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31.08.07 15:57 Uhr
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Bischöfin Käßmann: Die Wehrpflicht ist ungerecht

Die Landesbischöfin Margot Käßmann aus Hannover kritisierte die Handhabung der Wehrpflicht als ungerecht gegenüber den Wehrpflichtigen. Von 430.000 Männern würden nur 65.000 eines Jahrgangs zur Musterung einberufen.

In Hannover stellte sie ihr Schwarzbuch über die Wehrpflicht vor. Sie kritisierte dabei: "Es gibt keine Wehrgerechtigkeit. Die Einberufung gleicht einem Roulettespiel."

In dem Buch werden 99 Beispiele von Männern genannt, die willkürlich einberufen wurden und dadurch Nachteil im Berufsleben und Studium hatten. Käßmann setzt sich für eine Freiwilligenarmee ein, um diese Ungerechtigkeit zu beseitigen.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Kultur / Religion
Schlagworte: Bischof, Wehrpflicht, Margot Käßmann
Quelle: www.welt.de
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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2007 16:39 Uhr von Dragonix712
Finds auch verdammt ungerecht:
1) Gleichberechtigung anyone? Frauen wollen überall gleichberechtigt sein - habe auch absolut kein Problem damit, und verstehe eigentlich nicht, wies überhaupt sein kann, dass es nicht so ist - aber hier, wollen sie sich ganz dezent raushalten. Ich dachte alle Menschen wären gleich!?
2) Eben das von ihm erwähnte Roulettspiel - das ist so auch einfach nur ungerecht.

Ob wir eine Berufsarmee brauchen - keinen Plan. Meines erachtens brauchen wir überhaupt nichts militärisches (Polizei hat nichts mit militär zu tun, oder?) - wie groß ist die Warscheinlichkeit, dass morgen die Polen bei uns einfallen? Seeeehhr gering, wenn nicht sogar kleiner als null... Ich wär eher dafür, die Wehrpflicht abzuschaffen, und dafür _alle_ (ausser schlimme Krankheit etc...) ein Jahr entweder zum THW, Feuerwehr, Rotem Kreuz, Zivildienst müssen. Alle. Männlein sowie Weiblein ;) - das wär meines Erachtens wesentlich sinnvoller als den Umgang mit der Waffe zu lernen, irgendwelche Gräben zu buddeln etc...
So, und jetzt zieht über mich her und macht mich fertig...
Kommentar ansehen @ Dragonix   
 
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31.08.2007 16:57 Uhr von niklove
Diesen Punkt hört man ja öfters. Das es ja verdammt ungerecht gegenüber den Männern wäre, dass die Frauen direkt nach der Schule ne Ausbildung/Studium anfangen können und die Männer erst 9 Monate Dienst leisten müssen. Aber ich find, solange wir Männer keine Kinder kriegen können, ist das keineswegs ungerecht. Denn wir fallen nachher nicht wegen einer Schwangerschaft für den Beruf aus... - meine Meinung.

Ansonsten stimm ich dir auch nicht zu ;) Also ich bezweifel, dass Zivildienst sinnvoller ist als Wehrdienst. Das mag im Einzelfall zutreffen, aber gibt genug Zivis, die 9 Monate lang nur spülen müssen oder so. Und andererseits genug Wehrdienstler, die in der Sanstaffel eingesetzt werden und da das gleiche machen, wie DRKler. Ich hab selber meinen Wehrdienst abgeleistet und finds heutzutage gar nicht mal sinnfrei, wenn man mal gelernt hat mit ner Waffe umzugehn. Zudem habe ich festgestellt, dass es einem in vielen Bewerbungsgesprächen hoch angerechnet wird, wenn man Wehrdienst gemacht hat. Die Bundeswehr hat allgemein einen schlechteren Ruf, als sie verdient hat. Aber am lautesten schimpfen immer die, die den Verein noch nie von innen gesehen haben.
Kommentar ansehen @niklove   
 
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31.08.2007 17:32 Uhr von DemonBuster
Du bist eine Frau oder?

Von mir aus könnte man Wehrpflicht mit einer Geburt aufwiegen, dann muss es aber eine SchwangerschaftsPFLICHT geben, denn im Gegensatz zu Männern haben Frauen eine Wahl. Sie müssen keine Kinder bekommen. Männer müssen aber zur Bundeswehr. Da liegt der Unterschied.

