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Frankreich: Staat zwang sie zur Prostitution - Frau scheiterte mit Klage

Eine 54-jährige französische Prostituierte hat vor dem Europäischen Menschengerichtshof in Straßburg geklagt, weil sie der Meinung war, dass der Staat Frankreich sie in der Zeit von 1991 bis 1999 zur Prostitution gezwungen habe.

Als Grund gab sie an, dass sie Nachzahlungsforderungen der französischen Sozialkasse URSSAF begleichen musste. Aus diesem Grund musste sie sich prostituieren.

Der Gerichtshof lehnte die Klage allerdings ab, da die Frau u.a. nicht nachweisen konnte, dass sie noch andere Möglichkeiten außer Prostitution hatte, um das Geld zurückzuzahlen. Insgesamt musste sie 40.000 Euro zahlen.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Frankreich, Klage, Staat, Prostitution
Quelle: de.news.yahoo.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2007 00:26 Uhr von borgir
 
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kann: ich irgendwie nachvollziehen....wenn der staat geld will ist er rigoros und die kohle muss schnell da sein...wo anders verdient eine normale frau schnelles geld..
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12.09.2007 11:37 Uhr von pippin
 
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Bleibt die Frage wie die Forderung der Sozialkasse zustande kommt.

Wenn die Frau "vergessen" hat die regulären Zahlungen an die Kasse zu leisten, dann ist es doch völlig legitim die ausstehenden Gelder einzutreiben.
Klar kann man sich über die Geben-und-Nehmen-Mentalität des Staates ausgiebig streiten, aber ohne Grund werden die das Geld wohl nicht verlangen.

Mal abgesehen davon wurden ihr laut Quelle auch noch Zahlungserleichterungen eingeräumt.

Von daher ist die Entscheidung des Gerichtshofes durchaus nachzuvollziehen und geht somit in Ordnung.

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