12.09.07 20:00 Uhr
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USA: Es wird diskutiert, ob man Medikamente an todkranken Patienten testen soll

Professor Emil Freireich von der University of Texas spricht sich dafür aus, Medikamente an unheilbar kranken Menschen zu testen, wenn die Betroffenen die Möglichkeit haben, das Risiko richtig einschätzen zu können.

Der Onkologe Dean Gesme ist gegen dieses Vorhaben: Es würde dem Menschen und der Wissenschaft schaden. Er verweist auch darauf, dass Medikamente in dieser Testphase zu 90 Prozent sowieso nicht zugelassen werden.

Professor Freireich argumentiert, dass diese Tests dafür sorgen könnten, dass Medikamente schneller zugelassen werden. Man könnte auch mehr Daten durch die Versuchspersonen gewinnen, die diese Arzneien nehmen würden.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Medikament, Patient
Quelle: www.welt.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2007 20:05 Uhr von marshaus
 
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nun ja: die idee finde ich gar nicht gut und hoffe einmal das man davon abstand nimmt.........
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12.09.2007 20:17 Uhr von Tullamore_Dew
 
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Find ich ziemlich: in Ordnung. Denn wenn der Mensch an dem es getestet werden soll über alles bescheid weiß, und im endeffekt einwilligt, um einem weitem Spektrum an anderen Menschen zu helfen ist das doch sehr nett.
aber man sollte ann auch wirklich darauf achten, dass die Menschen die freiwillig soetwas zustimmen, auch bei klarem Verstand sind, und nicht z.B. schon unter Morphium stehen
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12.09.2007 20:34 Uhr von Joeiiii
 
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Im Grunde ist die Idee nicht verkehrt.

An wem kann man Medikamente besser testen als an den Personen die an einer Krankheit leiden gegen die das Medikament helfen soll?

Allerdings darf hierbei nicht Gott gespielt werden. Der Patient muß bei klaren Verstand sein wenn er dem Test zustimmt, und es muß auch geklärt werden was passieren soll wenn etwas schief geht.

Der Titel dieser Nachricht

>>Es wird diskutiert, ob man Medikamente an todkranken Patienten testen soll<<

klingt allerdings so, als ob man die Patienten da gar nicht erst fragen will.
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12.09.2007 20:34 Uhr von digitainer
 
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Schöne Perspektive für die neuen Alten: Versuchskarnickel für Medikamentenerprobung, dann frühzeitige Organentnahme für Transplantationen für reiche Araber und andere reiche Leute,

Aber aus Spargründen ansonsten nur noch Mangelversorgung, Essen und Trinken "wie im KZ"

Und im Altersheim selbst ist niemand mehr für´s Pflegegeld zu bekommen, der den neuen Alten die Windeln wechselt...

Schöne Perspektive...
PS: ...denn das schöne daran ist, diese neuen Alten seid ja IHR !!! :-O
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12.09.2007 21:58 Uhr von eL-Nachrichtos
 
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an unsere bio-professoren: wer sagt mir denn, dass das Medikament Unkygen-600 forte gegen animalischen Pilzfuß beim Krebskranken eine Nebenwirkung verursacht, die ich als Nichterkrankter nicht erleiden müsste...sehr zweifelhaft die Idee
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12.09.2007 22:08 Uhr von Charyptoroth
 
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naja: denke da gehts ehr darum die Medikamente eher auf den Markt schmeissen zu können und somit Kosten für Entwicklung zu sparen und schneller Gewinne damit zu erzielen.
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12.09.2007 22:27 Uhr von Troll-Collect
 
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Deutsche Profs noch besser drauf: "Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren, muss er meiner Meinung nach die Möglichkeit zu einem geregelten Verkauf von Organen haben."

