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Die Energiekonzerne sollen Abrechnungen und Messungen transparenter machen

Die Bundesregierung will in einem Bericht an den Bundestag und Bundesrat mehr Wettbewerb unter den Energieanbietern durchsetzen. Dies geht aus einem Entwurf hervor, aus dem die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer heutigen Montagsausgabe berichtet.

Bürokratische Maßnahmen bei den Messungen oder Abrechnungen wären zu teuer und unübersichtlich. Ein Anbieterwechsel wird dadurch erschwert und dabei ginge der Anreiz zu sparsamerem Energieverbrauch verloren.

In dem Bericht heißt es auch: "Im Strombereich werden bereits etwa 40 Prozent des Preises durch staatlich veranlasste Maßnahmen bestimmt." Die Regierung ist der Ansicht, dass die Abgabe- und Steuerlast für Energie an der Obergrenze liegt.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Energie, Abrechnung, Transparenz, Messung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2007 11:45 Uhr von jsbach
 
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Wenn man bedenkt, dass in Deutschland vier Energiekonzerne fast 80 Prozent des Energiebedarfs „verteilen“, da kann man nicht von freiem Wettbewerb sprechen. Wie heißt es öfters: „Konkurrenz belebt das Geschäft“.
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27.08.2007 15:01 Uhr von opppa
 
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Die haben doch so lange: daran gearbeitet, daß die Bundesregierung ihr genau das verbietet.

Dann könnte ja hinterher jemand behaupten, die Gewinne dieser Konzerne kämen dadurch zustande, daß sie die Verbraucher übers Ohr hauen!
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27.08.2007 18:15 Uhr von SenkiRenegade
 
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das auf dem Energiemarkt was passieren muß ist klar. Aber die Abrechnungen leuchten mir nicht so ganz ein.

Aus meiner Zeit bei Eon weiß ich noch von den 5 Abgaben die oben drauf geschlagen werden, und dass die Verbraucher das so nicht mitkriegen.

* Die KWK-Umlage nach dem
* Die EEG-Umlage nach dem "Erneuerbare-Energien-Gesetz" (EEG)
* Die Stromsteuer (Ökosteuer)
* Die Mehrwertsteuer.

Ca. 41% des Strompreises gehen auf Steuern und Abgaben zurück.

(danke Wiki)


Aber inwieweit da aufklärung dem Verbraucher helfen soll weiß ich nicht. Ich versteh nur nicht, dass das Bundeskartellamt da nicht gegen an kommt (wohl die einzige Behörde, die ich wirklich mag).
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27.08.2007 19:16 Uhr von opppa
 
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SenkiRenegade: Diese Posten sind ja wohl überall gleich!

Viel interessanter wird die Sache, wenn wir uns mal mit den kalkulatorischen Kosten befassen!

Weßt Du vielleicht, wie oft ein KKW zum Zwecke der Strompreisermittlung kalkulatorisch abgeschrieben wird? Oder wievielmal die Stromleitungen schon ihre Kosten eingespielt haben?
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27.08.2007 19:23 Uhr von SenkiRenegade
 
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@oppa: deshalb versteh ich das ja nicht, wie das für die verbraucher besser werden soll.
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27.08.2007 20:22 Uhr von opppa
 
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SenkiRenegade: Ich finde auch, daß die Konzerne, jedesmal, wenn sie ihre Kraftwerke oder Leitungen dreimal abgeschrieben haben, jedem Kunden einen ausgeben sollten!

Sarkasmus aus!

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