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Forscher bekämpfen Malaria mit Zucker - Positive Ergebnisse bei Mäusen

Der Schweizer Forscher Prof. Peter Seeberger von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich hat nach jahrelanger Forschung einen Impfstoff gegen Malaria entwickelt und bekam dafür den Körber-Preis 2007 im Wert von 750.000 Euro.

Fast alle Mäuse, die an Malaria erkrankt waren, wurden mit dem hergestellten Zucker geheilt. Die Zuckermoleküle nehmen dabei eine Oberflächenstruktur der Zellen an und sollen die Krankheitserreger dazu bringen, die Zuckermoleküle zu befallen.

Um auch andere Krankheiten heilen zu können, müssten die Forscher die Oberflächenstruktur der Erreger kennen, um entsprechende Zuckermoleküle zu bilden. So könnte man einen Impfstoff herstellen, den jeder benutzen könnte.


WebReporter: Yuno
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Ergebnis, Maus, Zucker, Malaria
Quelle: www.3sat.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.09.2007 16:03 Uhr von Yuno
 
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Eine sehr wichtige Entwicklung. Wenn man alle Krankheitserreger kennen würde, könnte man ein Gegenmittel erzeugen. Natürlich muss man wissen, was sie gerne befallen und wie sie es tun.
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08.09.2007 22:39 Uhr von Hier kommt die M...
 
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es geht hier nicht um Zucker im Sinne von Zuckerkristallen, sondern um körpereigene, spezifische Glykane, die synthetisch nachgebildet werden, damit sich die Erreger daran binden können.
Warum ist wohl das "Zucker" in der Quelle in ""?
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09.09.2007 00:25 Uhr von Yuno
 
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Ja aber: Die Zuckelmoleküle nehmen ja die Form an oder? Sie bilden die selben Oberflächestruktur der Zellen, damit die Erreger sich anhaften können.
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09.09.2007 10:27 Uhr von Thunaer
 
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Wenn dieser Impfstoff Marktreif wird: müsste er Afrika umsonst zur Verfügung gestellt werden. Das wäre mal eine sinnvolle Entwicklungshilfe. Aber vermutlich wird der Stoff wie Aids Präparate für die meisten Betroffenen nicht zu bezahlen sein.
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09.09.2007 11:00 Uhr von Hier kommt die M...
 
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ne yuno: schau dir mal deine Quelle an bitte. Das Prinzip mit der Bindung an die Glykane gehört nur zu den Beispielen von Helicobacter, Grippeviren, Pilzen...

Für diese Impfung kommt aber ein völlig anderes Prinzip zum Einsatz, nämlich das der aktiven Immunisierung.
Im Klartext, wie es auch in der Quelle steht: man nimmt die Glykane der (Malaria) Erreger, beschichtet damit ungefährliche Eiweiße..diese werden dem "Patienten" injiziert und der bildet darauf hin natürlicherweise Antikörper gegen einen SPÄTEREN Befall mit dem Erreger.
Man kann damit aber nicht bereits befallene Patienten heilen, denn die Bildung von Antikörpern dauert erstens eine Weile und zweitens würde das auch nichts nützen, wenn schon ein Befall stattgefunden hat, da der Körper ja dann sowieso schon auf diese Erreger reagiert und versucht, sie zu bekämpfen. Wäre also eher schlecht, wenn man dann auch noch synthetische spritzen würde.

Also ist deine Aussage falsch, dass erkrankte Mäuse mit dem "Zucker" geheilt werden konnten. Und in diesem Fall binden sich eben die Malariaerreger auch nicht an den "Zucker", sondern die Mäuse haben vorher durch Immunisierung Antikörper bilden können, die jetzt gegen die Malaria schneller ankämpfen können, deswegen erkranken die Mäuse auch nicht daran.

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