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Bochum: Intendant Peymann fordert Geld vom Fernsehen für Schauspielerausbildung

Wie der Intendant Claus Peymann vom Berliner Ensembles bei der Ruhr-Triennale forderte: "Wir entdecken die Leute und bilden sie aus und verlieren sie dann reihenweise ans Fernsehen. Das ist ein Unrecht und eine Schweinerei."

Bei den unterstützten öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten würden Schauspieler bis zu 3.000 Euro pro Tag verdienen. Er könne aber seinen ausgebildeten Schauspielern diese Summe nur in zwei Monaten vergüten.

Für ihn ist es auch nicht verwunderlich, dass viele zum Fernsehen abwandern. Das mangelnde Selbstbewusstsein mancher Regisseure kritisierte er: "Von den 300 Uraufführungen pro Jahr gehörte eigentlich die Hälfte in den Papierkorb, unerbittlich."


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Geld, Schauspieler, Fernsehen, Schau, Bochum, Intendant
Quelle: www.frankenpost.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.09.2007 15:23 Uhr von jsbach
 
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Da muss ich dem Intendanten Peymann Recht geben. Erst eine jahrelange Ausbildung an Schauspielschulen und Praktika an verschiedenen Theatern um dann zum wirtschaftlich lukrativeren Fernsehen wechseln? Wer kann es ihnen verdenken?
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14.09.2007 15:53 Uhr von divadrebew
 
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Indendant? Lass das mal bitte ändern ;-)
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14.09.2007 17:13 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Der Herr Intendant vergisst dass auch das Theater vom Staat sehr stark subventioniert wird - zumindest war das seither so.
Die Ausbildung dürfte somit letztendlich der Staat gezahlt haben.
Verdienende Schauspieler beim TV und verdienende TV-Sender zahlen aber dem Staat auch viel Steuer. Insofern erhält der Staat sein Geld zurück.

Damit kein falscher Eindruck entsteht:
Ich bin sehr für Theater und Kultur - die Etats dafür gehören allgemein stark angehoben.
Denn die meisten können sich nicht selbst finanzieren ohne dass der Eintritt übermässig hoch wäre - wodurch das Programm leidet.
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14.09.2007 22:21 Uhr von e-woman
 
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die: Hälfte der Aufführungen sind Trash? Wie kann er dann mehr Geld verlangen?

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