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Umfrage: Schulen sollen Bücher zahlen

Laut einer Umfrage des "Stern" sprechen sich die Bundesbürger dafür aus, dass Schulbücher von den Schulen bezahlt werden sollen, die diese dann kostenlos an die Schüler verleihen.

Diese Praxis wird zurzeit nur in sieben der Bundesländer ausgeübt. In den anderen Bundesländern müssen die Eltern für die Kosten aufkommen.

Weiterhin sprechen sich 31 Prozent der Bevölkerung dafür aus, dass der Staat auch Materialien wie Stifte und Taschenrechner bezahlen soll.


WebReporter: Schneechen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Umfrage, Schule, Buch
Quelle: de.news.yahoo.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2007 15:09 Uhr von Haris Pilton
 
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Wenn die Kinder dann auch mal vernünftig mit den Sachen umgehen würden, wäre das auch sicherlich wieder eine Überlegung wert. Schließlich war es zu meiner Schulzeit auch so, daß die Bücher die Schule stellte. Aber heutzutage muss ja alles kaputtgemacht werden bzw. mit fremden Eigentum wird grundsätzlich nicht mehr pfleglich umgegangen.
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29.08.2007 15:10 Uhr von matrix089
 
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+ Essen + Auto + Wohnung Das sind die seltsamen Auswüchse, eines Sozialstaates. Einst eine wunderbare Neuerung, die den Schwächsten helfen sollte, ist es zur Gewohnheit geworden sich vom Staat umsorgen zu lassen. *kopfschüttel*
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29.08.2007 15:26 Uhr von edi83
 
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@matrix: dsa ganze könnte man aber auch anderster sehen. weil wie imemr weiter in die richtung des kapitalismus abdriften, wollen die menschen ein bisschen komunismus haben, indem der staat viele aufgaben erfüllt.

wenn man sich mal anschaut, was man beim arzt/ beim apotheker alles selber zahlen muss.
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29.08.2007 15:45 Uhr von Troll-Collect
 
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@matrix: "sich vom Staat umsorgen zu lassen."
in welchem Land lebst du?

abgesehen davon - nirgends hängen die Bildungs- und damit Zukunftschancen so sehr vom sozialen Status der Eltern ab wie in Deutschland:

Das Märchen von der Chancengleichheit
...
Am Anfang sind noch alle gleich. Keine sozialen Unterschiede, keine Hierarchie, kein oben, kein unten. Noch mutterwarm liegen sie nebeneinander, die Neugeborenen im Allgemeinen Krankenhaus Hamburg-Altona. Keiner kann jetzt schon sagen, wer mal Professorin wird, wer Vorstandsvorsitzender oder Richter. Und wer ein kleiner Angestellter, Putzfrau oder arbeitslos. Jetzt, in den ersten Stunden, bietet das Leben all diesen kleinen Menschen die gleichen Chancen. Von wegen. Die Würfel sind schon gefallen.
...
http://www.stern.de/...

"Die Hartz-IV-Regelleistungen sind so niedrig, dass Kindern die nötigen Schulsachen fehlen", warnt Martin Künkler von der Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen. Bundesweit lebten derzeit rund zwei Millionen Kinder unter 15 Jahren mit ihren Eltern von Hartz IV. Diese Kinder würden zu "Schulkindern zweiter Klasse".

Den Grund dafür sehen Experten in der Streichung der einmaligen Sonderleistungen der früheren Sozialhilfe. "Gerade für Familien mit Kindern ist das sehr problematisch", betont der renommierte Armutsforscher Christoph Butterwegge von der Universität Köln. Von dem monatlichen Sozialgeld in Höhe von 208 Euro pro Kind müsse eine Familie bis auf wenige Ausnahmen jetzt alle Sonderleistungen zahlen.

"Ich halte das für skandalös und gefühllos, weil diese neue Pauschalisierung von den Armen verlangt, Geld für Sonderausgaben anzusparen", erklärt Butterwegge. Bei dem knappen Budget kaum möglich. Für "Schreibwaren" sind Künkler zufolge monatlich nur 1,64 Euro pro Kind vorgesehen, für Essen und Trinken 2,28 Euro täglich. 180 Euro sind nach Angaben der Erwerbsloseninitiative zum Schulbeginn für eine Grundausstattung nötig.
http://www.n-tv.de/...
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29.08.2007 17:42 Uhr von atheismo
 
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Bei so etwas gleich von Kommunismus zu quaken zeugt von geistiger Armut und einem Geschichtsverständnis, dass besser unter Verschluss gehalten wird.

Tatsächlich ist es so, dass unser soziales Netz immer weiter ausgehölt wird, und gerade in Bezug auf Bildung und der Chancengleichheit, die in diesem Sektor herrschen sollte, geht es immer weiter bergab.

Wir brauchen nicht mehr darüber zu diskutieren, OB es eine Zweiklassenbildungesellschaft gibt, sondern nur, WIE wir sie wieder loswerden, denn sie ist längst Realität.

Kostenlose Lehrmittel sind demnach ein guter Ansatz, die Chancenungleichheit ein Stück weit einzudämmen.

Ja, ich bin auch dafür!
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29.08.2007 19:45 Uhr von usambara
 
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afrikanische Verhältnisse wären schön. Vielleicht sammelt ja Caritas für deutsche
Kinder.
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29.08.2007 23:17 Uhr von stellung69
 
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Bücher umsonst ist scho OK, Stifte und Taschenrechner usw kann man aber wohl selber bezahlen......
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30.08.2007 11:49 Uhr von Eva Maier
 
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Bestimmt: sprechen sich 100 % dafür aus dass die Schüler in Zukunft en Gehalt beziehen.
Trotzdem bin ich der Meinung, die Schulen sollten besser gerüstet sein, leider machem die Schüler aber immer alles Kaputt, weil was umsonst ist ist nicht Wert.

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