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USA: George W. Bush bittet sein Volk um Geduld - Truppenabzug in Sicht?

Der amerikanische Präsident George W. Bush sagte, dass die Amerikaner etwas geduldiger sein müssen, bis die Regierung weiß, ob sich die Lage im Irak ändert oder nicht.

Mitte nächsten Monats werden der US-Oberbefehlshaber im Irak, David Petraeus, und der Botschafter Ryan Crocker einen Bericht vorlegen, der die Zustände seit der Truppenverstärkung im Irak schildern wird.

Senator John Warner möchte, dass im ersten Schritt bis Weihnachten 5.000 Soldaten heimkehren.


WebReporter: Yuno
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, George W. Bush, Truppe, Volk, Geduld
Quelle: www.n-tv.de
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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.08.2007 14:25 Uhr von Yuno
 
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Na ich hoffe doch, dass sie endlich mal sich zurückziehen. Obwohl, auch dann wird es keine Ruhe geben. Das Land ist schon so zersplittert, da geht nix mehr.
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26.08.2007 15:57 Uhr von GrosserLeser
 
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Der lügt doch wie gedruckt! Wie oft will er damit wieder betrügen?
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26.08.2007 16:03 Uhr von Scorpio76
 
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lach: Das fällt ihm jetzt ein, wo mehr Ami´s im Irak gestorben sind als bei 9/11.

Der will sich doch nur aus der Affäre ziehen, bis seine Amtszeit vorbei ist!!! dann kann dem doch keiner mehr was!!!
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26.08.2007 16:26 Uhr von opppa
 
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Die Regierung will feststellen, ob sich die Lage im Irak ändert oder nicht!

Er sollte sich besser bei seinem Volk dafür entschuldigen, daß er, und nur er allein, aus mehr als fadenscheingen, vorgeschobenen Gründen ein Volk überfallen hat, um die Profite der von ihm vertretenen Ölindustrie zu maximieren!
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26.08.2007 16:31 Uhr von Eva Maier
 
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Ist doch Klar: Vorher müssen Alle G.I.s rauß
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26.08.2007 18:15 Uhr von christi244
 
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Oppa: Stimmt!!! Bush ringt nach Luft ... die Wahlen kommen und hinter den Kulissen steigen ihm die Republikaner auf die Füsse. Denn klar ist, dass diese erstmal ausgespielt haben.
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27.08.2007 09:54 Uhr von vom_berg
 
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irak: Joshua Key ist der Scheißeverbrenner seiner Einheit in der 43rd Combat Engineer Company. Einer muß die Fäkalien ja entsorgen, und er ist als Obergefreiter der rangniedrigste Soldat, also quirlt er auf dem US-Stützpunkt im irakischen Ramadi Diesel in stinkende Hundertfünfzig-Liter-Fässer. Joshua Key ließ sich für die Armee anwerben, um seine Familie über Wasser zu halten. Er war jung und naiv, ein Landjunge aus Guthrie, Oklahoma, handwerklich geschickt. Ihm wurde versprochen, als Brückenbauer in den USA eingesetzt zu werden. Er glaubte es. Bis zum Tag seines Dienstantritts in Fort Leonard Wood. Dort und in Fort Carson wurde er für den Krieg im Irak gedrillt. »In der Militärausbildung, die ich in Missouri und in Colorado absolviert hatte, wurden die Iraker nie als Menschen bezeichnet. Man nannte sie ›Sandnigger‹, ›Lumpenköpfe‹, ›Habits‹, ›Hadschis‹ und vor allem ›Terroristen‹. In der Armee der Vereinigten Staaten von Amerika waren das die einzigen Wörter für sie. Meine Vorgesetzten unterschieden nicht zwischen Zivilisten und Kombattanten. In ihren Augen – und irgendwann auch in meinen – gab es im Irak nur Iraker, und alle Iraker waren Feinde.«

Die Militärregeln an der Front waren einfach. »Den Irakern konnten wir antun, was wir wollten. Doch wer sich dem Dienst entzog, den erwartete die Hölle«, schreibt Key, der es nach sieben Monaten Krieg nicht mehr aushielt und Deserteur wurde. »Ich werde mich nie dafür entschuldigen, daß ich Fahnenflucht begangen habe. Ich flüchtete vor der Ungerechtigkeit, und das war richtig. Entschuldigen muß ich mich beim irakischen Volk.«

