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Sarkozy wettert gegen EZB-Entscheidungen - Zinspolitik in Frage gestellt

Frankreichs neuer Staatspräsident Nicolas Sarkozy mischt sich erneut verbal in die Entscheidungen der Europäischen Zentralbank ein. Angesichts der US-Immobilienkrise und des Liquiditätsproblems stellte Sarkozy die Zinspolitik der EZB in Frage.

Sarkozy empfindet es als "seltsam, Liquidität zu schaffen, ohne die Zinsen zu senken". Bundesbankpräsident Axel Weber, Mitglied des EZB-Rates, hält dagegen: "Wir tun was notwendig ist, und was notwendig ist, beurteilen wir selbst."

Sarkozy warf außerdem Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker, Vorsitzender der Euro-Gruppe, Initiativlosigkeit vor. Bundesfinanzminister Steinbrück merkte an, dass die EU-Mehrheit die EZB-Unabhängigkeit unangetastet lassen wolle.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Entscheidung, Frage, EZB, Nicolas Sarkozy
Quelle: www.sueddeutsche.de

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15.09.2007 22:03 Uhr von no_trespassing
 
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Frankreich kommt mit der Unabhängigkeit der EZB einfach nicht klar. Weil der starke Euro denen die Exporte vermasselt. Wir dagegen fahren trotz Euro einen Export-Rekord nach dem anderen.

Außerdem braucht Frankreich dringend Geld, um seine Reformen zu finanzieren. Aber Staatsbeteiligungen wollen sie nicht verkaufen, weil sie Aufstände und Streiks fürchten.

Wir beharren zum Glück auf die Unabhängigkeit der EZB. Wir haben mit der völlig unabhängigen Bundesbank immer beste Erfahrungen gemacht.

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