der Polizei abgegeben, habe bis heute nix bekommen und das ist schon ein paar Jahre her. Das passiert mich nich nochmal ;-) Meine Mama hat gesagt:
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27.09.2007 13:43 Uhr von d0mmi
 
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so weit ich weiß hat man Anspruch auf 3% Finderlohn, also einfach mal auf sein Recht bestehen !
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27.09.2007 14:21 Uhr von kopfzoo
 
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Anspruch: haben scheint aber leider nicht dasselbe zu heißen, wie das Recht haben oder in der Umkehr die Verpflichtung zu haben einen Finderlohn zu geben bzw. zu nehmen...

an dieser Stelle ist das Gesetzt sicherlich sehr schwammig ausgedrückt, und sagt nichts wirkliches aus...
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27.09.2007 16:07 Uhr von Teddybaer77
 
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7000€: Hmmm...
Viele hier meiten wer 7000€ in der Tasche hatt muss zwangsläufig auch genug Geld haben um mal ein paar Scheine abzugeben. Dazu ein Beispiel.
Als ich mir mein erstes eigenes Auto geholt hab, war ich noch in der Ausbildung. Ich habe aber vorher schon ne Weile studiert und da eher gearbeitet und en paar Euro verdient.
Die Karre hat mich ca. 6000€ gekostet. also bin ich da mit 6100€ hinspaziert. Ich hatte also viel geld dabei, um genau zu sein fast alles was ich hatte.
Hätte ich es da verloren, und hätte es dann vom ehrlichen Finder bekommen, hätte ich ihm auch nicht gleich Finderlohn geben können, denn sonst hätte ich die Karre nicht kaufen können.

Ich denk mal ich hätte mir seine Adresse notiert und ihm schon was zukommen lassen, aber 60€ (10%) hätte ich nicht aufbringen können. Vielleicht mal 200-300 aber dann auch erst Monate später.

Sinn der Geschichte? nicht jeder der mal viel Geld dabei hat ist reich und kann dicken Finderlohn abdrücken, selbst wenn er wollte...
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27.09.2007 16:08 Uhr von The_free_man
 
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Hmm, keinen Finderlohn? Ist das nicht pflicht? Ist man zum Finderlohn nicht rechtlich verpflichtet?
Da sieht mans doch wieder. Ehrlichkeit lohnt nicht.

Wer unbedingt ehrlich sein will wenn er etwas findet und es zur Polizei bringen möchte:
ZUMINDEST FINDERLOHN IM VORRAUS RAUSNEHMEN.



Ich persönlich hätte das Geld behalten.
Dafür hab ich es viel zu nötig.

Und mal ehrlich: Wer so unachtsam mit solchen Summen umgeht, der hat genug.
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27.09.2007 16:15 Uhr von The_free_man
 
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Ach und @Teddybaer77: "nicht jeder der mal viel Geld dabei hat ist reich und kann dicken Finderlohn abdrücken, selbst wenn er wollte..."

Schön und gut. Aber du raffst hier was nicht ganz.
Ohne ehrlichen Finder hätte der Verlierende GARNICHTS.

Wenn die Leute schon aus eigener Dummheit ihr Zeug verlieren, dann sollen sie gefälligst dankbar sein wenn sies überhaupt wieder bekommen und nen Monat mehr aufs Auto oder sonstwas sparen!

Wie schon gesagt: Ich würde das Geld behalten, weil es Idioten gibt, die nichtmal genug Dankbarkeit besitzen 10% Finderlohn abdrücken.
Ich bin arm, ich habs nötig!
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27.09.2007 16:27 Uhr von gaffa
 
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ich hätte das geld eingesteckt, ich weiß ist nicht gerade sozial aber wenn ich 7000€ finde ne da nehm ich mir lieber die kohle anstatt nacher ein kleinen finderlohn zu bekommen. respekt vor den kindern eine belohnung haben sie verdient.
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27.09.2007 16:54 Uhr von DaMaster ofDesaster
 
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@ davidflo: da bist nich allein, is bei mir auch so..... :´( ^^
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27.09.2007 19:10 Uhr von Stix022
 
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meine mama: hat mich immer gelehrt: was man findet darf man behalten und mit der mama teilen^^
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27.09.2007 19:34 Uhr von The_free_man
 
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@Oberlehrer: Zwischen einem Diebstahl und dem, etwas gefundenes zu behalten ist ja wohl ein meilenweiter Unterschied.

Zu Diebstahl gehört ja wohl einiges mehr an Skrupellosigkeit, als wenn man ein herrenlos herumliegendes Geldbündel mitnimmt.
Allein schon deshalb, weil dem menschlichen Gehirn hier sehr viele Interpretationsmöglichkeiten bleiben, die moralische Bedenken entkräften.

Z.b. könnte das Geld ja absichtlich dort hingelegt worden sein, um einem Finder ne Freude zu machen.
Oder es könnte von jemandem stammen, der eh genug Geld hat. (Wahrscheinlich, wenn einer soviel Geld rumschleppt.)
Und schliesslich nimmt es sonst jemand anderer mit.
Usw.

Die haben mal nen Test im Fernsehen gemacht - in 80% aller Fälle haben die Mitarbeiter im Fundamt das Geld selbst eingesackt, sodass die Testperson nur die leere Geldbörse mit Ausweis zurückbekam.
DAS finde ich dann schon krass.

Ich würde sagen, es kommt ganz auf die Situation an.
Würde es sich um eine Geldbörse mit Ausweis, Hartz4 Berechtigungskarte für die Tafel und 100 Euro handeln, würde ich die auch zur Polizei bringen - und auf Finderlohn verzichten.
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27.09.2007 19:52 Uhr von bogmen
 
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Finderlohn ist einklagbar! Und im Paragraphen 971 heißt es wörtlich:

"Der Finder kann vom Empfangsberechtigten einen Finderlohn verlangen". Das Gesetz sagt auch was zur möglichen Höhe des Finderlohns. Beträgt der Wert des Fundgegenstandes bis zu 5OO EURO, dann sind fünf Prozent eben dieses Wertes als Finderlohn angesagt. Ist der Wert höher, dann sind es drei Prozent.

Will der Besitzer aber von Finderlohn partout nichts wissen, dann kann der Finder den verdienten Lohn der Ehrlichkeit sogar einklagen.

Im vorliegenden Fall rechnet sich die Höhe des Finderlohnes folgendermaßen:

5% von 500 Euro = 25 Euro
3% von 6500 Euro = 195 Euro
macht insgesamt 220 Euro.

@ fruchteis
Finderlohn ausrechnen und herausnehmen ist Fundunterschlagung bzw. Diebstahl.

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