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26.09.07 09:22 Uhr
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Starb Papst Johannes Paul II durch Sterbehilfe?

Dr. Lina Pavanelli, Spezialistin für Intensivbehandlung, ist überzeugt, der Papst habe Sterbehilfe erhalten. Die so genannte Euthanasie wird aber durch die katholische Kirche streng verurteilt. Der Papst selbst soll die Entscheidung getroffen haben.

Laut Pavanelli starb der Papst durch seinen massiven Gewichtsverlust, er konnte nicht mehr selbst schlucken. Eine Magensonde zur künstlichen Ernährung soll er selbst abgelehnt haben. Erst wenige Tage vor seinem Tod, zu spät, kam sie zum Einsatz.

Nach dem Studium von medizinischen Berichten und Fernsehbildern des Papstes ist Pavanelli überzeugt, dass der Vatikan die tatsächliche Todesursache verheimlicht. Dort besteht man darauf, dass die Behandlung nicht unterbrochen wurde.


WebReporter: rotto23
Rubrik:   Brennpunkte / Todesfälle
Schlagworte: Papst, Sterbehilfe
Quelle: news.yahoo.com
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Wenn sich das tatsächlich so zugetragen hat wird der Vatikan das kaum jemals zugeben. Schließlich sind Päpste unfehlbar - und das würde ja bedeuten das JP2 seine Meinung geändert hat als er selber betroffen war, also doch nicht SO unfehlbar war.
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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen So unwegbar ist es nicht   
 
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26.09.2007 09:35 Uhr von Nishiko
dass der Papst die Magensonde abgelehnt hat. Bei all den Krankheiten, die er hatte, hat er stets darauf bestanden, sein Leiden zu ertragen - so wie Jesus es getan hat. Diese Aussage fand sich mehrmals in der Presse. Es kann einfach sein, dass er den Weg des Leidens genommen hat - ihm aber in letzter Minute die Wahl genommen wurde und die Magensonde doch noch eingesetzt wurde.
Kommentar ansehen War das Sterbehilfe?   
 
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26.09.2007 10:49 Uhr von eini1
Laut definition is passive Sterbehilfe „Unterlassung lebensverlängernder Maßnahmen bei Schwerkranken“.

Die Frage ist, ob der Sachverhalt hier vorliegt.
Das ganze sah doch so aus: Solange JP2 noch selbst entscheiden konnte wurden seine Wünsche respekiert, und sobald dies nicht mehr gegen war haben sie mit den lebensverlängernden Maßnamen begonnen. Dies entpricht eigentlich nicht der Sterbehilfe.

Der Fall ist für mich schon sehr hart an der Grenze. Wenn das zur Sterbehilfe gerechnet wird, müsste man jede Patientenverfügung auch als solche bezeichnen. Was ich persönlich für Falsch halte.

Sterbehilfe ist bei mir immer mit dem Satz verbunden
Kommentar ansehen Teil2   
 
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26.09.2007 10:52 Uhr von eini1
"Die haben hier viel zu wenig Platz für Kommentare". ;-)
Ach lass gut sein.
Kommentar ansehen Starb Papst Johannes Paul II...   
 
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26.09.2007 11:52 Uhr von RupertBieber
...durch Sterbehilfe?

wenn nicht ---- dann kann man da auch nix dran ändern...

wenn ja ---- mir solls recht sein....

xP
Kommentar ansehen mann man   
 
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26.09.2007 13:01 Uhr von Bleissy
wen der patient eine behamdlung ablehnt ist das noch lange keine sterbehilfe ! jeder kann das halten wie er will !
Kommentar ansehen ein papst...   
 
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26.09.2007 13:04 Uhr von *Simon*
ist unfehlbar, also:
er hat sein ganzes leben leute fertig gemacht die sterbehilfe befürwortet haben, weil sie "das von gott gegebene leben wegwerfen", aber wenn er selbst betroffen ist, argumentiert er einfach mit ihren punkten: gott gab mir auch die krankheit.
ergo: er ist in seiner meinung unfehlbar, er hat sie nur, wies die kirche gern macht, anders ausgelegt.
ein sehr methodistische einstelllung, die katholiken werden niemals zugeben dass er es getan hat.
Kommentar ansehen keinen sterbehilfe   
 
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26.09.2007 13:25 Uhr von borgir
das war keine sterbehilfe. er wollte nichtkünstlich ernährt werden, das ist keine euthanasie
Kommentar ansehen Sterbehilfe ?   
 
