Kryptobiose: Bärtierchen zum Überlebenstest ins All
Extreme Kälte, hohe Temperaturen oder radioaktive Strahlung können den so genannten Bärtierchen nichts anhaben. Sie fallen einfach in ein tönnchenförmiges, todesähnliches Ruhestadium namens Kryptobiose, das sie schützt.
Zur Untersuchung der Tiere wird eine Rakete mit vier unterschiedlichen Arten im September vom russischen Baikonur aus ins All starten. Bevor die Winzlinge nach etwa zwölf Tagen wieder zurückkehren, wird ein Satellit mit ihnen 189 Mal die Erde umrunden.
Dabei werden die Tiere zum ersten Mal gleichzeitig den extremen im Weltraum herrschenden Bedingungen wie Kälte, Vakuum und Strahlung ausgesetzt. Anschließend wird überprüft, wie viele den Aufenthalt im All überlebt haben und ob die Tiere noch fruchtbar sind.