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Afghanistan: Südkoreanische Geisel wurde erschossen wegen christlichen Glaubens

Von den 23 südkoreanischen Geiseln, die die Taliban entführten und 40 Tage lang festhielten, wurde ein Südkoreaner erschossen, weil er sich weigerte, zum Islam zu konvertieren.

Der Pastor der reformierten Presbyterianischen Kirchengemeinde in Bundang bei Seoul teilte dies einer christlichen englischen Zeitung mit. Park Eun-Jo, so der Name des Pastors, teilte auch noch andere Einzelheiten mit.

Die Geiseln sollen geschlagen worden sein und ihnen wurde mit dem Tode gedroht. Grund dafür soll sein, dass sie nicht mit den Moslems beten wollten und sie sich weigerten, den islamischen Glauben anzunehmen.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Afghanistan, Südkorea, Geisel, Glaube, Glauben
Quelle: www.idea.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.09.2007 20:46 Uhr von OS-TeMpler-TH
 
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[edit;anais]: Die Taliban haben erneut bewiesen, was für blinde Fanatiker sie sind. Die Christen zu töten, nur weil sie nicht konvertieren wollten, lächerlich! Was wollen die damit erreichen? Alle Christen der Welt entführen und zum Übertritt zwingen? Damit machen sie sich bei der afghanischen Bevölkerung nur noch unbeliebter als sie jetzt schon sind (und die sind eigentlich schon am Nullpunkt)
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07.09.2007 22:25 Uhr von Enos
 
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OMG: Was denken sich diese Taliban was sie damit erreichen werden?Schlagzeilen?Verständnis? Was wollen die mit so einer kranken aktion aussagen?
verstehe einer die Taliban XD
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07.09.2007 22:46 Uhr von AlexXxZeroOne
 
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ICh bin ehrlich: es sollte ihnen klar gewesen sein, das es ein himmelsfahrtkommando war. Missionare in einem moslemischen land. Ich glaube die haben zuviel, weihrauch intus gehabt.
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08.09.2007 00:07 Uhr von borgir
 
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wegen was: denn auch sonst....klar wegen der religion...zumindest schieben sie diese ausrede für ihre morde vor.....
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08.09.2007 03:27 Uhr von AlexXxZeroOne
 
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Bogir meinst du mich?

ich hasse die taliban! Aber dennen sollte schon klar sein in einem lad das von den taliban regiert wird (egal was die Nato macht) sind sie ein zu 90 prozent warscheinliches ziel. Denkst die taliban sterben für geld? nein für ihr motiv RELIGION.

also sollte schon klar sein das die koreaner DUMM wie bohnen stroh waren sich in die höle des Löwen zu begeben!
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08.09.2007 09:49 Uhr von jsbach
 
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Da fällt einem fast nichts: mehr ein, wenn man solche Meldungen liest.
Konvertieren unter Zwang,da muss der erschossene Mann schon sehr fest zu seinem Glauben gestanden haben. Angesichts der Todesdrohung und der dann vollstreckten Tat da ist man fassungslos.
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08.09.2007 10:56 Uhr von Joeiiii
 
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Also die Aufregung bzgl. der Tötung der Geisel verstehe ich wirklich nicht. Der Tod von Menschen ist natürlich immer eine tragische Sache. Allerdings muß man sich mal vor Augen führen wie es dazu kam.

Da komme "christliche" Missionare aus Südkorea und wollen die Menschen zum "christlichen" Glauben "bekehren", und sie erwarten allen Ernstes, daß das nicht in einer Katastrophe endet?

Man kann auch nicht erwarten, daß man die Einnahme von Rattengift überlebt. Das endet in den meisten Fällen auch tödlich. Im Grunde können diese "Christen" froh sein, daß es der Großteil überlebt hat.

Die "Christen" die bis heute nicht kapiert haben, WAS sie mit Missionierung anrichten, die haben es wohl nicht anders verdient als für ihre Kirche, für ihren Glauben, und für ihren Gott zu sterben.