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26.09.2007 14:20 Uhr von Cyberbob81960
Ich glaube nicht, daß eine Verfügung, gewisse medizinische Behandlungen abzulehnen, darunter fällt. Sonst wären alle Patientenverfügungen hinfällig.
Kommentar ansehen Wo ist das Problem?   
 
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26.09.2007 14:31 Uhr von krasenbrink

Johannes Paul hatte - geistig noch gut beieinander - ein sehr hohes Alter erreicht. Es ist Gottes Wille, das Menschen gehen und Johannes Paul wollte auch gehen - es war sicherlich sein Wunsch und seine feste Überzeugung als Mensch, daß dieses der richtige Weg ist! Er ist gegangen in der festen Überzeugung des ewigen Lebens, also starb er ohne Angst und in Frieden. Die Magensonde kommt schließlich von Menschenhand, der Tod von Gottes Gnade - ganz im Sinne des Papstes.

Kommentar ansehen @krasenbrink   
 
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26.09.2007 15:38 Uhr von lêss
Jo, falls dus in den anderen Kommentaren noch nicht gelesen bzw. verstanden hast.. k a... das Problem ist:
Genau dieses "die Mensch in Frieden gehen lassen", wenn es soweit ist und die Geräte ausschalten wurde von Leuten wie dem Papst anderen Menschen untersagt und für Falsch erklärt.
Kommentar ansehen undenkbar   
 
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26.09.2007 16:39 Uhr von delmom
das wird NIEMALS bekannt/aufgeklärt werden ... der vatikan hat ganz andere geheimnisse als dieses
Kommentar ansehen warscheinlich   
 
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26.09.2007 16:42 Uhr von Chavez92
ich denke dass das nur ein gerücht der medien bzw. der presse ist und auch wenn es wahr ist werden es die meisten Menschen entweder nicht glauben (weil der vaikan es abstreitet) oder ihnen wirds egal sein.
Kommentar ansehen sterbehilfe =/= ablehnung einer behandlung   
 
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26.09.2007 16:48 Uhr von Gregsen
man kann es doch nicht ernsthaft als sterbehilfe bezeichnen wenn jemand eine behandlung ablehnt. Andernfalls müsste derjenige ja zur behandlung gezwungen werden und dass verstößt erst recht gegen die menschenwürde.

Deswegen ist die Zeile "Die Katholische Kirche selbst ist gegen sterbehilfe" unsinn. Auch die katholische kircheverlangt nicht mit allen mitteln gegen seinen willen am leben gehalten zu werden.
Kommentar ansehen Wahrscheinlich.   
 
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26.09.2007 17:48 Uhr von aquarius565
Der Papst hat drei Tage vor seinem Tod noch versucht, am Fenster seines Zimmers eine Rede zu halten, konnte aber nicht mehr. Ich meine, er wird als denkender Mensch lieber einen Abgang in Würde als ein unwürdiges Ende vorgezogen haben.
Kommentar ansehen Ist doch bekannt dass die Kirche alles praktiziert   
 
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26.09.2007 19:23 Uhr von The_free_man
gegen dass "offiziell" sind.

Homosexualität unter Mönchen, Abtreibungen bei Nonnen, Pfarrer und kleine Jungs.. und nun eben noch Sterbehilfe.
Kommentar ansehen es gibt kein gott ...   
 
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27.09.2007 08:40 Uhr von megamanxxl
.. es is so und wird immer so bleiben^^

bin schon auf die rechtfertigungen gespannt, die gegen meine ,,intelligente feststellung" sprechen *g*

so auf gehts :
Kommentar ansehen Qualen   
 
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27.09.2007 15:58 Uhr von bussdee
Die Mann hat sich schon lange genug gequält und ich fände es nur legitim in einem solchen Fall Sterbehilfe zu leisten! Ich habe in meinem Testament auch festgehalten, das in gewissen Fällen keine lebenserhaltenen Maßnahmen mehr eingeleitet werden sollen.

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