Der Volkswirtschaftsprofessor an der Universität Bayreuth, Peter Oberender
http://www.dradio.de/...
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12.09.2007 23:13 Uhr von Jimyp
 
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Auf freiwilliger Basis, ok! Bin ich voll dafür!
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13.09.2007 00:48 Uhr von borgir
 
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wieder ein beweis: für die dort vorherrschende, moralisch völlig degenerierte idiotie.....was soll man sonst dazu sagen
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13.09.2007 08:09 Uhr von usambara
 
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keine Tierversuche mehr statt dessen kann direkt am Menschen getestet werden,
ob Medikamente tödliche Nebenwirkungen haben.
Die Krankenkassen würden entlastet, bzw die Pharma-Industrie würde den Armen der USA dann eine
Krankenkasse finanzieren.
Die Gewinne der US-Pharma-Industrie würden nur so sprudeln.
Zudem spart sich der Staat zu lange Rentenzahlungen.
Schöne neue Welt.
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13.09.2007 20:59 Uhr von Gangstahs_Paradise
 
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wenn sie einverstanden sind dann ja, aber auf keinen fall gegen den willen. außerdem sollten sie geistig noch völlig da sein, um eine entscheidung dafür zu aktzeptieren
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13.09.2007 22:48 Uhr von Alchemistin
 
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"Freiwilligkeit" ist so eine Sache! Denken wir den Gedanken mal zu Ende:

Schon heute gibt es einen gewissen gesellschaftlichen Druck auf alte oder kranke Leute, doch "nicht an ihrem Leben festzuhalten", sondern doch einen schönen, selbstgewählten Freitod zu suchen.
Immerhin sind sie krank oder alt und somit nutzlos, kosten bloss Geld und vegetieren vor sich hin.
Nein, der Druck ist noch nicht sehr gross.
Aber es gibt ihn.
Und er wird mit der Rentnerschwemme und der zunehmenden Lebenserwartung der Ältesten nicht kleiner werden.

Diese Leute könnten dann - mit Umsetzung der Idee dieses Professors - tatsächlich wählen, nämlich zwischen Pest und Cholera: entweder haben sie den Druck, freiwillig aus ihrem nutzlosen Leben zu scheiden, um Kosten zu sparen, oder sie können sich als Versuchskaninchen verdingen, dann sind sie ja nämlich sogar noch zu etwas gut!

Mit anderen Worten: wir wären dann definitiv einen Schritt weiter auf dem Weg, menschliches Leben nur noch nach seinem Nutzen zu beurteilen.

Ausserdem: neue Medikamente an Todkranken zu testen bringt wahrscheinlich in etwa so viel wie Medikamente an Tieren zu testen.
Ein todkranker Mensch nimmt üblicherweise bereits Medikamente, um entweder den Tod hinauszuzögern oder wenigstens Schmerzen zu lindern - ganz abgesehen davon, dass der Körper durch Krankheit/Alter geschwächt, oder das Immunsystem in Aufruhr ist, etc...
Damit herrschen im Organismus eines solchen potentiellen Versuchsmenschen Bedingungen, die sich mit einem normalen Menschen, der noch nicht dem Tod nahe ist, nicht vergleichen lassen.

Ausserdem: was heisst eigentlich "todkrank", oder "unheilbar krank"?
AIDS ist auch nicht heilbar - aber therapierbar.
Ab wann sollte dann ein AIDS-Kranker sich "freiwillig" zur nächsten Versuchsreihe melden?
Parkinson ist nicht heilbar.
Wie stark muss jemand zittern, bis er von den Forschern als Versuchsmensch anerkannt wird? Muss er überhaupt zittern?
Multiple Sklerose ist nicht heilbar.
Aber vielleicht ist sie es in fünf Jahren?
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14.09.2007 13:26 Uhr von Deathclaw
 
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ich bin der meinung: das jeder mensch mit seinen eigenen Körper tun und lassen kann was er will!
Solang er damit keinen anderen gefärdet!


bei Menschen die nichtmehr in der lage sind klar zu denken ist das wieder was anders.

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