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Fettleibigkeit sorgt für Kopfzerbrechen bei Anästhesisten und Chirurgen

Die zahlreichen, durch starkes Übergewicht ausgelösten Probleme sind den meisten Menschen bekannt. Jedoch können nicht nur Krankheiten und Leiden dadurch ausgelöst werden: Auch die Behandlung dieser kann dadurch erschwert werden.

In Krankenhäusern kommt es durch zu starke Fettleibigkeit bei Operationen häufig vor allem zu zwei Arten von Problemen. Zum einen ist die Ausstattung, wie Op-Tische und Instrumente, nicht ausgelegt für solche Patienten.

Zum anderen gestaltet sich die Medikamenten- bzw. Narkosegabe schwer, da die richtige Dosis für diese Patienten individuell gefunden werden muss. Auch das Risiko für Komplikationen während und nach einer Operation steigt mit dem Übergewicht.


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WebReporter: Acryllic
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Fettleibigkeit, Chirurg
Quelle: www.focus.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.09.2007 04:23 Uhr von Acryllic
 
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Da ein Fünftel der deutschen Bevölkerung übergewichtig ist, stellt sich die Frage, ob nicht neue Instrumente für solche Situationen produziert werden und Medikamentenstudien auch speziell adipöse Personen mit einbeziehen sollten.

In der Quelle gibt es einen ganz guten Kommentar zu dem Thema:

"Was halten eigentlich die Ärzte davon, die Medizin der Realität (Gewichtsverteilung in der Bevölkerung) anzupassen und nicht die Menschen an die Medizin [...]."
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05.09.2007 09:05 Uhr von DJCray
 
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... [Wissenschaft] soll sich der Realität anpassen: Auch wenn ich als "Normal"-Gewichtiger diese Anpassung nicht bräuchte. Es bringt alle etwas.

Ein Beispiel aus den USA.

In den Hotels hat man sich schon lange an die übergewichtigen Gäste gewöhnt.

Der Schlafkomfort ist für einen normalgewichtigen herrlich.

Noch besser wäre es natürlich in den Flugzeugen.
Beinfreiheit!!!
Aber dort geht es ja um wirklich Geld.

Sitzstühle in den Arztpraxen. Bequemer!!!

Toilettensitze. Robuster!!!

Gruß
DJ
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05.09.2007 11:33 Uhr von Artemis500
 
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Wenn sie die Sitze im Flugzeug an die Übergewichtigen anpassen würden wäre das toll...dann hätte ich einen Sitz in den ich dreimal reinpassen würde. ^^

Nur ne Narkosedosis die für Übergewichtige geeignet ist will ich nicht abkriegen. *grusel*
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05.09.2007 12:03 Uhr von nettesMädel
 
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Mal langsam Ich denke hier geht es um Extrem-Übergewichtige.....nicht um 20 - 30 kg und wir sind schon noch ein Stückchen von amerikanischen Zuständen entfernt....

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05.09.2007 13:03 Uhr von Acryllic
 
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@nettes Mädel: Dachte ich bei der Überschrift der Quelle auch, allerdings kommt diese Nachricht aus dem schönen Berlin und bezieht sich tatsächlich auf Deutsche.

Aber wenn du überlegst, wieviel deutsche Männer über 50 mit riesigen Bierbäuchen rumlaufen, dann kann man sich schon vorstellen, dass es bei Operationen an inneren Organen in der Bauchregion zu Schwirigkeiten kommt.
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05.09.2007 14:51 Uhr von vigilante man
 
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warum anpassen? Was kann denn die Allgemeinheit dafür, dass es so viele Fette gibt??

Ham se eben Pech gehabt, warum soll man neue Gerätschaften z. B. im medizinischen Bereich anschaffen?? Das kostet doch nur das Geld der anderen! Ist ja wohl keine Frage, dass "wir" das finanzieren müssten.
Und das kann es ja wohl nicht sein! Die Gesundheitskosten steigen doch sowieso schon ins Unermessliche. Durch die Masse an Fettleibigen (ha, ein Wortspiel) wird es noch mehr. Danke!

