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Umfrage: Jeder zweite Klinikarzt spielt mit dem Gedanken, den Job hinzuwerfen

Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund machte eine Umfrage, derzufolge 53 Prozent aller Klinikärzte mit dem Gedanken spielen, mit ihrer Arbeit aufzuhören. Grund seien die schlechten Arbeitsbedingungen, wie überlange Schichten und Überstunden.

Bei den jüngeren Assistenzärzten würden gar 59 Prozent den Job hinwerfen. 31 Prozent der Nachwuchskräfte erklärten, sie würden sich lieber für einen anderen Beruf entscheiden, hätten sie nochmal die Wahl.

Viele Mediziner empfinden vor allem auch die Bürokratie als Ärgernis. Mit Marathonschichten würden zahlreiche Kliniken auch die Höchstarbeitszeit-Grenzen durchbrechen. 40 Prozent der Ärzte gaben an, sie würden 60 bis 79 Stunden pro Woche arbeiten.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Umfrage, Job, Klinik, Gedanke
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.09.2007 13:49 Uhr von Jimyp
 
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Naja also hinwerfen würde ich so einen Beruf, nach so einer langen Ausbildung, nicht. Dann doch besser ins Ausland gehen oder versuchen, sich als Allgemeinmediziner niederzulassen!
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14.09.2007 14:58 Uhr von SilencerZero
 
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naja, ich würde: mir an der Stelle eines studierten Arztes wohl doch eher überlegen nach Amerika oder sonstwo hin zu gehen und dort Arzt zu werden ...
Hier hat man nur eine Zukunft wenn man auf der anderen Seite des Geldes sitzt ... bei den Krankenkassen!
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14.09.2007 17:23 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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Privatisierung der Krankenhäuser sofort Rückgängig: Langsam wird es Zeit die Leute da in ihren Ämtern zu suspendieren. Die demontieren den gesamten Staat vor laufender Kamera.
Ärtztepfusch und Hygienemängel dank Profitsteigerungswünsche der Investoren. Parasitäres Verhalten kann ja wohl nich wahr sein das da die Bevölkerung nicht auf die strasse geht.
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14.09.2007 21:54 Uhr von Hirnfurz
 
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Kann ich verstehen: Ich selbst bin Arztsekretär in einem grossen renommierten Klinikum, verdiene selbst aber weniger als an meiner vorhergehenden Arbeitsstelle, obwohl ich täglich persönlich mit schwerkranken und todkranken Patienten zu tun habe, denen nur noch palliative Therapien vorgeschlagen werden. Zum Glück muss ich denen das nicht noch sagen. Aber allein die Leute zu sehen, ihre Geschichte zu kennen und zu wissen, daß sie nicht mehr lange haben, ist auch für mich eine enorme Belastung, wieviel mehr dann für die Ärzte. Stimme übrigens Jimyp zu: Lieber ins Ausland statt gesicherte Armut! Bewerbungen laufen schon...
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14.09.2007 23:11 Uhr von Yuno
 
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Bei sovielen---: Überstunden ist es echt krass. Naja bei mir sieht es z. T nicht anders aus. Aber nur in Grenzen : /
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15.09.2007 01:06 Uhr von borgir
 
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absolut verständlich: schaut man sich mal die bedingungen, die bezahlung und die geleistete arbeit an...ich wollte den job nicht machen.

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