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Peter Struck: Bundeswehr noch zehn Jahre in Afghanistan

In einem Bericht von "Spiegel Online" vom 01.09.07 sagte der SPD-Fraktionschef Struck, dass die Bundeswehr und die internationale Gemeinschaft mindestens bis 2017 am Hindukusch bleiben müssten, bis die Region auf eigenen Beinen stehen könne.

"Es gibt die verbreitete Meinung, natürlich auch in meiner Partei: Am besten wir gehen da raus, sollen die sich doch totschlagen! Aber so kann ein Staat wie Deutschland international nicht agieren", äußerte Struck sich zu der aktuellen Debatte.

Im Gegensatz zu Struck äußerte Jürgen Trittin von den Grünen, dass man mehr Selbstbewusstsein den Amerikanern gegenüber zeigen und auch einmal "Nein" sagen müsse. Insbesondere der Einsatz deutscher "Tornado"-Kampfflugzeuge sei kritisch zu sehen.


WebReporter: Hovawart
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Afghanistan, Bundeswehr, Peter Struck
Quelle: www.spiegel.de
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01.09.2007 11:43 Uhr von Hovawart
 
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Selbstverständlich hat Deutschland Verpflichtungen in der internationalen Gemeinschaft und es ist gut, wenn wir uns für Frieden und Demokratie engagieren. Aber sind Tornados und amerikanische Bomben der richtige Weg?


Selbst mir als ehemaligem Zeitsoldaten und Feldjäger ist nicht wohl beim dem Gedanken, unsere Soldaten noch 10 Jahre in Afghanistan zu wissen, sollte diese Forderung Realität werden.
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01.09.2007 15:48 Uhr von evil_weed
 
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super: wir haben ja genug geld. wieso nur 10 jahre? wieso nicht 20? notfalls nochmal die mehrwertsteuer erhöhen... die grosskonzerne gehen davon schon nicht pleite. und auf den mittelstand und kleine betriebe können wir ja verzichten...
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01.09.2007 16:41 Uhr von GrosserLeser
 
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Steuern erhöhen für nix? Die Steuern flattern dann für Auslandseinsätze
Von wegen Steuererhöhung für Haushalte. Alles Lügner!

Peter Struck hat nicht mal ne Ahnung, was Internet ist, schaut ihn doch mal an:
http://youtube.com/...


Ergebnis: Tote Soldaten (UNSERE!) + weniger Geld = Verschwendung³
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01.09.2007 16:57 Uhr von opppa
 
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Wovon träumt Struck nachts? Erst stimmt er für unsere Beteiligung an eine Krieg, der auch in hundert Jahren nicht zu gewinnen ist. und dann kommen solche Sprüche!

Vielleicht sollte er sich mal schlau(er) machen und dabei feststellen, daß sich Afghanistan in einem Bürgerkrieg befindet, in dem sich Warlords, die Regierung und die Taliban die weder die Amis noch Herr Struck zur Vernunft bringen kann!

Da kocht j e d e r sein Süppchen. Herr Struck wohl auch!
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01.09.2007 17:04 Uhr von Legionaer
 
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Reine Verschwendung an Menschen und Material und damit auch von Geld.

Jeder Staat sollte dort sofort seine Truppen abziehen, denn aus diesen 10 Jahren werden sicherlich mit deren Ablauf 100 Jahre und selbst dann wird die Lage niemals unter Kontrolle sein.
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01.09.2007 20:16 Uhr von Bleifuss88
 
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Ob diese region: jemals auf eigenen Beinen stehen wird können steht noch auf einem ganz anderen Baltt Papier. Dennoch wäre es fatal, den Kampf gegen den Terror aufzugeben. Wenn Terroristen nicht in der Defensive sind, können sie Anschläge größeren Kalibers planen.
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02.09.2007 01:08 Uhr von tertius
 
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Struck an die Front: Denn mal los Herr Struck, es wird Zeit das die längst vergessenen Spielregeln wieder eingeführt werden. Die grössten Sprücheklopfer an die vorderste Front. Struck ab zum Minensuchen an den Hindukusch. Die Angela am besten gleich mitnehmen,als Sanihelferin oder die kann dann dem Peter das Höschen waschen nach der ersten Feindberührung. Wer deutsche Soldaten zur Bewachung der Opiumfelder schickt, gehört in den Strafvollzug und nicht in die Politik. Dort(im Knast) kann er ja dann mal etwas Internet lernen und vielleicht kommt er auch noch dahinter was so in der Welt los ist.
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02.09.2007 01:18 Uhr von maflodder
 
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Bleifuss Terroristen, Anschläge, Planen...alles Scheisse im Quadrat !!!
Mensch, benutz deinen Kopp...raus aus dem Scheissland.
Lasst die Menschen in Ruhe, schmeisst denen Brot auf die Köppe und keine Bomben, dann hat sich das mit dem Terror erledigt.
Struck ist ein ganz dummes Schwein, ist ja net seine Gesundheit und seine Steuergelder.
Da geht es nur ums Geschäft...die Waffenlobby vergoldet sich zur Zeit ihren Arsch und den "ihrer" Politiker.
Keiner dieser Politschweine hat noch ein Fünkchen Ehre oder Charakter.
Ihr Schreibtischtäter, es geht da auf beiden Seiten um menschliche Schicksale, um Leid, Tod und Leben.