Ich bitte um Entschuldigung für die vielen " "
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08.09.2007 12:14 Uhr von Thunaer
 
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@Joeiiii: Moslems, die andere Religionen nicht tolerieren, haben es wohl nicht anders verdient als für ihren Glauben, im Bombenhagel der Nato zu sterben.
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08.09.2007 16:37 Uhr von arielmaamo
 
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joeii: Im Gegensatz zu dir hatten die Geiseln einen Glauben, der ihnen Wert war dafür zu sterben.
Diese Standhaftigkeit ist bewundernswert.
Die hättest dir in der selben Situation total in die Hosen gemacht und kommst hier als Klugscheisser.
Natürlich wussten sie, dass es dort gefährlich ist.
Das Haupziel war die Hilfe für die Menschen dort, und da sie ernsthafte Christen waren, wollten sie wahrscheinlich auch von ihrem Glauben erzählen.
Aber ohne Gewalt und Zwangsbekehrung wie es im Gegensatz dazu die Taliban machen.
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09.09.2007 02:17 Uhr von Joeiiii
 
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Die Ansichten mancher Schreiberlinge wundert mich ein wenig.

>>Natürlich wussten sie, dass es dort gefährlich ist. Das Haupziel war die Hilfe für die Menschen dort, und da sie ernsthafte Christen waren, wollten sie wahrscheinlich auch von ihrem Glauben erzählen.<<

Alle die nicht das Licht UNSERES Gottes schauen, sind verdammt für alle Ewigkeit, richtig?

Die Welt würde wohl ganz anders aussehen, höchstwahrscheinlich aber besser sein, wenn nie ein Missionar irgendwo hingegangen wäre, um Menschen die prima zurechtgekommen sind zu missionieren.

Das hatte damals schon nichts mit Glauben zu tun, sondern eher mit Dummheit. Früher machte man das ja auch gerne mit Gewalt. Wieso kann man Menschen nicht ihren eigenen Glauben lassen? Was ist so schlimm daran wenn man in einem Dorf irgendwo im Urwald an einen Waldgott namens Humaquawumba glaubt? Man mußte sofort hin und deren Glauben kaputt machen, obwohl der keinen Deut besser oder schlechter sein kann als der christliche Glaube es jemals war.

Aber ich schweife vom Thema ab.

Was diese koreanischen Christen/Missionare gemacht haben grenz schon an Dummheit. Mit einem IQ der knapp über Zimmertemperatur liegt hätte man sich ausrechnen können, daß das eine dumme, zum scheitern verdammte Idee ist. Man hat es riskiert, und man hat verloren.


>>Die Taliban haben erneut bewiesen, was für blinde Fanatiker sie sind. Die Christen zu töten, nur weil sie nicht konvertieren wollten, lächerlich!<<

Ich möchte mal daran erinnern, daß der christliche Glaube auch auf einen gewaltträchtigen Tradition aufbaute, mit den heutigen radikalen Taliban durchaus vergleichbar.

Der einzige überzeugende Kommentar, wenngleich auch ein wenig unkonventionel ausgedrückt:

>>AlexXxZeroOne

ICh bin ehrlich
es sollte ihnen klar gewesen sein, das es ein himmelsfahrtkommando war. Missionare in einem moslemischen land. Ich glaube die haben zuviel, weihrauch intus gehabt.<<
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09.09.2007 12:13 Uhr von The_Nothing
 
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@Joeiiii: Ach so, und die Müslis missionieren ja überhaupt nicht. Da wird man ja nur gesteinigt, wenn man anders denkt. Man sollte für jeden durch Müslis getöteten Christen [selfedit].

