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Erfurt: Weil sie ihr Baby verdursten ließ - Hohe Haftstrafe für die Mutter

Zu einer Haftstrafe von 14 Jahren hat das Landgericht in Erfurt eine 21-jährige Frau aus Sömmerda wegen Mordes an ihrem Baby verurteilt. Sie hatte im Dezember letzten Jahres mehrere Tage ihre beiden Kinder in der Wohnung allein gelassen.

Infolge dessen verstarb ihr etwa zehn Monate alter Sohn wegen Flüssigkeitsmangels. Die zwei Jahre alte Tochter überlebte. Die beiden Kinder wurden von der Polizei und Mitarbeitern des Jugendamts entdeckt, als sie die Kinder in ihre Obhut nehmen wollten.

Zuvor hatte es die Frau versäumt, bei einem Gerichtstermin zu erscheinen. Zwar führte der Verteidiger der 21-Jährigen mildernde Umstände, aufgrund ihrer schweren Kindheit und Misshandlungen, auf, das Gericht folgte dem aber nicht.


WebReporter: Nessy
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mutter, Baby, Haftstrafe, Erfurt, Durst
Quelle: www.welt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.09.2007 18:02 Uhr von Nessy
 
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Vielleicht ist die Haftstrafe ein wenig zu hoch. Sie ist erst 21 und vielleicht hat sie damals nicht an solche Folgen gedacht. Auch wenn der Richter meint, dass sie egoistische Ziele verfolgt hat.
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21.09.2007 18:28 Uhr von Jimyp
 
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@Nessy: Haftstrafe zu hoch? Auf keinen Fall! Und mit 21 weiß man sehr wohl, dass man kleine Kinder niemals über längere Zeit hinweg alleine lassen darf. Es sei denn, die ist irgendwie geisteskrank.
Naja, hoffentlich bekommt die nie wieder ein Kind!
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21.09.2007 20:13 Uhr von kleiner erdbär
 
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stimme jimyp zu! mit 21 muss man wissen, dass man so kleine kinder garnicht allein lässt - wer es dennoch tut, und auch noch über so einen langen zeitraum, der begeht imho einen vorsätzlichen mord!!!

gut, dass das gericht diesmal nicht auf das "schwere-kindheit-blabla" hereingefallen ist - man kann so eine tat keinesfalls damit rechtfertigen, dass man selber keine schöne kindheit hatte !!!

bleibt nur zu hoffen, dass die tochter noch zu klein war, um sich später an den tod ihres bruders zu erinnern...
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21.09.2007 21:55 Uhr von sokrates-platon
 
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@Jimyp: Genau! Klar weiß man mit 21, was man tut. Ein Kind zu kriegen ist aber easy going!? Über die Konsequenzen war sie sich nicht bewusst? Vielleicht sollte man sie nach den 14-Jahren Haftstrafe auch verdursten lassen...... Hart aber Gerecht...
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21.09.2007 23:12 Uhr von Striker_rebirth
 
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hm Frage: kann eine Haftstrafe hoch oder lang sein? oder beides? *grübel*
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22.09.2007 01:48 Uhr von StYxXx
 
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@Jimyp: " Es sei denn, die ist irgendwie geisteskrank."

Mal davon abgesehen, dass das bei der Psyche immer eine schwere Sache ist (wer ist schon normal?): Wer Kinder, vor allem seine eigenen, einfach so verdursten und auch wichtige Termine ohne wirklichen Grund platzen lässt hat offensichtlich ein ernstes Problem, also wahrscheinlich eine Krankheit. Möglicherweise schwere Depression oder ähnliches. Normal ist sie auf jeden Fall nicht (aber das ist bei fast jeder schweren Tat so, sonst würde man sie nicht begehen).
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22.09.2007 06:57 Uhr von supermeier
 
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Radio: Wenn ich den Nachrichten im Radio glauben darf, hat sie zugegeben, dass sie den schlechten Zustand der Kinder bemerkt hat, und sich bewusst war, dass sie sterben werden wenn sie nichts unternimmt. Daher wohl auch die hohe und in meinen Augen gerechtfertigte Strafe.

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