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Tirol: Mann musste hilflos zusehen, wie seine Frau und sein Kind ertranken

Eine Familie aus Unterfranken war am Samstag bei einem Wanderausflug in Tirol unterwegs. Als sie am Ufer des Baches Brandenberger Ache entlang gingen, strauchelte das Kind (8) und fiel in den Bach, welcher auch noch Hochwasser hatte.

Die Mutter lief ans Ufer und sprang, um ihr Kind zu retten, ebenfalls ins Wasser. Beide wurden jedoch schnell abgetrieben. Die Mutter wurde in einigen Kilometern Entfernung aus dem Wasser gezogen, starb aber im Krankenhaus.

Das kleine Mädchen konnte nur noch tot aus einem Wehr im Inn geholt werden. Der Vater des Kindes sah den Unfall mit an, konnte jedoch nichts mehr tun.


WebReporter: JustMe27
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Frau, Kind, Hilfe, Tirol
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2007 08:33 Uhr von Raptor667
 
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ich mag so News nicht :-(
Mein Beileid an den Vater...
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10.09.2007 08:37 Uhr von bommeler
 
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das schlimmste: was einem vater passieren kann, mein beileid
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10.09.2007 08:53 Uhr von Dana85
 
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Sehr sehr tragisch: Jetzt weiss ich wieder, warum ich diese Flüsse nicht sonderlich mag.
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10.09.2007 09:44 Uhr von steuerzahler
 
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Ich denke eher, das der Mann seine Familie ermordet hat. Warum musste er "hilflos" mit zusehen? Hätte doch auch rein springen können.
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10.09.2007 10:00 Uhr von maxner
 
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@steuerzahler: was bistn du für einer? wenn einer von der Brücke springt machst du das dann auch? - Wohl eher nicht!!! Und deine Behauptung das er sie ermordet hat... Jemand in einen Bach schmeißen is wohl kein ernsthafter Mord. Denk mal drüber nach...
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10.09.2007 10:08 Uhr von LittlePiranha
 
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@steuerzahler: Seine Frau ist reingesprungen und er hat gesehen was passiert ist. Dann ist es wirklich sinnvoller, draußen zu bleiben und Hilfe zu holen anstatt einfach mit zu ertrinken. Manchmal ist dann noch was zu machen, immerhin hat man die Mutter noch lebend rausbekommen - leider nicht auf Dauer.
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10.09.2007 10:10 Uhr von trench
 
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"hilflos": also die mordvorwürfe sind natürlich der schwachsinn vor dem herrn. trotzdem ist hilflos ja mal was anderes, er hat sich bei dem "versuch" seine familie zu retten nichtmal nasse füsse geholt.
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10.09.2007 10:13 Uhr von ThugWorkout
 
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@steuerzahler: Jemand der bild.de und bildblog.de als WEBTIPP bei sich eingetragen hat.... der kann nur den Schuss noch nit gehört haben.
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10.09.2007 10:15 Uhr von fruchteis
 
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Vielleicht konnte der Mann ja auch einfach nur nicht schwimmen wie etwa 30% der erwachsenen Bevölkerung, oder Frau und Kindwaren schon zu weit abgetrieben, als er es mitbekommen hat. Ohne dabei gewesen zu sein, sollte man nicht so hart urteilen! Vor allem keine Mordvorwürfe äußern.
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10.09.2007 11:01 Uhr von willi_wurst
 
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danke fruchteis: gut nachgedacht, guter kommentar!!!

mein beileid an den vater...
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10.09.2007 11:24 Uhr von N-Fanboy
 
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arg :(: also das muss wirklich eine seehr tiefgehendes erlebnis für denn Vater sein seine familie dabei zuzusehen wie diese ertrinkt arg :(
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10.09.2007 11:26 Uhr von wiggel_2202
 
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grausam: in Panik reagiert jeder anders und leider nicht immer richtig
mein Beileid an den Vater !!!!
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10.09.2007 11:43 Uhr von LoneZealot
 
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@steuerzahler: Eine infame und widerwärtige Unterstellung!

Du hast KEINERLEI Anhaltspunkte und unterstellst dem Mann Mord!

