01.09.07 14:28 Uhr
 629
 

Irak: Britischer General erhebt schwere Vorwürfe gegen USA

Wie "Spiegel Online" am heutigen Samstag berichtet, äußerte sich Sir Mike Jackson, nun pensionierter britischer General und Oberbefehlshaber der britischen Streitkräfte im Irak von 2003 bis 2006, sehr kritisch gegenüber der Kriegsführung der USA.

Jackson bemängelt unter anderem die Entscheidung von US-Präsident Bush, das Pentagon statt des Außenministeriums mit der Nachkriegsplanung zu betrauen und wirft dem ehemaligen US- Verteidigungsminister Donald Rumsfeld Kurzsichtigkeit vor.

So habe Rumsfeld Empfehlungen der britischen Streitkräfteführung, wesentlich mehr Soldaten zur Friedenssicherung und zum Wiederaufbau einzusetzen, ignoriert. Auch glaubte Jackson nicht an die dem Irak nachgesagten Massenvernichtungswaffen.


WebReporter: Hovawart
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Irak, Vorwurf, General
Quelle: www.spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Überfall auf Werttransporter - Statt Sauna-Puff Gefängnis für fünf Männer
Indonesien: Schlange im Zug mit bloßen Händen getötet
Argentinien: Verschwundenes U-Boot - Bericht über Explosion

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
01.09.2007 14:19 Uhr von Hovawart
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Hand auf's Herz: Wer von uns hat denn damals an die Existenz der Massenvernichtungswaffen geglaubt?

Schön, dass dieser britische General nun, wo er pensioniert ist, einige deutliche Worte findet.
Kommentar ansehen
01.09.2007 14:52 Uhr von Thunaer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Nicht nur im Irak bauen die Amis Mist: In Afghanistan gibt es Forderungen von britischen Offizieren, dass die Amerikaner ihre Truppen aus den britischen Frontabschnitten abziehen. Die sind auch dort ein Hindernis für Frieden (http://www.iht.com/...).
Kommentar ansehen
01.09.2007 20:02 Uhr von denksport
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Hm, den Briten wäre der Vorwurf zu machen dass die sich an dieser Farce damals beteiligt haben und Länder wie deutschland und Frankreich mit entsprechend unter Druck gesetzt haben. Hätten die nicht mitgemacht, hätte es den Irakkrieg nicht gegeben. Und was zählt es, wenn Jackson nicht an die Massenvernichtungswaffen geglaubt hat, die britische Regierung hat es sehr wohl. Nicht umsonst sind die Briten als Vorposten Amerikas in europa zu sehen. Diese Nachricht ist einfach nur britische Imagepflege, mehr nicht.

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Vergewaltigung: Brasiliens Fußballstar Robinho zu neun Jahren Haft verurteilt
Überfall auf Werttransporter - Statt Sauna-Puff Gefängnis für fünf Männer
Nordrhein-Westfalen: Finderin gibt 7.000 Euro zurück


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?