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Der französische Präsident Sarkozy bot Bundeskanzlerin Merkel Atombomben an

Beim gemeinsamen Mittagessen im brandenburgischen Meseberg mit Kanzlerin Merkel und Außenminister Steinmeier bot Sarkozy den beiden überraschten Politikern Entscheidungsgewalt über französische Atomwaffen an.

Der Präsident meinte, dass die französische Atomstreitmacht ja auch Deutschland beschützte. Sarkozy bot daraufhin an, die Deutschen am zukünftigen Einsatz der französischen Atomwaffen zu beteiligen.

Steinmeier meinte dazu, dass Deutschland keine Atomwaffen besitzen wolle und die Bundesregierung schon 1975 dem Atomwaffensperrvertrag beigetreten wäre. Merkel stimmte mit der Aussage Steinmeiers voll überein.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Präsident, Angela Merkel, Kanzler, Nicolas Sarkozy, Bundeskanzler, Atombombe
Quelle: www.spiegel.de

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51 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.09.2007 14:54 Uhr von shampoochan
 
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wie darf ich mir das jetzt vorstellen? Die sitzen gemütlich beim Essen und auf einmal sagt der Sarkozy: Angelique, isch `abe noch zufällig ein paar Atombomben zuviel, willst du nischt welche??

Dieser Sarkozy ist irgendwie seltsam...
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15.09.2007 15:02 Uhr von hartz4biszurrente
 
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Mit allen möglichen Tricks versucht doch die "Schurkenwelt"
da draußen , old germany in alle möglichen Konflikte und Missetaten zu involvieren.
Als wenn man nicht schon selber genug lange Weile hätte.
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15.09.2007 15:13 Uhr von artefaktum
 
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Wenn der französische Staatspräsident schon so nett ist, Atombomben anzubieten, gebietet es dann nicht die Höflichkeit, mindestens eine anzunehmen? Ich meine so rein symbolisch bzw. aus diplomatischer Sicht.

Merkel hätte sie dann ja in irgendeiner Bundeswehrkaserne unauffällig im Keller lagern können. Ein Weiterverkauf an Privatkäufer oder einen interessieren Drittstaat (natürlich dürfte das in Frankreich keiner erfahren) wäre ja auch möglich (z.B. unter einem Pseudonym bei Ebay, Angie1954 oder so). Interessenten für Atomwaffen gibt es ja bekanntlich auf der Welt genug, sie würde also nicht drauf sitzen bleiben. So ein Atomsprengkopf ist doch sicherlich auch einige Millionen Euro wert. Da käme dann auch etwas Geld in die zudem schon klamme Staatskasse und den Eichel hätte sie damit auch auf ihrer Seite.
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15.09.2007 15:15 Uhr von rotto23
 
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Wenn das tatsächlich so wäre, warum gibts dann immer noch die sogenannte Nukleare Teilhabe? Im schönen Büchel gibts nen Fliegerhorst, da lagern reichlich Amerikanische Kernwaffen die, im Falle eines Falles, an die Bundeswehr übergeben werden die die Dinger dann zum Einsatz bringt. Das wäre dann auch ein Verstoß gegen den Atomwaffensperrvertrag (der ja die Weitergabe von Atomwaffen unterbindet).
Also, wenn "Deutschland" (oder die, die sich dafür halten) wirklich keine Atomwaffen wollen, warum beenden die diesen Schrott nicht endlich?
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15.09.2007 15:20 Uhr von Floppy77
 
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Atomare Abschreckung? Wie will man Feinde abschrecken die sich auch mit nem Dynamitgürtel selber in die Luft sprengen um dann im Paradies von seinen versklavten Feinden bedient zu werden.
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15.09.2007 15:37 Uhr von hartz4biszurrente
 
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Gedeon: deine Äußerungen sind ein"abschreckendes" Beispiel.

was ist daran so lustig wenn jeder jeden "abschreckt" ?