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02.09.2007 01:23 Uhr von maflodder
 
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tertius gut argumentiert. Auch bezüglich der Opiumfelder...schau dir mal "A Scanner Darkly" an, passt genau ins momentane Geschehen.
Oder eben den Roman von P.K. Dick, Der dunkle Schirm, genial.
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02.09.2007 07:37 Uhr von grabenkämpfer
 
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Bundeswehr noch zehn Jahre in Afghanistan: ein schöner Traum.
Wie lange waren die Russen dort?
Was haben sie erreicht und haben sie diesen Krieg gewonnen.
Außer vielen Toten und den rumlosen Abzug war nichts zu verzeichnen.
Wird es der Bundeswehr auch so ergehen oder sollen unsere Soldaten dort abziehen befor es zu spät ist....
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02.09.2007 09:39 Uhr von christi244
 
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Wie war das wir halten uns von Kriegsschauplätzen fern? ;-)

Was Herr Struck hier labert ist dummes Geschwätz ... egal, wie lange die dort unten bleiben, sie werden auch am Sankt Nimmerleinstag nicht weiter sein als heute ... es sei denn, es gibt dann keine Afghanen mehr.
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02.09.2007 11:04 Uhr von scuba1
 
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Bundeswehr: Eine Regierung die über die Köpfe der Bürger hinweg regiert bzw. macht was sie will.
Leider sterben Leute die CDU/CSU oder SPD wählen nicht aus aber keiner will sie gewählt haben.
Diese Politik war aber auch von der ehemaligen FDJ Tante (A.Merkel) zu erwarten und von der SPD ebenfalls damit sie nur an der Macht bleiben.
Eines ist sicher, die nächste Bundestagswahl kommt und CDU/CSU gehn.
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02.09.2007 11:07 Uhr von christi244
 
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Scuba: Es wäre nett, wenn die Sozis gleich mitgingen. Ich kann nur hoffen, dass die derzeitigen Umfragequoten sich nicht bewahrheiten werden.
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02.09.2007 11:15 Uhr von Thunaer
 
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Wie viel Hilfe könnte man mit den Mitteln leisten: Die Kosten für den Einsatz betragen ca. 400-500.000.000Euro im Jahr, dass heißt das wir in den 10 Jahren bis zu 5.000.000.000 Eur investieren um den Mohnabbau zu sichern und dem Stadthalter von Kabul einige Reisen zu ermöglichen. Das Geld könnte man sinnvoller einsetzen.
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02.09.2007 11:20 Uhr von christi244
 
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Stimmt Thunaer: Du vergißt an dieser Geschichte nur eines, EU-Land hat in dieser Geschichte, wie auch in vielem anderen kein Bestimmungsrecht. Entscheidungen werden nicht hier getroffen, sondern drüben über den großen Teich.
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02.09.2007 11:28 Uhr von Legionaer
 
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christi: Das schlimme in meinen Augen ist, dass die SPD ja weiss, dass ihre Stammwähler bei den jungen Leuten in der BW eher rar sind. Kaum einer der links wählt geht doch heute noch zur Armee. Verheizt wird doch also nur der "politische Feindwähler".

Die Bundeswehr muss raus aus Afghanistan. Die haben da nichts verloren. Weder haben sie die nötige Ausbildung noch das entsprechende Material für einen solchen Einsatz.

Mal abgesehen davon, dass ich es für jede Armee der Welt dort als früher oder späteres Selbstmordkommando sehe. Afghanistan kann militärisch nicht befriedet werden. Das muss aus dem Inneren des Landes selbst passieren.

Und das was die BW dort größtenteils leistet, könnten besser Hilfsorganisationen in die Hand nehmen, zumindest wenn die Gefahr dieser ewigen Entführungen endlich gebannt wäre.
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02.09.2007 11:43 Uhr von christi244
 
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Jepp: Legio, genauso sehe ich es auch.
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02.09.2007 11:46 Uhr von Thunaer
 
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@christi244: In der EU gibt es schon einigen Widerstand in der Bevölkerung, auch in Kanada ist der Einsatz am Hindukusch stark umstritten.
In Deutschland fehlt es an einer wirksamen Opposition. Die Beweggründe der Rot-Grünen Koalition lassen wir mal außer acht, diese Regierung hat aber gezeigt das wir immer noch selbst bestimmen können (Irak) und nicht die USA. Auch wenn SPD und Grüne andere, rechtlich umstrittene, Einsätze beschlossen hat. Unter der jetzigen Regierung wären wir jetzt nicht nur in Afghanistan, sondern könnten uns auch noch im Irak abschlachten lassen.
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02.09.2007 11:57 Uhr von christi244
 
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Thunaer: Seit wann zählt Widerstand in der Bevölkerung?

Sieh Dir die Wahlquoten an, dann weißt Du wie sehr dieser Widerstand eine Rolle spielt.
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02.09.2007 12:04 Uhr von Thunaer
 
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Stimmt: Ist sicher alles hoffnungslos. Die meisten Wähler müssen ihren Arsch da unten ja auch nicht riskieren. Eine Benzinpreiserhöhung oder Bierpreiserhöhung sorgt in der Bevölkerung für mehr Widerstand als jeder von der Regierung beschlossene Auslandseinsatz.
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02.09.2007 12:13 Uhr von christi244
 
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Thunaer: Mal ehrlich jetzt ... wo siehst Du selbst bei sie betreffenden Themen Widerstand, echten Widerstand, und zwar außerhalb der Foren?

Ich sehe keine derartige Entwicklung.
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02.09.2007 14:25 Uhr von opppa
 
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Legionaer: "zumindest wenn die Gefahr dieser ewigen Entführungen endlich gebannt wäre."

Die Entführungen können nicht aufhören, weil sie eine sehr wichtige Einnahmequelle der Taliban sind.
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02.09.2007 14:56 Uhr von Legionaer
 
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opppa: da hast Du völlig recht.
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02.09.2007 18:20 Uhr von christi244
 
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Oppa/Legio: Und ich haue noch einen drauf: Diese Entführungen werden auch nicht stoppen, ad 1) der Kohle wegen und ad 2) solange sich fremde troops im Lande befinden, die dort nicht hingehören.

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