Ich würde mich freuen wenn Dein Kommentar zumindest gelöscht werden würde.
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10.09.2007 11:47 Uhr von meisterallerklassen
 
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An alle Vorposter: Komme selber aus der näheren Umgebung von der Ache!

Also nasse Füße holen etc. bei einem fast senkrechten 30m hang runterspringen - wer machts freiwillig!

Sicherlich tragisch, aber lt. der lokalen Presse und Augenzeugen ist das Kind auf dem schmalen Pfad gerannt!

Hier ein paar Bilder: (die Aache führt zur Zeit Hochwasser-Bilder zeigen normalen Pegel)
http://michael-ullmann.de/...
http://michael-ullmann.de/...

Hier die Regionalnachrichten (Videostream)
http://your.orf.at/...
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10.09.2007 12:52 Uhr von vst
 
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dido: >Was müss man auch mit einen kleinen Kind in der Klamm rumkraxeln, wenn da Hochwasser ist.<
so einen kommentar muss man nicht verstehen. oder?
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10.09.2007 13:31 Uhr von wrik
 
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hmm: Ich denke mal das ich reingesprungen wäre..
Nich wegen heldenhaften mut oder so sonder weil wenn es 0 chance gebe die familie zu retten würde ich lieber mit ihnen sterben is besser denke ich als wenn man auf einen tag auf den anderen ganz alleine is...
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10.09.2007 13:43 Uhr von Schwertträger
 
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@vst: Doch, muss man: Ich würde mit einer Achtjährigen nicht in einer gefährlichen SItuation herumkraxeln.
Das kann die später machen, wennsie 25 ist.

Man muss mit seinen Kindern nicht unbedngt all das machen, was man auch alleine tun würde!!
Man muss sich im Gegenteil fragen, ob das, was man da vor hat, für Kinder geeignet ist.

Und wenn man sie dann schon mitnimmt, sollte man ihnen die Gefährlichkeit klar machen. Vorausrennen ist jedenfalls in so einem Fall ganz klares Elternversagen.

Ich hätte es als Achtjähriger nicht gewagt, in einer Situation, die mir als gefährlich erklärt worden wäre, mehr als Zugriffsweite weg von meinen Eltern zu tun.


Nun ja, die Strafe ist sehr hart und sehr bitter ausgefallen.
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10.09.2007 13:51 Uhr von mages
 
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@wrik: seh ich auch so.
aber ob ich wirklich so reagieren würde weiß ich natürlich nicht. gott sei dank war ich noch nie in so einer situation wo ich das hätte austesten müssen.
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10.09.2007 13:59 Uhr von vst
 
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schwertträger: zum einen sind sie nicht gekraxelt, sondern gewandert, spazieren gegangen oder so, auf jeden fall auf dem weg oberhalb der klamm gewesen.

des weiteren sind 8-jährige sehr wohl in der lage so eine wanderung zu unternehmen ohne dass was passiert.
und mit 25 machen sie es nicht mehr wenn es ihnen nicht als kind schon nahe gebracht wurde.

man muss mit kindern nicht alles machen. man muss sich auch fragen ob das das richtige für kinder ist. das stimmt.
nur, wandern ist richtig für kinder.
und was machen kinder die in diesen gegenden aufwachsen?
sperrt man sie ein bis sie 25 sind?

dass man ihnen die gefahren klar machen muss ist sicher richtig.
nur, dass das kind stolpert war nicht vorauszusehen, weder für eltern, noch für das kind, noch für die anderen der gruppe.
und vorauslaufen - von rennen steht nirgends was - ist kein versagen, sondern normales verhalten.

ich bin froh, dass ich als 8-jähriger mit meinem vater und meiner mutter schon dinge gemacht habe die andere nicht mit 20 machen.
egal ob bergwandern, gratwandern oder bergsteigen.

und ich bin auch vorausgegangen. nie außer sicht- und hörweite, aber auf griffweite?

und hier von strafe zu reden ist völlig daneben.
bestraft wird man wenn man was gegen das gesetz, gegen die moral, einfach was böses macht.

das hat hier aber wie es scheint niemand getan.
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10.09.2007 13:59 Uhr von wrik
 