Kann man das tauschen " gib mir dein Schreck ich geb dir meinen" ?
Welcher Schrecker sollte DOOFLAND überfallen ? hier gibts nix mehr zu holen außer Hartz4ler.

Clever wäre wohl gewesen wenn der Finanzminister das Ding Papiermäßig genommen hätte um es sofort an den Franzmann zu vermieten a la
"Rent a Nukel"
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15.09.2007 15:37 Uhr von ElChefo
 
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...wenn das mal nicht dumm war. Sich nicht zur Atommacht aufzuschwingen war bis jetzt eine weise Entscheidung. Allerdings über eine Teilhabe bei seinen Verbündeten mit im Boot zu sitzen wäre eine gute Entwicklung gewesen.
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15.09.2007 15:39 Uhr von Bibip
 
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Hallo Gedeon, wir haben doch Atomwaffen!
Wir sind in der Bewaffnung der USA mit eingebunden. Unsere Bomberpiloten lernen auch Atombombenabwurf.
Außerdem: wir leben mitten in Europa. wozu dann noch A-Bomben? Wer D angreift, greift auch F und GB an.
Es gibt genug von den Friedensbringern auf der Erde.
Es bringt D kein bisschen militärische Vorteile so was zu besitzen.
Wir sind militärisch stark genug und allen derzeitigen möglichen Gegner gut zu erwehren. Wir haben die besten Soldaten und teilweise die beste Bewaffnung (z.B. die neuen U-Boote: allen anderen haushoch überlegen)
Bibip
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15.09.2007 15:59 Uhr von das_opimon
 
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@PortaWestfalica: Aber das, was wir dafür noch mit dem alten Zeug anstellen können, hat Hand und Fuß! Und von daher hat Bibip ja doch (in Teilen) Recht!
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15.09.2007 16:16 Uhr von Bibip
 
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Hallo PortaWestfalica: bei allen Manövern, bei denen die BW teilnimmt ist fast immer diese der "Sieger". Wenn du glaubst, dass die US-Armee die beste ist, dann täuscht Du Dich gewaltig.
Z.Zt ist eine Umwandlung der US-Armee im Gange: von normalen Soldaten zu Verbrecherbanden im Auftrag der US-Regierung. Dazu werden (Nachweislich) Gangs aus den Slums angeheuert.
Die Qualität eines Soldaten misst sich nicht an der Bewaffnung, sondern daran wie gut er mit dem vorhandenem kämpfen kann. Nicht wieviel ein Soldat Zivilisten töten kann. Wenn du schon eine Armee als hervorragend neben der deutschen einstufen willst, dann könnte ich mir noch die israelische vorstellen.
Zur Bewaffnung: klar ist die Bewaffnung der BW teilweise veraltet.
Doch so einige Waffen sind die besten der Welt:
die neuen U-Boote sind allen anderen, ob US oder Russland, oder... überlegen. Es war ein furchtbarer Schock für das US-Militär, als so ein deutsches U-Boot vor kurzem mitten in einem Konvoi der US-Marine neben einem Flugzeugträger auftauchte. Sie hatten nichts davon gemerkt. Wäre D nun ein Feind gewesen, der Flugzeugträger wäre abserviert worden.
Auch bei den Panzern ist D absolute Spitze. Und bei diversen Aufklärungstechniken ebenfalls. Gäbe noch so einiges aufzuzählen.
Bibip
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15.09.2007 16:27 Uhr von Syro028
 
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A-Waffen von den Amis? Hiess es nicht mal vor einiger Zeit, dass die deutschten im Falle eines Krieges ein paar kleine Atombomben von dem Amies kontrollieren können?

