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Hessens Innenministerium lässt Wahlcomputer zu

Das hessische Innenministerium hat den Weg für den Einsatz von Wahlcomputern freigegeben. Somit können Gemeinden über den Einsatz bei der nächsten Landtagswahl entscheiden. Auf Seite des Innenministeriums gibt es keine Sicherheitsbedenken.

Sicherheitsexperten des Chaos Computer Club bestreiten, dass die Wahlcomputer manipulationssicher sind. Dies stellten sie bereits mit einem Aufsehen erregenden Manipulationsversuch dar. Auch Siegel können manipuliert werden.

Vermutlich erst nach der Landtagswahl in Hessen wird das Bundesverfassungsgericht über eine Wahlprüfungsbeschwerde urteilen, die sich auf den Einsatz von Wahlcomputern bei der Bundestagswahl 2006 bezieht.


WebReporter: Thunaer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hessen, Innenminister, Innenministerium
Quelle: www.heise.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2007 16:28 Uhr von Thunaer
 
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Wieder einmal entscheiden Politiker über Dinge, von denen Sie keine Ahnung haben. Nicht nur der CCC, auch andere Sicherheitsfachleute lehnen Wahlcomputer ab. Die Stellungnahme des CCC (PDF in der Quelle) zeigt genug Gründe um diese Geräte vorläufig abzulehnen.
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01.09.2007 16:46 Uhr von artefaktum
 
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Selbst wenn die Dinger 100%ig sicher wären (was sie nicht sind) würde ich das absolut ablehnen.

Eine Wahl hat so weit wie möglich für jeden transparent zu sein, da muss man jedes mögliche kleine Mißtrauen im Vorfeld beseitigen, dass man beseitigen kann. Und wenn es nur zu einer Legendenbildung führt, an die einige glauben.

Muss dieser Koch dem Bush eigentlich alles nachmachen?
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01.09.2007 16:48 Uhr von christi244
 
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Lol: Das ist dann wohl der erste Schritt dahin, das US-Wahlsystem zu kopieren. D.h. keiner weiß im Nachgang wirklich, wer oder was gewählt wurde und richtige Ergebnisse würde es dann nur noch geben, wenn die großen, ihre Wunschergebnisse haben.
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02.09.2007 18:26 Uhr von christi244
 
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Zeus: Jepp, dies wusste auch schon Bush zu schätzen ;-).
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02.09.2007 18:30 Uhr von opppa
 
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christi244: Du wirst doch nicht glauben, daß ein Roland Koch die Manipulation eines Wahlcomputers zulassen würde?

Oder war der zuletzt mal "zum Erfahrungsuastausch in Florida bei Jeb Bush?
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02.09.2007 18:46 Uhr von christi244
 
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Oppa: Tse tse tse ... nö, der doch niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiie nich als brutalstmöglicher Aufklärer vor dem Herrn ... ;-).
Dafür hat er seine Leute ... ;-)
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02.09.2007 19:04 Uhr von opppa
 
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christi244: Ich habe ja nur gefragt, weil Jeb Bush vielleicht informiert werden wollte, wie man brutalstmöglich "Untersuchungen führt"?

Scheinheilig grins und abhau!
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02.09.2007 19:32 Uhr von christi244
 
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Oppa: Nö Oppa, darin ist Jeb Bush der Vollprofi ... hey, nix abhau! ;-) Der hat nen Präsi gemacht ... und uns Roland? Evtl. wurde Roland dort noch etwas eingewiesen. Denn den zeichnet kein lügnerisches Können aus, sondern lediglich Dreistigkeit.
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03.09.2007 09:57 Uhr von terrordave
 
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waaaruummm?!?! gibt es EINEN EINZIGEN grund warum die computer eingesetzt werden? Weil deutschland ein modernes land ist? weils die amis schon machen? ach nee moment....da kann man besser manipulieren. jetzt hab ichs!
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03.09.2007 11:01 Uhr von Silenius
 
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Also wenn die Umsetzung so erfolgt, wie in den USA, dann seht ihr mich auf den Barrikaden, auch wenn ich nicht aus Hessen komme. Aber wenn da der erste Schritt gemacht wird, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis alle anderen Bundesländer nachziehen.
Wenn man bei den Wahlcomputern allerdings den Prozess nachvollziehen kann, über Kontrollkärtchen oder weiß der Himmel, dann halte ich den Schritt einfach nur für massive Geldverschwendung.

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