PS: Die Schwangerschaftspflicht sollte gleich nach der Entlassung aus der Schule beginnen damit sie noch gute "Erfolgschancen" haben :)
Kommentar ansehen ich dachte schon jemand hätte endlich erkannt   
 
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31.08.2007 17:34 Uhr von borgir
dass der zivildienst

a. wesentlich sinnvoller
b. wesentlich prägender
c. wesentlich stressiger

ist. denn beim bund seine zeit abzusitzen, kaffee zu koch und zu trinken ist wirklich kein vergleich zum arbeiten als zivi. ich habe meinen zivi im altenheim gemacht, hatte alle 12 tage 2 tage frei, kaum urlaub und einen echt stressigen job.....trotzdem war es die richtige entscheidung.
Kommentar ansehen @ Borgir   
 
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31.08.2007 18:10 Uhr von Deichgraf17
Es soll tatsächlich Wehrdienstleistende geben, die einen Beitrag zur Arbeit ihrer Einheit liefern und damit meine ich nicht die Kaffezufuhr ;)

Wehrdienst ist, was man draus macht. Zeigt man sich demotiviert bekommt man natürlich auch keine Verantwortung übertragen, arbeitet man mit, bleibt es jeden Tag spannend.

Genauso gibt es allerdings auch Zivis, die nichts anderes tun, als den ganzen Tag herumzusitzen.
Kommentar ansehen @ vorredner   
 
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31.08.2007 19:27 Uhr von niklove
also 1. bin ich keine frau... hab ja glaub ich erwähnt, dass ich wehrdienst geleistet habe... würde nicht viel sinn machen als frau ;)

2. ist das halt meine meinung. stimmt schon, dass frauen keine kinder kriegen müssen, aber würden sie es nicht tun, gäbs auch bald keine kerle mehr, die gezwungen werden zum dienst zu gehn... also problem gelöst, oder wie?

3. wollt ich jetzt nicht, dass das zu einer erneuten bund vs. zivi diskussion ausartet ^^ aber ich sagte ja, dass die meisten Standpunkte gegen die Bundeswehr immer von Leuten kommen, die selber nich drin waren und sich nur auf Vorurteile stützen. Man kann sowohl als Zivi als auch als Bundi scheiss Jobs haben und nur Kaffee kochen oder so. Beim Bund macht man es dann aber zumindest nur 6 Monate und hatte die ersten 3 seinen Spaß =) Aber es gibt tatsächlich sinnvolle Beschäftigungen für Wehrdienstleistende. Ich war z.B. in der Ausbildungsunterstützung für den Kampfmittelräumdienst eingesetzt und hab da nicht bloß Kaffee gekocht. Wir waren aktiv an der Ausbildung derer beteiligt, die kurz danach in den Einsatz gingen und dort auch jetzt noch Blindgänger und Minen unschädlich machen, die daraufhin keinen Kindern mehr die Beine wegfetzen können. Also ich find das kein bisschen sinnloser als als Zivi im Altersheim zu arbeiten.

Aber mal zurück zum Thema: Wenn Wehrpflicht, dann sollen auch gefälligst alle eingezogen werden. Also wenn sie das nicht hinkriegen, fänd ichs auch besser, sie ganz abzuschaffen.
Kommentar ansehen zwangsdienste   
 
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31.08.2007 20:29 Uhr von evil_weed
sind asozial.

"diene uns, oder es gibt eins aufn deckel"... solche leute brauchen selber mal nen tritt in den arsch...

Kommentar ansehen Wo liegt das Problem?   
 
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31.08.2007 23:32 Uhr von OS-TeMpler-TH
Was genau will
Kommentar ansehen Okay, nochmal von vorne   
 
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31.08.2007 23:43 Uhr von OS-TeMpler-TH
"Bischöfin" (ächz) Käßmann besitzt anscheinend keine sonderlich Fachkenntnis. Es gibt doch Eignungsstufen, oder? Die Geeignetsten werden einberufen. Keiner wird aus irgendeiner Liste gezogen. Die Bunderwehr ist das letzte schlagkräftige Milizheer der Welt, Garant für Sicherheit und Freiheit (ja Herr Schäuble, das geht gleichzeitig), denn nur ein Heer dieser Art kann nur durch Befehle nicht instrumentalisiert werden. Der Bürger in Uniform ist ein für die Aufgaben der Bundeswehr bestens geeignetes System. Für die Kampfabteilungen, die heute wichtig sind, wird kein Wehrdienstler abgestellt. Dafür gibt es Zeit- und Berufsoldaten. Zum Thema Frauen: Die Armee ist eine Erfindung, die dazu gedacht war, die Heimat ( d.h. die Frauen) zu beschützen. Wenn die aber in vorderster Front mitkämpfen ist ein logisches Agieren für die meisten Soldaten nicht mehr möglich (Schutzinstinkt).
Kommentar ansehen @OS-TeMpler-TH   
 