Ach ja und im Falle eines Krieges habt ihr ja noch Rammstein. Wenn ihr also angegriffen werdet dürfte das den Amis auch nicht gefallen...
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15.09.2007 16:55 Uhr von JustMe27
 
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Nichts neues. Genau dasselbe hat Chirac schon zu Kohl gesagt, um die umstrittenen Atomwaffentests bei seinem Amtsantritt zu rechtfertigen.
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15.09.2007 16:55 Uhr von Silenius
 
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"Entscheidungsgewalt": Wenn Sarkozy über Entscheidungsgewalt gesprochen hat, dann meinte er vielleicht, dass sowohl Deutschland als auch Frankreich gemeinsam über einen Einsatz einverstanden sein müssen. In so einem Falle hätte Merkel mal annehmen sollen. ;)
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15.09.2007 17:35 Uhr von Bibip
 
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Hallo C3rone: nur ganz kurz zur Verbrecherarmee.
Das hat nichts mit Polemik zu tun. Es ist Tatsache, dass im Irakkrieg immer mehr Gangangehörige angeheuert werden, spezielle Waffen für den Häuserkampf erhalten und nur noch die letzte Ausbildung erhalten. Töten braucht man denen nicht mehr beizubringen. Das können die. In Fallutscha war der Auftakt. Da haben sich Killerkommandos sehr bewährt. Auf Zivilisten wurde absolut keine Rücksicht genommen (nur ein Toter Iraker ist ein guter Iraker) Nun wird in der Richtung weiter gearbeitet.
Also nichts mit Polemik. Traurige Wirklichkeit.
Bibip
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15.09.2007 17:52 Uhr von Frau_Butterberg
 
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Naja, das ist denke ich mal nicht so einfach. Selbst wenn Merkel persönlich dafür wäre, hätte sie nicht einfach mal annehmen können. Sowas muss erstens mit einer Reihe von wichtigen Personen abgesprochen werden und zweitens stünde selbst dann noch der erwähnte Atomwaffensperrvertrag im Weg.
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15.09.2007 17:57 Uhr von The_free_man
 
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Hässlich und inkompetent zugleich. Ein paar Atomwaffen hätten wir gut gebrauchen können.
Wie schon gesagt: Zur Abschreckung.
So hätte Deutschlands Wort mal wieder Gewicht gehabt.
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15.09.2007 18:12 Uhr von ElChefo
 
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@C3rone: Nur um mal eine Lanze für unsere "Volksmiliz" zu brechen... (und dich zu widerlegen):

U-Boote.
Die letzte Generation deutscher UBoote drang bei mehreren Übungen im Mittelmeer in amerikanische Trägerverbände ein. Die Ratio von 1:15 kam nur dadurch zustande, weil nach der ersten und erfolgreichen Tauchfahrt die amerikanische Übungsleitung sowohl die Angriffskorridore als auch -zeiten festgelegt hat. Und das sind keine Spekulationen oder News gewesen, ich habe die Bilder der Periskopkamera sowie die Feuerleitlösungen für die Torpedos mit eigenen Augen gesehen.

LeFlaSys.
Letztes Jahr schossen Ozelots und Gepards F117 geschwaderweise vom Himmel. Als direkte Folge nahmen die amerikanischen Kommandeure die für die Übung runterskalierten und verplombten EloKa-Gerätschaften einsatzmässig in Betrieb und schalteten die Gegenseite einfach aus. Damit brachen sie das Protokoll der Übung.

Leopard2.
Als noch der Leopard 2A4 Standard der Bundeswehr war, gab es Vergleichsschiessen gegen T80, Abrams und Challenger2. Diese wurden knapp verloren. Mit Leopard 2A5 stellten sich erste Erfolge ein, und mit 2A6 war der Leopard nicht mehr zu schlagen.

Aufklärung.
Die Bundeswehr verfügt momentan über drei verschiedene Drohnen, eine Vierte befindet sich in der Einführung. Alle Vier haben eine um ein Vielfaches zeitnähere Aufklärungsrate als die acht oder so verschiedenen Typen der US-Armee. Vergleiche etwa die 30 Sekunden Informationsalter von KZO zwischen Aufklärung und ADLER-Gefechtsstand mit den 18 Minuten bei Predator RQ-4A. Oder den 30 Minuten/1 Stunde bei Global Hawk.
Und nicht zu vergessen, warum ist Deutschlands Fähigkeitenprofil der bemannten Aufklärung, also Tornado Recce ungeschlagen... in der Welt?