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hmm: Jap ich wüsste auch nich ob ich reinspringen würde(nichtschwimmer)....
Aber naja hoffentlich passiert mir sowas nich und niemand anderen mehr!
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10.09.2007 14:10 Uhr von T¡ppfehler
 
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Unterfranken ? Mittelfranken: Für alle Leute, die sich in Bayern nicht auskennen.
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10.09.2007 14:55 Uhr von Dana85
 
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@wrik: Wenn deine Tochter ins Wasser fallen würde? Glaube mir, da würdest du auch reinspringen wenn du Nichtschwimmer wärst UND noch 100kg Blei an den Beinen befestigt.
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10.09.2007 15:47 Uhr von Spiderschwein
 
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Vor dem ins Wasser Springen: lohnt es sich mal 2,5 Sekunden nachzudenken. Früher ist ein Vater ertrunken, weil er in Lederjacke seinen Sohn retten wollte. Er ertrank, der Sohn wurde gerettet. Warscheinlich hat sich der Vater hier "richtig" entschieden.
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10.09.2007 15:53 Uhr von meisterallerklassen
 
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Für alle, die nicht wissen, wie es dort ausschaut! Komme selber aus der näheren Umgebung von der Ache!

Also nasse Füße holen etc. bei einem fast senkrechten 30m hang runterspringen - wer machts freiwillig!

Sicherlich tragisch, aber lt. der lokalen Presse und Augenzeugen ist das Kind auf dem schmalen Pfad gerannt!

Hier ein paar Bilder: (die Aache führt zur Zeit Hochwasser-Bilder zeigen normalen Pegel)
http://michael-ullmann.de/
http://michael-ullmann.de/

Hier die Regionalnachrichten (Videostream)
http://your.orf.at/
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10.09.2007 21:11 Uhr von Schwertträger
 
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@vst: Ein Weg, auf dem man zwar wandern, aber eben auch nach einem an sich harmlosen Stolperer abrutschen und ins (auch bei Niedrigwasser sicher nicht ungefährliche) sehr viel tiefer gelegene Wasser fallen kann, ist eben nicht(!) ungefährlich.

Wandern ist sicherlich in den meisten Fällen nicht schlecht für Kinder (obwohl ich schon aus eigener Erfahrung mehrere Gegenbeispiele aufzählen könnte), aber in bestimmten Abschnitten muss man seine Kinder eben stärker beaufsichtigen, als sonst.

Und ja, ich meine Griffweite.

Ich habe mit meinem Vater bspw. auch schon als Kind im Wald gearbeitet. Aber er hat dafür gesorgt, dass ich wusste, was es bedeutet, wenn ich aus Sicherheitsgründen irgend etwas tun oder nicht tun sollte. Er hat ab und an getestet und ich habe nur ein einziges Mal dagegen gehandelt. Nebst stundenlangem Anschiss, Stubenarrest und noch zwei weiteren Strafen hat er mir klar gemacht, dass er keine Lust hätte, ein zweites Kind durch die Windeln zu bringen, nur weil sein erstes zu dumm wäre, am Leben zu bleiben.
Glaube mir, das hat gewirkt.

Fortan habe ich Sicherheitshinweise ernst genommen und nehme sie heute noch ernst, anstatt mich grossspurig darüber hinwegzusetzen, was auch unter vermeintlich erwachsenen Menschen immer noch die häufigste Todes- und Unfallursache ist.

Deshalb mache ich keineswegs um alles Gefährliche einen Riesenbogen, aber ich sorge auch, wenn, dann dafür, dass möglichste nur ich selber der Leidtragende bin.


Trotz alledem gab es in meiner Jugend, wenn ich heute zurückdenke, etliche Möglichkeiten für mich, zu Tode zu kommen, denn man kann als Eltern die Kinder unmöglich die ganze Zeit lückenlos überwachen.
Aber wenn man schon mal dabei ist, dann kann man´s doch auch anständig machen, oder?!




Und nochmal kurz zum Vorausgehen: Wenn ich das vor hatte, habe ich vorher gefragt, ob ich das denn dürfte (oder wenn ich bspw. auf Grund der Situation eh wusste, dass ich wohl dürfte, ob es denn nicht störend wäre).

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