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Moskau: Gräbermangel - "Es ist billiger zu leben" als zu sterben

Selbst für verstorbene Prominente wie Boris Jelzin war es schwer im Frühjahr dieses Jahres im Neujungfrauen-Friedhof in Moskau beerdigt zu werden. Jetzt ist dort und an der Mauer vor dem Kreml kein Platz mehr.

Selbst wenn man jetzt nur auf einem weit entfernten Friedhof außerhalb Moskaus beerdigt werden möchte, kostete dies um die 14.000 Euro. Eine russische Zeitung schrieb: "Es ist billiger zu leben."

Billiger wäre eine Urnenbestattung, dies verurteilt aber die russisch-orthodoxe Kirche. Ein deutscher Geschäftsmann, der Krematorien baut, sagt: "Es gibt einen Sinneswandel in der russischen Gesellschaft hin zu alternativen Bestattungsformen."


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Moskau, Erbe, Gräber
Quelle: onwirtschaft.t-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.08.2007 15:30 Uhr von Schneechen
 
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kann ich irgendwie nicht nachvollziehen!Wenn man tot ist dann kann es einem doch Jacke sein wo man dann bestattet wird??Und warum muss es ein bestimmter Freidhof sein?
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30.08.2007 19:41 Uhr von DelilahMercury
 
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ähm... schon mal dran gedacht, dass der friedhof ja in der nähe von lebenden angehörigen sein sollte, damit diese sich um das grab kümmern können? da sollte man nicht sagen "mich störts nicht, wo ich liege" sondern daran denken, dass der friedhof sehr wichtig für die angehörigen zum trauern ist.

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