Das waren jetzt mal so einige Beispiele aus der Praxis. Versteh mich nicht falsch, hier geht es nicht um einen Weitpinkel-Wettbewerb. Aber man sollte bei aller Liebe nicht unseren Karnevalsverein unterstützen. Denke ich da grade an meinen eigenen kleinen Bereich, so wundere ich mich ehrlich gesagt auch des öfteren darüber, wie wir so hoch in der Welt rangieren können, aber auf den zweiten Blick frag ich mich da eher, wie schlimm es bei den anderen aussehen muss.

Man halte sich immer folgenden Sinnspruch vor Augen:
"Alle Kriege der Welt werden immer mit Waffen und Ausrüstung vom billigsten Anbieter gekämpft."
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15.09.2007 18:29 Uhr von hartz4biszurrente
 
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C3rone: woher willst du wissen das ich mir auf Kosten der Allgemeinheit ein schönes Leben mache? Da es dich vermutlich stört , solltest du in Erfahrung bringen weshalb was warum so ist bevor dein [edit; eckspeck: keine beleidigenden Äußerungen] Hirn dir befiehlt irgendwelche Behauptungen aufzustellen.

So und nu guck ich zu was du hier so schönes zum besten gibst.
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15.09.2007 18:54 Uhr von hartz4biszurrente
 
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C3rone: sei dir versichert das für meine bisher erbrachten Leistungen ein Beamter 950 Jahre alt werden muß.
Solltest du mir aber auf diesem Wege einen Job anbieten wollen bin ich doch sehr an deinem Angebot interessiert.
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15.09.2007 18:57 Uhr von LinksGleichRechts
 
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@PortaWestfalica & C3rone: @PortaWestfalica
Klauen heisst das jetzt also, wenn Technologien und Erfahrungen von gemeinsamen Projekten von beiden Seiten genutzt werden? Aha. Objektiv bleiben, bitte.
Fakt ist, mein lieber, dass die USA viele Technologien selbst entwickelt haben, diese sich aber als zu anfällig erwiesen und somit lieber der M1 entwickelt wurde, welcher viele dieser Technologien nicht mehr hatte.
Das L44 Kanonenrohr wird übrigens von General Dynamics unter Lizenz als M256 gebaut, nicht geklaut (warum Geld in eine Neuentwicklung stecken, wenn man sie auch von einem Verbündeten kaufen kann?).
Willst du die Briten also auch des Diebstahls oder der Unfähigkeit bezichtigen weil sie im Moment damit liebäugeln die L55 (den über 1 Meter längeren Nachfolger der L44) in ihre Challenger 2 einzubauen?

Dass der Leopard 2 ein sehr guter MBT ist, steht ausser Frage, allerdings kommt es gerade bei Panzerschlachten immer auf das Gelände an und wie der jeweilige MBT darauf ausgelegt ist. Auch noch sehr viele andere Faktoren spielen dabei eine grosse Rolle. Das wird auch immer bei Vergleichssimulationen dazugesagt, dass diese nicht voll aussagekräftig sind, eben genau deswegen. Z.B. ist der Merkava ausschliesslich für israelisches Gelände gebaut worden, und auch verdammt genial. Allerdings im Wald z.B. würde er von anderen MBTs total ausseinander genommen werden. Ein anderes Beispiel ist der M1, welcher bis vor kurzem nicht so toll im urbanen Kampf war, wie man an den aktuellen Verbesserungen sieht.

@C3rone
Ich darf dich noch bei ein paar Dingen korrigieren bzw. etwas anhängen:
Die Israelis sind wirklich sehr gut ausgebildet und ausgerüstet. Allerdings eher auf Verteidigung als auf Angriff. Aber man hat auch in der Vergangenheit gesehen, dass sie sich sehr schnell anpassen.

