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Urteil: Diebesgut aus der Firma auf eBay versteigert - Fristlose Kündigung zulässig

Wird ein Mitarbeiter beim Versteigern von Firmeneigentum erwischt, kann das die fristlose Kündigung nach sich ziehen. Das Landesarbeitsgericht Köln entschied, dass Indizienbeweise ausreichen, um einen Außendienstmitarbeiter fristlos zu entlassen.

Ein Telekommunikationsunternehmen hatte Testkäufe auf eBay getätigt und stieß auf einen Mitarbeiter. Der bot unter anderem Telefonbuchsen und ISDN-Zubehör stets als "neu", "unbenutzt" und "original verpackt" an.

Mit dem Verdacht konfrontiert bestritt der Mann die Diebstähle. Den Nachweis für den Wareneinkauf könne er nicht beibringen, alles stamme aus Müllcontainern oder Flohmärkten. Wegen Vertrauensverlustes und Wiederholungsgefahr sei die Kündigung zulässig.


WebReporter: e-woman
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, eBay, Firma, Versteigerung, Dieb, Kündigung, Frist
Quelle: www.marlaktuell.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2007 21:22 Uhr von stellung69
 
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Naja, das ist halt Diebstahl; da kann man schon mal fristlos kündigen......
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12.09.2007 23:09 Uhr von jsbach
 
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Da wird er wohl auf: -hoffentlich- Granit beissen. Aus Mülltonen oder Flohmärten, dass soll im erst mal das LG abkaufen..tss
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13.09.2007 00:30 Uhr von borgir
 
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natürlcih: wird dann fristlos gekündigt...was denn auch sonst, der kerl hat geklaut....
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13.09.2007 04:46 Uhr von StYxXx
 
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Hmm? Ich les die News so, als wäre nur der Verdacht da, dass er geklaut hätte, aber kein Beweis.
Er kann nur ebenso auch nicht das gegenteil belegen. Aber normalerweise sollte man ja unschuldig sein, bis die Schuld bewiesen ist, oder? Wurde er denn angeklagt und verurteilt? Anzeige erstattet?
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13.09.2007 15:11 Uhr von trench
 
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mein vater: hat mal die firma geklaut und versteigert...

spass beiseite, er hat mal telefonzubehör von einem privatanbieter ersteigert, das kam nicht nur ovp und neu von der telekom, es wurde sogar über eine poststelle der telekom verschickt. nicht nur geklaut, sondern auch noch auf firmenkosten verschickt...
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17.09.2007 08:46 Uhr von no_trespassing
 
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@trench: Handelte es sich bei dem Telefonzubehör um einen DSL-Splitter oder sowas in der Art? Die gibt´s bei der Telekom als Kunde nämlich immer gratis.

Der Verkäufer hat wahrscheinlich dann einfach nur der Telekom die Adresse mitgeteilt und die haben euch das dann zugeschickt.
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17.09.2007 12:01 Uhr von trench
 
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nein @no_trespassing: sowas würde man ja auch bei der telekom bestellen. in dem speziellen fall ging es um ein isdn-telefon, welches es bei ebay dann günstiger gab als bei der telekom...
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22.10.2008 13:46 Uhr von Enola
 
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Verkauf von Firmeneigentum bei Ebay: Mich würde interessieren welche Strafen solche Leute erwartet alles was ich über verkauf von Firmeneigentum bis jetzt gelesen habe da kam es zu Kündigungen.
Ich habe auch 2006 jemanden bei einer Firma angezeigt der Firmeneigentum privat per Ebay und Inseraten in Zeitungen verkauft hat der wurde auch fristlos entlassen ich finde das ist aber viel zu wenig denn er hatte einen Gewinn von mindestens 10.000 euro damit gemacht, mir ist völlig unklar das solche Leute keine Bewährungs- Gefängis- oder Geldstrafen bekommen, denn durch solche Leute werden für alle anderen Produkte teurer ect.Ich denke das es viele Menschen gibt die sich so bereichern und das sollte härter bestraft werden.Das beste ist das der Herr nun im Ausland arbeitet und dort dasgleiche abzieht das ist echt unglaublich er hat sogar eine eigene kleine "Firma" gegründet und verkauft dort nun Maschienenteile von der Firma wo er jetzt tätig ist.Also dazugelernt hat er nichts und und die Firma habe ich jetzt informiert mal sehen ob jetzt mal was passiert,obwohl ich das leider nicht glaube solche Leute machen das anscheinend immer wieder, da sie ja "nur" gekündigt werden....

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