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Folge der Gesundheitsreform: Zu wenige Medikamente

In Folge der Gesundheitsreform wurden von den Krankenkassen mit den Herstellern bestimmter Medikamente Verträge geschlossen. Diese sollten zur Senkung der Kosten für die Kassen führen.

Zum Ende dieses Jahres laufen viele der Verträge aus. Da die Firmen nicht wissen, ob ihr Vertrag erneuert wird, wird die Produktion heruntergefahren. Auch Apotheken werden diese Medikamente zum Jahresende nicht mehr auf Lager halten.

Es wird zu Lieferengpässen bei Generika kommen. Laut ersten Schätzungen werden zehn Mio. AOK-Versicherte betroffen sein. Über andere GKV liegen keine Zahlen vor. Generika sind Medikamente mit gleichem Wirkstoff, jedoch geringeren Kosten als ihre Vorbilder.


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WebReporter: Nishiko
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gesundheit, Medikament, Folge, Gesundheitsreform
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.09.2007 09:56 Uhr von Nishiko
 
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Prinzipiell sind die Einsparungen durch Generika sowohl für die Kassen, als auch Patienten hoch. Durch den geringeren Preis sinkt auch die Zuzahlung oder entfällt ganz. Leider ist dem Patienten jedoch nicht freigestellt, das teurere Medikament zu nehmen, wenn er von besserer Wirkung ausgeht. Der Arzt kann jedoch auch ein bestimmtes, teureres Mittel verschreiben.
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26.09.2007 13:05 Uhr von landlord
 
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Es gibt heute schon Engpässe: Hab drei Wochen auf ein Medikament warten müssen.
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26.09.2007 13:20 Uhr von opppa
 
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Da wird wohl: bald die Lobby ein ernstes Wort mit der Gesundheitsministerin sprechen müssen!
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26.09.2007 17:40 Uhr von Mi-Ka
 
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Na na, die Maschine ist schnell wieder hochgefahren.

Man könnte fast auf den Gedanken kommen, dass da jemand ein wenig Druck ausüben will, bevor neue Verträge unterschrieben werden sollen.
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27.09.2007 13:29 Uhr von opppa
 
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Mi-Ka: Das ist das Hundegrab!
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27.09.2007 19:15 Uhr von marshaus
 
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billig ist nicht immer gut.....hier in england weigern sich die aerzte zum beispiel die billigkopie von liptor zu verschreiben........sie ist nicht so wirksam wie das orginal....und da gibt es unter garantie mehr die nicht so gut sind........
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27.09.2007 22:48 Uhr von Hier kommt die M...
 
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marshaus: völlig richtig, viele Generika wirken anders als das Originalmedikament, trotz gleichem Wirkstoff.
Aber oft sind bestimmte Trägersubstanzen oder Kapselhüllen oder irgendwelche Kleinigkeiten aus einem anderen Material und das kann die Wirkungsweise teilweise ziemlich verändern.
Gerade bei Kapseln/Dragees kammt das oft vor, weil sich manche im Magen bereits auflösen, bzw. schon beim Schlucken und mit einer anderen Beschichtung vllt auch erst irgendwo im Darm..klar, dass die Resorbtion dann auch unterschiedlich sein kann.
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03.10.2007 23:24 Uhr von tertius
 
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Verträge zwischen Krankenkassen: und Pharmaindustrie wird zwangsläufig zu Schmiergeldzahlungen führen aber nicht zur Kostensenkung. Warum gibt es keinen freien Markt für den Vertrieb von Medikamenten? Bei den extremen Preisunterschieden alleine in der EU könnten da sicher einige Millionen eingespart werden.Es gibt Originalmedikamente die kosten im Ausland 1/5 der deutschen Apothekerpreise. Da würde ich Reserven sehen für Kosteneinsparungen.
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03.10.2007 23:58 Uhr von Troll-Collect
 
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"Warum gibt es keinen freien Markt für den Vertrieb von Medikamenten?"

Weil die Pharmalobby seit Jahrzehnten jede wirksame Reform verhindert. Insbesondere deren Büttel in CDU, CSU und FDP haben bei den letzten Gesundheitsreformen jeden sinnvollen Ansatz im Keim sabotiert.
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04.10.2007 13:07 Uhr von opppa
 
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Troll-Collect: Dafür sind da aber ein paar Aufsichtratspöstchen und Beraterverträge drin! Und bitte auch die "Zuwendungen" an die politischen Parteien nicht vergessen!

ES LEBE DIE DEMOKRATUR!

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