Der T-80 gilt schon länger als relativer Fehlschlag. Z.B. ist die Panzerung am Heck viel zu schwach.
Das eigentliche russische Gegenstück zum M1, Leopard 2, Merkava und Challenger 2 ist der T-90.


Im Grunde gelten der T-90, M1 und Leopard 2 als die besten MBTs der Welt und sind in etwa ebenbürtig. Nur der Merkava und der Challenger 2 fallen etwas zurück bei Vergleichen. Natürlich ist da noch der Leclerc und der Arjun, über die ich aber nicht viele Informationen habe.
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15.09.2007 19:03 Uhr von LinksGleichRechts
 
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Achja @PortaWestfalica: Die L44 wird nicht nur von den Amerikanern gebaut und benutzt, sondern auch von Süd Korea, Japan und Israel. Die L55 wird auch schon von Süd Korea benutzt.
Alle Sind die wohl zu unfähig selbst sowas zu entwickeln................
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15.09.2007 19:07 Uhr von andreascanisius
 
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Ich Gratuliere! Damit ist unser Land auch weiterhin...Ohne Verteidigung.

Mal ehrlich, finet ihr das nicht erbärmlich, dass wir uns von anderen Ländern beschützen lassen müssen, wenn hier mal was passiert?
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15.09.2007 19:13 Uhr von madasa
 
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@andreascanisius: Kann man sich denn nur mit Atomwaffen schützen?
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15.09.2007 19:25 Uhr von Thunaer
 
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@LinksGleichRechts: "Z.B. ist der Merkava ausschliesslich für israelisches Gelände gebaut worden, und auch verdammt genial. Allerdings im Wald z.B. würde er von anderen MBTs total ausseinander genommen werden."

In welchem Spiel hast du denn deine Lehre als PzKdt gemacht? In Waldgebieten kann ich mit einen Kpz i.d.R. nicht viel anfangen. Dort kann ich Panzerverbände versorgen oder verfügbar halten. Im Kampf sind sie dort vor allem extrem verwundbar. Ein Merkava ist für Kampf in bewaldeten oder bebauten Gelände nicht optimal. Auch die Israelis setzen Panzerverbände in unübersichtlichen Gelände immer im Verbund mit anderen infanteristischen Kräften ein.
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15.09.2007 19:25 Uhr von ElChefo
 
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Mehrere Punkte: Erstmal:
Der Abrams an sich ist ein Kind aus einer gescheiterten Ehe. Unter anderem lagen die Gründe für das Ende des Projekts KPz 70 (aus dem sowohl Leo2 als auch Abrams hervorgingen) nicht nur an den unterschiedlichen Vorstellungen, sondern auch an der begangenen Betriebsspionage durch amerikanische Agenten. Das ist mittlerweile belegt. Das dieses Verhalten damit nicht endet, sieht man an der versuchten Übernahme der Werften, die den Typ 212A bauen sowie am Crusader-Programm für eine Ablösung der M109 als SPH für die US-Army.

Was die L44 oder M256 angeht, ja, die Amerikaner waren unfähig, so etwas zu bauen. Sieht man hervorragend daran, das sie bis dahin die alte M68 105er Kanone benutzt haben, die im Gegensatz zur L44 gezogen statt Glattrohr war.

Und schlussendlich:
Unser Land ist nicht verteidigungslos weil wir keine Atomwaffen haben. Wer immer so etwas verzapft, erzählt Schwachsinn. Die Gruppen, gegen die wir uns schützen müssen/müssten, sind mit Atomwaffen nicht zu erreichen. Eher mit .308 WinMag, Einzelfeuer, mittlere Distanz.

Das Einzige, was mir bei der ganzen Debatte wirklich zu Denken gibt, ist das, was man jeden Tag sieht, wenn man auf die Strasse schaut, gleichermassen, wenn man Situationsberichte aus den Krisengebieten liest. Hierzulande scheut man sich, sich die Hände schmutzig zu machen und Profil zu zeigen. Das wär dann alles.

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