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Berlin: OP-Schwestern und Pfleger der Charité schlagen Alarm

Es sind mehr als 17.000 Überstunden, die OP-Schwestern und Pfleger der Universitätsklinik Charité aufgebaut haben. Diese Zustände führen dazu, dass sie über Erschöpfungszustände bis hin zu Depressionen klagen.

Die gesundheitspolitische Sprecherin Heidi Kosche hält es für sehr bedenklich, dass mittlerweile schon Personal durch Leasing-Firmen eingestellt wird, weil ein OP-Arzt ja ein festes Team um sich brauche.

Viele Schwestern und Pfleger geben bei den Personalräten eine "Überlastungsselbstanzeige" ab, in der sie auf die latente Gefahr eines Fehlers hinweisen. Die Pressesprecherin der Charité, Kerstin Endele, wollte die Überstundenzahl nicht bestätigen.


WebReporter: wellenhuber
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Berlin, Alarm, OP, Schwester, Pflege, Pfleger, Charité
Quelle: www.bz-berlin.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2007 22:29 Uhr von yes-well
 
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Tja danke liebe Minister: Ihr habt es geschafft unsere Marodes gesundheitssystem noch weiter zu zerstören. Noch ein paar Jahre und es wird richtig lustig. Dann wird die Pflicht abgeschafft versichert zu sein und viele Arbeiter werden ohne Versicherung dastehen, weil sie zu teuer ist.
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06.09.2007 22:39 Uhr von wombie
 
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Amerikanische Zustaende - "traumhaft": Genau das wollen unsere bescheuerten Politiker doch. Gesundheitssystem nach US-"Standard". Die Reichen koennen sichs leisten, die Armen koennen in der Gosse verrecken.

Hurrah deutsches Politiker-Pack.
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06.09.2007 23:01 Uhr von Nehalem
 
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Ohman: da bekommt man wieder nen Hass... Kleines Offtopic-Beispiel: Meine Eltern warten seit einem viertel Jahr auf eine Steuerrückzahlung. Aber wehe man schuldet dem Staat was...
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07.09.2007 01:05 Uhr von Reizhirn
 
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kann ich nur bestätigen: jepp, das trifft es.
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07.09.2007 07:48 Uhr von guelcki
 
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Wo genau ist das große Problem? Wenn man von 200 OP Kräften ausgeht (bei insgesamt 15000 Mitarbeitern ist das noch sehr vorsichtig geschätzt!) sind das man gerade 85 Stunden pro Person. Und diese werden sie nicht innerhalb von zwei Wochen gemacht haben.

Also da kann man wirklich nicht von einer EXTREMSTEN Arbeitsbelastung sprechen!
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07.09.2007 07:57 Uhr von Reizhirn
 
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Rätsel: Deine Rechnung ist mir ein Rätsel.
Wie lange dauert denn deiner Meinung nach eine durchschnittliche Einleitung, dann die Operation und dannach die Aufwachphase? Wie groß ist Deiner Meinung nach das Team für einen Tisch im Durchschnitt (nicht im Durchmesser ;-))?
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07.09.2007 09:05 Uhr von eMJay41
 
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@ Alle: Der Witz ist ja der dass die Charité schon privatisiert wurde, und garnicht mehr in öffentlicher Hand liegt.

Damit sollte damals alles besser werden.
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07.09.2007 09:09 Uhr von SilencerZero
 
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war da nicht was: von 307millionen überschuss bei den Krankenkassen?
Und warum wird eigentlich immer am Personal gespart? Kann man nicht mal 3 sekunden länger überlegen, ob man nicht auch woanders sparen könnte? Schade das unsere Verantwortlichen in solchen Dingen eh nicht denken.
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07.09.2007 09:30 Uhr von third_echolon
 
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kein Chariteproblem: Naja das ist wohl kein Chariteproblem. Das an vielen grossen Kliniken und an Lehrkliniken ja noch viel schlimmer. Solange es eine Fehlverteilung von Geldern zu gunsten der Apotken und Pharmaunternhem gibt wird es immer zu solchen Mängeln in Kliniken und Pflegeeinrichtungen kommen. Der Staat sollte endlich mal den Pharmaunternehmen richtig auf die Finger klopfen was aber natürlich schwierig ist wenn z. Bsp eindrittel aller CDU-Führungspolitiker bei denen auf der Gehaltsliste steht. Tja so fing es damals vorm WWII auch an die Industriestachelt missstände an und läßt es von den Bürgern ausbaden und es kommt im schlimmsten Fall zu Kriegen.
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07.09.2007 13:12 Uhr von guelcki
 
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@Reizhirn: "Deine Rechnung ist mir ein Rätsel."

War ich gemeint?

Wenn ja, was verstehst du nicht? Die Charite hat 15000 Mitarbeiter, wenn man von 200 OP Kräften ausgeht (Was deutlich zu wenig sein dürfte!) hat jeder dieser 200 Mitarbeiter durchschnittlich 85 Überstunden auf dem Konto um auf eine Gesamtsumme von 17000 zu kommen.

Und zu deiner Frage: Ich weiß sehr genau, wie lange eine Einleitung dauert, wieviele bei einer OP beteiligt sind und so weiter und so weiter. Ich war selber schon bei genug OPs dabei! Ich verstehe aber ÜBERHAUPT nicht, was diese Zeiträume mit der Anzahl der Überstunden zu tun haben sollen.
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07.09.2007 23:46 Uhr von Sonnflora
 
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@ Matthias1979: ´Wer so dumm ist und Überstunden macht, sollte sich nicht wundern wann man diese Gutmütigkeit auch ausnutzt.

Wer nicht den Mum hat zu sagen, "Bis hier hin und nicht weiter", wird immer weiter ausgebeutet. ´

Das würde nur funktionieren, wenn das wirklich alle so machen würden. Aber so einen Zusammenhalt wird man bei dem deutschen Volk wohl nie erreichen.
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08.09.2007 00:23 Uhr von borgir
 
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bei uns: (einer uni-klinik im rhein-neckar-raum) ist das genauso....aber solche zustände werden einfach so übersehen weil personal geld kostet und im gesundheitssystem wird nur geld an falschen ecken ausgegeben und das seit jahren schon....eine schande.
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09.09.2007 11:25 Uhr von wer klopft da
 
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@Nehalem: " ein viertel Jahr" ist doch nicht lang!
Ich zahle meine Steuern nicht in D-Land weil ich im Ausland wohne.
Ich muss aber nachweisen das ich im Ausland gezahlt habe.
Kein Problem dachte ich.
Bescheinigung abgegeben und fertig.
Denkste, da meinte ein Sesselfo.... er sei das Gesetz und sagte "wer hier wo Steuern zahlt bestimme ich" (trotz Steuerabkommen)
Das Ganze dauerte 9 Monate.

Zur News: Das Thema Gesundheitsreform ist ein ca. 30 Jahre altes Thema.
Und es ist zum kotz... das sich die Regierungen nicht bewegen.
Wozu auch , die haben doch ihre fetten Diäten.
Wer hat sich eigentlich das Wort "Diät" für dieses fette Gehalt ausgedacht?

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