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München: Künstler Demnig darf Stolperstein zum Gedenken an Naziopfer verlegen

Dem Kölner Künstler Gunter Demnig war bereits im Sommer 2004 die Genehmigung zur Aufstellung eines so genannten Stolpersteins von der Stadt München verweigert worden. Jetzt hat sich ein Haus- und Grundbesitzer dazu bereit erklärt.

Die auf einer Messingplatte befindlichen Steine sollen an die Naziopfer erinnern und können jetzt auf einem privaten Grundstück in München verlegt werden.

Wie ein Sprecher dieser Aktion am heutigen Montag sagte, soll die Verlegung in der Viktor-Scheffel-Straße in München am 1. September 2007 stattfinden.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: München, Künstler, Gedenk
Quelle: www.oberpfalznetz.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2007 16:11 Uhr von jsbach
 
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Von diesem Stolperstein ist in der Quelle leider kein Bild zu sehen.
Aber da der Ursprung der Naziherrschaft in München war, finde ich diese Erinnerung an die Opfer in Ordnung.
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27.08.2007 16:30 Uhr von Eva Maier
 
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Nachdem: Wir ja Alle irgenwie NaziOpfer sind, nicht zuletzt wurde dadurch die Weimarer Republik bendet und in Folge die BRD gegründet, sollte man immer dran denken.
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27.08.2007 16:41 Uhr von El Indifferente
 
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Hier mal ein Bild, damit man eine Vorstellung hat: http://www.stolpersteine-muenchen.de/

Also ich finde die Aktion ganz gut.
Allerdings bin ich etwas gespalten. Da ich in München wohne weiss ich, dass es hier viele Mahnmale zum Gedenken an die Opfer des Naziregimes gibt.
Man kann das Gedenken auch übertreiben. Ich finde es gut ab und an daran erinnert zu werden aber ich will nicht ständig, wo ich gehe und stehe davon verfolgt werden.
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27.08.2007 16:44 Uhr von Thunaer
 
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Schade: ein guter Beitrag gegen das Vergessen.
http://www.stolpersteine.com/
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27.08.2007 18:26 Uhr von carry-
 
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hmm: die sinnlosen steine gibtes hier auch überall. und kein mensch nimmt notiz davon.
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27.08.2007 19:14 Uhr von schok1
 
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@carry: ich schon wenn ich mit meinem hund gassi geh und er würdigt die teile auf seine ganz spezialle art :D
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28.08.2007 12:10 Uhr von Ophiuchus
 
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Aktion: Ich halte die Aktion für sinnvoller, als diese immens teuren potthässlichen Granitstelen in Berlin, die jetzt schon das krümeln anfangen.... durch die Tafeln wird wenigstens direkt an der Stelle, an der sie gelebt haben Bezug auf Menschen genommen, die Opfer der Nazis wurden. Auch das Finanzierungsmodell in Form einer Patenschaft halte ich für würdiger und angemessener, als irgendwelche politischen Alibi-Aktionen.
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28.08.2007 14:52 Uhr von _BigFun_
 
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Ned dass ich das verstehe, aber vielleicht kann mich ja mal einer aufklären - was bezwecken die Steine? Ich finde das eher Menschenverachtend - Stolpersteine irgendwo hinzumachen - man stelle sich vor, dass kleine Kinder oder Blinde da drüber stürzen oder ältere Menschen - was soll das bezwecken. Ein Denkmal das jeder mit Füßen tritt, auf das Uriniert wird, das mit Kaugummis und Hundekot vollklebt ? Wo ist da der Sinn?
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28.08.2007 18:56 Uhr von atheismo
 
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Kaum zu glauben dass jetzt eine Privatperson ihr Okay dazu geben muss.

Das ist wirklich ein Armutszeugnis für die Stadt München! Man hätte daraus etwas machen können, hätte die Presse einladen und den Stein hochoffiziell vor der Frauenkirche in einem feierlichen Akt verlegen können.

Das wäre dann positive Publicity für München gewesen und einer angeblichen Weltstadt würdig.

Jetzt bleibt mal wieder nichts übrig, als der miefige Bierdunst einer provinziellen Möchtegern-Metropole.

Armes Bayern. Dummes München.

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