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01.09.2007 00:29 Uhr von Dragonix712
Ok... aber Wehrdienst hat erstmal recht wenig mit einem Einsatz zu tun ;) und... is ja schön und gut... aber entweder gleichberechtigung ODER Wehrdienst. Auch wenn sich scheinbar keine Sau ans Grundgesetz hält, so steht da nämlich doch drinnen, dass alle gleichberechtigt sind.
Und von welchen Einsätzen redest du überhaupt? An wie vielen hat unser Vok entschieden, dass wir überhaupt dran teilhaben wollen?
Kommentar ansehen Wenn ich mit 18   
 
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01.09.2007 00:37 Uhr von Eva Maier
gehen die Wehpflicht und Bundrswehr gewesen bin, so habe ich das spätesten mit 45 bereut, selbst als Techniker wäre ich mit 55 mit satten Bezügen in Pension.
Kommentar ansehen hahaaaa   
 
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01.09.2007 11:46 Uhr von oosil3ntoo
War auch beim Bund!!!

Will die Zeit auf keinen Fall missen.... das war die beste Zeit meines momentan noch jungem Lebens....

Ich will jetzt hier nicht Vorurteile in den Raum stellen aber es gibt eine bestimmte Art von Menschen die entweder nicht den Arsch in der Hose haben dort hinzugehen, oder sich zu fein sind weil sie ja ihre Zeit besser verbringen könnten...
Das sind dann später die Leute die bei Siemens oder Daimler sitzen und nichts im Leben erreicht haben ausser das sie dick Kohle machen....

Mein Beileid!!!!

P.S.: Und das sich ne Frau darüber aufregt die selber noch nie beim Bund war ist sowieso fürn Anus!
Kommentar ansehen @ oosil   
 
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01.09.2007 12:40 Uhr von niklove
Volle Zustimmung!

und als Ausrede, warum man nich zum Bund gegangen ist, kommen dann Sachen wie "Da sitzt man eh den ganzen Tag nur aufm Arsch und kocht Kaffee" oder "da wird eh nur rumgepimmelt und gesoffen". (Also so fit, wie in der Bundeswehrzeit, war ich noch nie und welcher Zivi kann schon von sich behaupten, zwei mal das Sportabzeichen und einmal Leistungsabzeichen Gold gemacht zu haben, was quasi zur Grundlage eines Wehrdienstleistenden zählt.)
Aber leider gibt das auch die Meinung eines Großteils der Bevölkerung wieder. Der einzige Trost ist, dass (vorallem konservative) Unternehmen das noch zu schätzen wissen, wenn man sich heutzutage als einer der Wenigen noch zum Wehrdienst meldet.

Zu dem Thema mit 55 in Ruhestand: Das trifft nur auf Soldaten zu, die in Einsatztruppen eingesetzt werden oder wurden. Und wer mal 10 Jahre Panzer gefahren ist, der hats auch verdient früh in den Ruhestand zu gehn. Reine Stabsdienstsoldaten müssen jedoch auch bis 65 arbeiten.

Kommentar ansehen Um Gerechtigkeit...   
 
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01.09.2007 13:25 Uhr von Artemis500
zwischen Frauen und Männern herzustellen schlage ich vor, dass nur Männer zum Wehrdienst müssen, deren Mütter dem Land einen Dienst erwiesen haben indem sie schwanger geworden sind. ;)

Kommentar ansehen @osil3ntoo   
 
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01.09.2007 16:21 Uhr von borgir
oder wie auch immer du heißt :o)))
es bedeutet viel mehr arsch in der hose, sich zum zivildienst zu gesellen. und da meine ich nicht die "essen-auf-rädern"- oder "hausmeister"-zivis, sondern die, die im krankenhaus oder einem altenheim in der pflege mitarbeiten....da lernt man was für´s leben und tut auch noch was gutes.....davon abgesehen arbeitet man dort, nicht wie beim bund als grundwehrdienstleistender.....in deinem jungen leben musst du noch viel verstehen lernen...
Kommentar ansehen @ borgir   
 
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01.09.2007 16:42 Uhr von niklove
genau, und weil man dafür soviel arsch in der hose braucht, machen dass auch 80% aller wehrpflichtigen ;) Die werden einerseits angelockt durch mehr Kohle, die es als Zivi gibt (Zuschläge, da einem im Normalfall kein Schlafplatz zur Verfügung gestellt werden kann) und auf der andern Seite haben sie Angst, dass irgendsoein dahergelaufener unteroffizier sie durch die pampa jagt =)
Ich kenne bisher keinen Zivi, der aus der Überzeugung, dass die Bundeswehr ja sinnlos wäre und er lieber härter arbeiten würde verweigert hat.