Wer so stark übergewichtig ist, dass er eine Spezialbehandlung mit teuren (maßangefertigten?) Instrumenten benötigt, soll diese selbst zahlen. Geld zum fressen = Geld für die "Gesundheit" (die ja sowieso fraglich ist, die Lebenserwartung bei extrem Fettleibigen ist eh nicht sehr hoch)!
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05.09.2007 18:17 Uhr von Bommel123
 
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@vigilante man: und was sagste, wenn die "Dicken" nun mal die Allgemeinheit sind?!? Dann geht es die Allgemeinheit doch wieder was an :o)...
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05.09.2007 19:09 Uhr von Nessy
 
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Also: wenn die Patienten wirklich so stark übergewichtig sind, dann wird es sicher Probleme geben. Allerdings sind das wohl eher Ausnahmefälle...
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05.09.2007 19:52 Uhr von jsbach
 
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Die werden schon: keinen Kran brauchen. Aber das da den "Betäubern" und "Knochenklempnern" scusi für Mediziner an Bord, das Arbeiten erschwert wird, kann ich mir denken.
Ich sagte halt bei einigen OP`s , Hauptsache der Quickwert ist okay.
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08.09.2007 00:29 Uhr von borgir
 
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wir haben: letzte woche einem 160 kg mann eine tiefe anteriore gemacht, und es war das grauen....so eine op dauert normalerweise vielleicht 2 bis 2,5 stunden....wir haben sechs stunden gestanden.....
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24.11.2007 13:44 Uhr von Nostradamus
 
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Sie haben Geld zum fressen also haben sie auch Geld für ihre Gesundheit.

Ein guter Vergleich der vorhin angestellt wurde.
Hier für jeden mit zu Zahlen um deren Scheiße ausbaden, ist wirklich das letzte was man braucht.

Vor allem wenn dieses auch noch zu 100% selbst Schuld an deren Problemen sind.
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24.11.2007 16:42 Uhr von Nostradamus
 
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@TeKILLA1983: und wie man sieht, hast du dich nie ernsthaft mit dem Gesundheits System beschäftigt.
Lass die Fettleibigen doch mal die Beträge zahlen die sie in einer privaten Krankversicherung zahlen würden, das sind nämlich dann die Kosten, die Übergewichtige statistisch tatsächlich verursachen - DAS ist der Unterschied.
DANN erst lass einen blöden Spruch dazu ab.
Es gibt nämlich zwei Arten von blöden Sprüchen.
Deine - die einfach nur dahergelabert sind, ohne Hintergrund und nur um irgend etwas zu sagen.
Und meine, die genau so lapsig formuliert sind, aber auch etwas aussagen wollen.
Aber DEN Unterschied zu verstehen will ich dir mal nicht zumuten.
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24.11.2007 17:59 Uhr von Nostradamus
 
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stimmt: das sozial System ist scheiße.
Deswegen bin ich da auch Gott sei Dank nicht drin.
Privat durch und durch, weil ich nicht will das irgend jemand für mich irgend was mit zahlt, geschweige denn ich andere mitfinazieren will.
Warum bricht denn alles zusammen?
Rente, Pflege, etc.
Wer sich darauf verlässt immer nur von anderen / der Gesellschaft abzustauben wird untergehen - und DAS ist eine Tatsache.
Was meinst du wieso die begriffe "soziale gerechtigkeit" immer zusammen verwendet werden?
alles was sozial ist, ist nicht unbedingt gerecht, und alles was gerecht ist, ist nun mal nicht unbedingt sozial - denk mal darüber nach.

Es ist bestimmt sozial auf alles und jeden Rücksicht zu nehmen, aber was soll daran gerecht sein, wenn 100 andere die auf ihre Gesundheit achten jemanden finanzieren sollen der den ganzen tag nur sinnlos in sich rein frisst und nicht mal eine Therapie machen will? Die Psycho-Therapie zu finanzieren damit der weg kommt, klar nichts gegen zu sagen. Wenn er jedoch NICHTS unternimmt und damit in allen Bereichen Probleme verursacht . NEIN - DAS ist dann wirklich sein Problem, und NICHT mehr das der Gesellschaft.

Das System soll unterstützen und nicht die Folgen von Unfähigkeit und Ignoranz mancher Leute beseitigen.

Gleiches denke ich im übrigen auch über Raucher.

Der Gedanke des Systems ist eigentlich ein nobler und guter - aber so wie es jetzt ausgenutzt wird, funftioniert es nicht, und keiner hat den Mumm es dahingehend zu ändern, aus Angst er könnte nicht wiedergewählt werden. Und die Probleme sind ja schon seit den 70ern in der Diskussion.

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