Contergan: Hersteller denkt über weitere Hilfe für die Betroffenen nach
Am 1. Oktober 1957 wurde das Arzneimittel Contergan von der Firma Grünenthal auf den Markt gebracht und 1961 wieder vom Markt genommen, weil es bei Embryonen, deren Mütter das Medikament eingenommen hatten, zu schweren Missbildungen führte.
Nun denkt der Contergan Hersteller Grünenthal, der bereits 100 Millionen DM in einen Fond eingezahlt hatte, was zur Einstellung des Strafverfahrens 1970 geführt hatte, über neue Hilfe für die Opfer nach.
"Ich denke darüber nach, wie, gegenüber wem, wann, mit welchen Konsequenzen und auf welche Weise eine Entschuldigung möglich ist", meint Sebastian Wirtz, der Geschäftsführende Gesellschafter der Firma Grünenthal.