Aber naja... manche Diskussionen gehen nie zu Ende. Das muss schon jeder für sich entscheiden. Ich denke einfach, dass ich vom Bund wesentlich mehr Erfahrungen fürs Leben gesammelt habe, als ich es in nem Altenheim getan hätte.
Kommentar ansehen Oo   
 
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01.09.2007 22:08 Uhr von oosil3ntoo
Hab beim Bund Freunde fürs Leben kennengelernt!
Hab gelernt mit fremden Leuten zusammenzuarbeiten zu unterstützen, egal wie dünn/fett, egal wie bescheuert man ist oder man die Typen mit dem man in der Einheit ist hasst.
Kameradschaft nennt man das!
Das gibts bei der Polizei, Feuerwehr und auch dem THW.

Und mir persönlich ist das mehr Wert als in nem Krankenhaus meinen Zivildienst zu leisten.

Übrigens hab ich 2 Jahre ein FSJ in einem Obdachlosenwohnheim gemacht!
Hab dort auch verdammt viel gelernt! Was man im Krankenhaus nicht hätte lernen können!

Noch dazu fang ich im Oktober meine 2te Ausbildung an.

Und wo? Im Krankenhaus als Krankenpfleger!

Soooo... :P
Kommentar ansehen @Dragonix712   
 
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05.09.2007 17:36 Uhr von OS-TeMpler-TH
Damit ich dich recht verstehe: Entweder sind Mann und Frau gleichberechtigt ODER Männer beim Bund und Frauen unterdrückt, ausgebeutet, ohne Wahlrecht? Es geht hier nicht um radikale Ansichten, sondern um einfache Logik. Eine Frau in der Einheit ist mitunter, also im Kampfeinsatz, ein schwer einzuschätzendes Gefahrenpotential (so wie oben geschildert). Im Wehrdienst sind es vor allem die, sein wir mal ehrlich, unzureichenden Leistungen und falsch motivierte
Autoritätsvostellungen, die Frauen eigentlich für den Dienst disqualifizieren. (Mein Lieblingssatz von meiner Frau Hauptmann: "Sie spurten nur nicht, weil sie glauben, das eine Frau ihnen unterlegen ist!"
Ich habe von Einsätzen wie dem Kosovo, Ruanda, Kongo gesprochen. Damit war der Bundestag, der angeblich das deutsche Volk repräsentiert, einverstanden, genauso wie mit der Unterstützung der amerikanischen Imperialpolitik in Afghanistan und im Irak. Diese Sache mit dem Grundgesetz, na ja, das Grundgesetz wird sich immer den Interessen der Wirtschaftaristokratie anpassen. Traurig aber wahr.
Kommentar ansehen ohwei   
 
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06.09.2007 21:39 Uhr von niklove
Was hackt ihr denn alle auf den Frauen rum? Okay, in dem Moment find ichs auch unfair, wenn ich nach der Schule eingezogen werde und Freundinnen direkt mitm Studium/Ausbildung anfangen. Aber was sind schon 9 Monate? Zumal der Grundwehrdienst eine Erfahrung war, die ich nicht verlieren möchte! Im Gegenteil, ich zähle es zu den wichtigsten Erfahrungen in meinem Leben!

Nun kann ich mich voll auf den Beruf konzentrieren und weiß, dass ich bis zum Rentenalter durcharbeiten kann (sofern natürlich ein Arbeitsplatz da ist). Als Durchschnittsfrau müsste ich irgendwann damit rechnen, dass ich meinen Beruf, der mir Spaß macht, unterbreche oder sogar aufgebe um Kinder in die Welt zu setzen und groß zu ziehen... okay - jetzt kommen bestimmt wieder welche die sagen "Es ist ja ihre freie Entscheidung! Sie werden ja nicht dazu gezwungen, wie die Männer zum Wehrdienst gezwungen werden!". Aber 1. ist die Entscheidung gar nicht so frei - denn wer soll die Kinder sonst kriegen und 2. gibts gar keinen Grund sich aufzuregen, da man als Mann mittlerweile auch die freie Entscheidung hat. Denn wer absolut kein Bock auf Zivi/Bund hat, der brauch doch nur mal ins Internet schauen, was er bei der Musterung angeben soll um dann ausgemustert zu werden o.Ä.! Also da kann doch keiner mehr von Zwang reden.


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