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E.ON-Chef will staatlichen Schutz vor feindlichen Übernahmen

In der FTD sagte Wulf Bernotat, Chef des Energiekonzerns E.ON, dass die Bundesregierung Maßnahmen einleiten sollte, feindliche Übernahmen deutscher Unternehmen durch ein Unternehmen aus einem staatlich geschützten Markt zu verhindern.

In diesem Zusammenhang würde er eine Änderung des Außenwirtschaftsgesetzes begrüßen, so Bernotat weiter. Der E.ON-Chef sagte allerdings weiter, dass sich sein Unternehmen keine Sorgen macht, da man der größte Energiekonzern Deutschlands sei.

Zudem kündigte Bernotat an, dass E.ON in seiner Bilanz künftig mehr Schulden aufführen werde, da die Eigenkapitalquote des Unternehmens zu hoch sei. Der Börsenwert des Energiekonzerns beträgt zurzeit 86 Milliarden Euro.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Übernahme, Schutz
Quelle: de.news.yahoo.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.09.2007 12:24 Uhr von hartz4biszurrente
 
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wie jetzt ?? soll jetzt manifestiert werden, den Verbraucher weiterhin sinnlos ausplündern zu dürfen ?
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24.09.2007 13:26 Uhr von Tabrizi
 
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@Hartz4: Da irrst du dich.
Eine Übernahme aus dem Ausland würde zur Folge haben das die Preise noch weiter steigen und der Umgang mit den Arbeitnehmern schlimmer würde.
An sich bin ich ein Freund Internationaler Fusionen und Aufkäufe, jedoch ist Bernotats Bitte um Schutz ganz klar in Verbindung zu setzen mit dem zuletzt gescheiterten Kauf des Spanischen Energiekonzern Endesa.
Dieser Kauf wurde vom Staat verhindert, was rechtswidrig war jedoch nun sehr langsam geahndet wird.
Während die Ausländischen Regierungen ihre Unternehmen schützen, wird in Deutschland alles zum Ausverkauf angeboten.
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24.09.2007 13:45 Uhr von opppa
 
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Jetzt haben sich die Energieriesen: so angestrengt, bei der Regierung die Lizenz zum Drucken von Geld zu bekommen, da sollen dann doch auch die Aktionäre, die schließlich auch die Aufwendungen für das "Überreden" der Regierung genehmigt und finanziert haben, alleine profitieren!
Da zeigen die Energiek der Welt, wie man die Gesetzgebung brutalstmöglich "gestalten" kann, um die Verbraucher mit der Rückendeckung durch die Gesetze so erfolgreich auszunehmen, wie es in der Welt beispiellos ist; diese "Leistung" des Managements lockt natürlich auch ausländische Investoren an, die sich gerne an der gesetzlich genehmigten Abzocke beteiligen würden!
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24.09.2007 13:48 Uhr von hartz4biszurrente
 
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Aus dem Text: "Zudem kündigte Bernotat an, dass E.ON in seiner Bilanz künftig mehr Schulden aufführen werde, da die Eigenkapitalquote des Unternehmens zu hoch sei. Der Börsenwert des Energiekonzerns beträgt zurzeit 86 Milliarden Euro."

Da sich es ja bei dieser mexikanischen Pufferbude um eine AG handelt , die nichts mit ARGE zu tun hat - sollen demnach die Schulden dem Haushaltsdefizit gutgeschrieben werden und bekommt dafür wertlose Anteilsscheine und trotzdem läuft die Melkmaschine weiter da der Energieträger sich ständig verteuern wird.

Wo ist da der Notausschalter?
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24.09.2007 14:16 Uhr von opppa
 
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hartz4biszurrente: Den Notschalter k ö n n t e nur die ReGIERung betätigen, indem sie einen Sachverständigen, der nicht von den Konzernen bezahlt wird, daransetzt, die Gesetze zur Preisfindung zu überarbeiten!

Dazu sollte man "nur" noch das Leitungsnetz verstaatlichen!

Dann könnte das laufen!

Dann bekommen aber die regierenden Parteien keine "Zuwendungen" mehr von diesen Konzernen!
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24.09.2007 14:49 Uhr von oblongata1
 
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wahr aber ehrlich: Wir von e.on möchten, nein dürfen uns hier zu Wort melden.


Dank unserer guten Lobby-Arbeit ist es uns erneut gelungen, auch weiterhin den Strommarkt für weitere Anbieter zu sperren und somit den Strompreis dauerhaft hoch zu halten.

Es zahlt sich immer aus, einen Lobbyisten im Wirtschaftsministerium zu finanzieren, der tatkräftig Gesetze zu unseren Gunsten macht. Vielen Dank Herr Glos, wir hoffen auch weiterhin auf gute Zusmmenarbeit.

Wir die Energieversorgungsunternehmen bedanken uns herzlichst bei der Bundesregierung, dass wir ab dem 01.07.2007 unsere Preise für Energie nicht mehr bei der Bundesnetzagentur genehmigen lassen müssen und somit freien Gestaltungsspielraum in der Preispolitik haben.


-ich glaube es ist e zwickmühle: entweder erhöht e.on die preise oder ein investor. kommt aber im endeffekt au das gleich ;)
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24.09.2007 15:05 Uhr von hartz4biszurrente
 
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Prollmäßig: auch wenn sich der Laden arm rechnet kommt die Heuschrecke.
Der Laden bettelt um Schutz vor der Heuschrecke um weiterhin ungeniert Profit rauspressen zu können,
will aber nicht unter Staatsverwaltung da er auch das rausgepresste Kapital in jedem Fall behalten will.
Um Schutz zu bekommen müßte Staat Mehrheit u. Stimmrecht erwerben um sich nicht der Gefahr
auszusetzen von irgendeinem Gericht auf Schadenersatz verklagt zu werden.
Was aber soll Staat mit wertlosen Scheinen ?

Als Staat würde ich alles oder nix spielen, die Hartzler wird man so oder so nicht mehr los *ggg*

opppa

Ein Notschalter wäre das nicht allenfals ein Beschleunigungsverzögerer
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24.09.2007 18:12 Uhr von red.devil
 
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Was: die Wirtschaft will, wird die Politik schon noch umsetzen. Dessen bin ich mir absolut sicher.
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24.09.2007 23:55 Uhr von Extr3m3r
 
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Mannesmann: Mannesmann hätte so einen Schutz vor einiger Zeit gut gebrauchen können.
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25.09.2007 02:32 Uhr von hartz4biszurrente
 
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Extr3m3r: wie erklärst du dann , das auf xetra bei einem Kurs von ca. 180 zb. 100000 Scheine unlimtiert geworfen wurden ??
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25.09.2007 15:02 Uhr von opppa
 
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Zuerst: macht man sich dadurch daß man seine Quasi-Monopol-Position brutalstmöglich ausreizt, für die Heuschrecken lecker und dann heult man, wenn sie kommen!
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30.09.2007 22:32 Uhr von Nessy
 
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Warum will er das: denn? Hat er etwa Angst um seinen Job? Wenn der Laden übernommen wird, dann kann der sicher seinen Posten räumen!

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