Ich persönlich jedenfalls misstraue mittlereweile jedem Moslem, den ich auf der Straße sehe, da ich noch nie eine ernstgemeinte Distanzierung der sog. "gemäßigten Gläubigen" von den Terrorakten ihrer islamistischen Glaubensbrüder gesehen habe.
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09.09.2007 13:09 Uhr von stellung69
 
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Konvertieren unter Zwang? Wäre der Religionswechsel dann überhaupt gültig? Also ich hätte in diesem Fall das ´Spiel´ einfach mal mitgespielt, natürlich nicht aus Überzeugung sondern als Möglichkeit zum Überleben; Daß der Südkoreaner das nicht gemacht hat, finde ich schwer verständlich.
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10.09.2007 22:14 Uhr von Nessy
 
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lieber: Konvertieren! Und dann die Zunge rausstrecken!
Hauptsache ist doch, man ist frei und am Leben...der Rest regelt sich später!
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10.09.2007 22:46 Uhr von tertius
 
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Die Mischung Soldaten und Missionare: in Kriegsgebiete zu schicken muss Misstrauen erwecken. Religiöse Fanatiker christlicher Sekten zu religiösen Moslemfanatikern zu senden und glauben ,das das gut geht,da muss man schon gehörig einen an der Waffel haben. Ich vermute, das Risiko ist einkalkuliert. Falls mal einer der christlichen Fanatiker in die ewigen Jagdgründe geschickt wird, kommt dann der Aufschrei der gesamten zivilisierten westlichen Welt. Jetzt erst recht. Kampf gegen den Terror. Die Ungläubigen töten unschuldige Christen. Man ist ein paar Spinner los und hat einen neuen Vorwand für den ungerechtfertigten Angriffskrieg. Wer solche Leute in Kriegsgebiete reisen lässt gefährdet die Arbeit und die international anerkannte Neutralität aller Hilfsorganisation. Religionen sind Narkotik für das Volk. In Afghanistan haben die von dem Zeug genug, da braucht der Mist nicht noch aus Korea importiert werden. Der Tod des Koreaners hat aber auch sein Gutes. Durch den vereinbarten Abzug der koreanischen Besatzungssoldaten werden wohl doch einige Seelen gerettet. Gedenken wir seiner in Stille.
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14.09.2007 17:45 Uhr von Joeiiii
 
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@ The_Nothing: >> Ach so, und die Müslis missionieren ja überhaupt nicht. Da wird man ja nur gesteinigt, wenn man anders denkt. Man sollte für jeden durch Müslis getöteten Christen [selfedit].<<

Sagt ja niemand daß sie das nicht tun. Aber wie ich schon erwähnt habe, baute der christliche Glaube früher auf einem ähnlichen Fundament auf.... Stichwort: Kreuzzüge

Wieso kann man nicht einfach dort bleiben wo man ist, an den Gott glauben an den man glauben will, und einfach alle anderen Menschen in Ruhe (ihren Glauben) leben lassen?

Wenn radikale Moslems Chrsiten wegen ihres Glaubens töten, dann sollten wir keine Sekunde lang vergessen, daß unser "Glaube" auf dem selben Wahn aufbaut. Alles was nicht an UNSEREN Gott glaubte mußte im heiligen Krieg sterben oder auf dem Scheiterhaufen brennen.

Dabei gibt es aber für Radikalismus keine wirkliche Grundlage. Vernünftige Menschen können verhandeln. Ich gehe mal davon aus, daß es sowohl in der westlichen als auch in der östlichen Welt genug vernünftige Menschen gäbe, mit denen man vernünftige Gespräche führen KÖNNTE.

Nun ist es aber leider so, daß einige wenige Spinner das Sagen haben, und mit ihrer radikalen Meinung den Ton angeben. Aus diesem Grund wird der Westen für den Osten noch sehr lange DER Teufel sein, und andererseits werden die radikalen FernOst-Länder auf ewig als Terroristen gelten.

Eine Einigung auf irgendwas ist ja bei weitem nicht in Sicht. Die Einen bombardieren und schießen fleißig, und die Anderen kidnappen ein paar Geiseln und bringen zeitweise auch mal den Einen oder Anderen um.

Wenn man nicht miteinander reden möchte, dann könnte man als guten Anfang schon mal damit beginnen, daß man einfach aufhört sich gegenseitig zu töten.

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