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NPD zeigt sich interessiert am Bahnhofsgebäude von Melle/Niedersachsen

Das 140 Jahre alte Bahnhofsgebäude in Melle/Niedersachsen steht zum Verkauf. Als potentieller Käufer gibt sich der NPD-Funktionär und Rechtsanwalt Jürgen Rieger: "Der Verkauf wird demnächst beurkundet." Ein Schulungszentrum solle dort eingerichtet werden.

Melles Bürgermeister Dr. André Berghegger hält das Interesse für einen Bluff. Es gehe lediglich darum, den Kaufpreis in die Höhe zu treiben. Das Gebäude habe einen Verkehrswert von 250.000 Euro. Rieger will freiwillig 800.000 Euro hinlegen.

Eine notarielle Beurkundung ist bereits vertagt worden. Der Eigentümer liegt wegen des Gebäudes mit der Stadt schon seit Jahren im Clinch. Berghegger droht zudem: Sollte die NPD kaufen, müsse eine Nutzungsänderung des Bahnhofs erst genehmigt werden.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: NPD, Niedersachsen, Bahnhof
Quelle: www.neue-oz.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2007 07:23 Uhr von no_trespassing
 
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Es sieht schon sehr nach Bluff aus. Wer zahlt schon für ein solches Gebäude freiwillig über das Dreifache?

Andererseits ist das Bahnhofsgebäude ein zentral gelegenes Objekt. Und es ist kein stillgelegter Bahnhof, sondern da gehen täglich hunderte Leute durch.

Mit den entsprechenden "Ideen" könnte das die Stadt herbe treffen.

Das zeigt wieder einmal, das man bestimmte Objekte nicht privatisieren sollte. Bahnhöfe, Wasserwerke, usw. gehören in kommunale Hand. Fertig.
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12.09.2007 10:18 Uhr von HolyLord99
 
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Diese Taktik: wurde doch bereits schon öfters als Bluff enttarnt...
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12.09.2007 11:59 Uhr von SdS-Donnergott
 
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loool --> Delmenhorst: Wie war das doch gleich?

>>Die Stadt Delmenhorst hat am 05. Oktober 2006 den Kauf des Hotels am Stadtpark für bis zu drei Millionen Euro beschlossen<<

Toll jetzt haben die 3 Millionen für ne Siffimmobile ausgegeben und es hat nix gebracht. Ganz Deutschland war begeistert von der Aktion. Dabei ist die so selten dämlich. Man kann doch der NDP nicht alles was sie kaufen will zu viel zu hohem Preis vor der Nase wegkaufen... da ist doch klar worauf das hinausläuft.

Ich glaube ich werde in meinem vergammeltem Gartenhaus ein Schulungszentrum einbauen... es sei denn jemand kauft es mir für 5 Millionen - Freundschaftspreis - ab.
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12.09.2007 13:23 Uhr von opppa
 
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Das will eine: zugelassene Partei ein Haus kaufen.

Das müssen die anderen Parteien, die um ihre Futternäpfchen Angst haben, natürlich mit allen Mitteln verhindern!

Wo war eigentlich der Amoklauf, als sich CDU oder SPD ein Haus kaufen wollten?
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12.09.2007 14:20 Uhr von vst
 
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englandsking: die npd ist eine partei in unserem demokratischen parteienspektrum.

hab ich das nicht schön gesagt?
ich wollte vermeiden die npd direkt als demokratische partei zu titulieren.

sie ist nicht verboten, also darf sie häuser kaufen wie die spd und die cdu auch.
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12.09.2007 14:30 Uhr von opppa
 
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EnglandsKing: Was unternimmst Du denn dagegen, daß ein Mitglied der so furchtbar demokratischen Parteien sich offensichtlich hauptberuflich damit beschäftigt, das Grundgesetz auszuhöhlen?

Im Augenblick kann man doch von Regierungsseite nur das große gemeinschaftliche Gegeifer hören, wenn man dort nur den Namen NPD hört.

Demnächst wird er Innenminister auch noch versuchen, die Teilnahme an Schulungen der NPD - im Zusammenhang mit denen der taliban oder von El Kaida -strafbar zu machen. Die Teilnahme von Veranstaltungen der Wahllügner und Lobbyvertreter wird dann sicher auch mit einem Bundesverdienstkreuz honoriert!

Ich will hier keineswegs zur Unterstützung der NPD aufrufen, ich bekomme nur einen dicken Hals, wenn ich sehe, mit welcher Vehemenz die etablierten Parteien jeden einzelnen Schritt von Parteien b e k ä m p f e n, die ihre Pfründe bedrohen könnten!
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12.09.2007 18:21 Uhr von Schramml
 
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Geil: Da weiss ich ja wen ich anrufen muss, wenn ich mal meine beiden Gewerbeobjekte verkaufen will.

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