28.08.07 18:19 Uhr
 84
 

Buchtipp: Furtwängler, Goebbels und die Musik - "Das Reichsorchester"

Als 1933 die Berliner Philharmoniker vor dem Aus standen, wurde eine Zweckgemeinschaft zwischen Furtwängler, dem Chefdirigenten des Ensembles, und den Nazis geschlossen.

Direkt Goebbels unterstellt war das Orchester zwar vor dem Ruin gerettet, musste aber auch musikalische Zugeständnisse machen. So musste z. B. an Hitlers Geburtstag Beethovens 9. Sinfonie gespielt werden.

Autor Misha Aster untersucht in seinem Buch "Das Reichsorchester" erstmalig diese Wechselbeziehung und konnte sich dabei auch auf bisher unveröffentlichtes Aktenmaterial stützen.


WebReporter: atheismo
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Musik, Reich
Quelle: www.3sat.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Urteil: Pariser Gericht spricht Künstlerin frei, die sich nackt im Louvre zeigte
Zu obszön: Pariser Louvre lehnt Arbeit von renommierten Künstler ab
Hamburger Uni legt als erste Regeln für religiöses Leben auf Campus fest

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
28.08.2007 18:05 Uhr von atheismo
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Interessant. Wäre ja nicht das erste Mal, dass in diesen Zeiten eine "Kooperation" (falls man das in bezug auf die scheiss Nazis überhaupt so nennen kann) geschlossen wurde. Und falls Beethovens Neunte das einzige Zugeständnis gewesen ist, sind die Berliner Philharmoniker ja vergleichsweise gut dabei weggekommen.

Refresh |<-- <-   1-1/1   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?