»Befreiung«, »Demokratie«, »Wiederaufbau«, es sind nicht mehr als Worthülsen im US-besetzten Irak. Jo­shua Key schreibt darüber, was er selbst erlebt hat. In Ramadi, in Falludscha, in Al Qaim, in der »Grünen Zone« in Bagdad und in Al Habbanija, Kein Hörensagen, keine Propaganda, keine Erfindungen. Krieg pur. Bushs »Iraqi Freedom« ist blutig, mörderisch, selbstmörderisch. Wohnungen werden willkürlich zerstört, jeder über Einmeterfünzig bei Razzien wird verhaftet. Zivilfahrzeuge werden regelmäßig an Checkpoints beschossen, wenn der Fahrer etwa nicht weiß, wo genau er anzuhalten hat. GIs spielen mit den abgetrennten Köpfen gerade ermordeter Iraker Fußball – Joshua Key und seine Kameraden, die dies sehen, müssen kotzen. Vorgesetzte Offiziere vergewaltigen in einem zuvor gestürmten Haus irakische Mädchen und Frauen – Joshua Keys Trupp muß Wache stehen. »Da wurde mir klar, daß wir, die amerikanischen Soldaten, die Terroristen waren. Wir terrorisierten die Bevölkerung, schüchterten sie ein, schlugen sie, demolierten ihre Häuser, vergewaltigten sie wohl auch.« Alles nur entsetzliche Einzel- und Ausnahmefälle? »Da ich im Irak fast täglich grundlegende Menschenrechtsverletzungen beobachtet und nie erlebt habe, daß ein Soldat oder Offizier dafür gerügt oder bestraft worden wäre, befürchte ich eher das Gegenteil. Ich gehe davon aus, daß ich nur die Spitze des Eisbergs zu sehen bekommen habe.«

Joshua Key sieht, wie ein irakisches Mädchen (»etwa sieben Jahre alt«), dem er beim Wacheschieben in Ramadi regelmäßig seine Fastfood-Armeeration (»das schnellste und schlechteste Essen der Welt«) gegeben hatte, vor seinen Augen erschossen wird: »Ich griff nach einer Einmannpackung in meiner Tasche, und als ich aufblickte, sah ich sie drei Meter vor mir, hörte Schüsse aus einem halbautomatischen Gewehr und sah ihren Kopf platzen wie einen Pilz.« Es waren keine bewaffneten Iraker zu sehen, »und ich hatte auch nicht das stetige Knattern eines irakischen AK47 gehört. Ich kann mir nicht helfen: Bis heute glaube ich, daß einer meiner eigenen Leute sie umbrachte.« Die jungen Iraker, die die Hausdurchsungen, Mißhandlungen und Inhaftierungen überleben, hätten allen Grund, auf Rache zu sinnen. »Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem sie sich organisieren.«

Joshua Key tut schließlich das, was ein Soldat in George W. Bushs Armee niemals tun darf: selbständig zu denken und die Befehle seiner Vorgesetzten in Frage zu stellen. Seinen Heimaturlaub nutzt er, um mit seiner Frau und seinen kleinen Kindern unterzutauchen. Nach monatelanger Odyssee durch die USA flüchten sie. Der Deserteur lebt heute mit seiner sechsköpfigen Familie im kanadischen Exil. Der Krieg ist in ihm, kehrt regelmäßig zurück. »Noch immer habe ich Blackouts. Noch immer wache ich mitten in der Nacht schreiend auf. Ich nehme Medikamente, um die Alpträume im Zaum zu halten. Meine Träume sind wie schlafende Hunde, und manchmal verfolgen sie mich sogar am Tag.«

Joshua Key: Ich bin ein Deserteur. Mein Leben als Soldat im Irak-Krieg und mein Flucht aus der Armee. Hamburg 2007, 253 Seiten, 19,95 Euro
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27.08.2007 10:37 Uhr von Eva Maier
 
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Nur schade das die Irakis nicht lesen können: sonst könnte man Ihnen einen Schrecken einjagen, genau wie die Russen im 2, Weltkrieg.
Der junge man wird natürlich alles tun um nicht an die Wand gestellt zu werden und die Hälfte glaub ich ihm sogar.Allerdings glaube ich auch dass Er wie die Anderen auch die Hosen gestrichen Voll hatten, nur ist er nicht traumatisiert wie die Anderen , sondern macht ein Geschäft draus.
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27.08.2007 11:45 Uhr von vom_berg
 
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gestrichen voll aber liebe frau maier,

es gibt keinen menschen auf der welt, der im gefecht die hosen nicht voll hätte.


das gesicht des krieges ist so.


und es ist in gewisser weise zu würdigen das jemand so schreibt. im dienste der wahrheit sozusagen.

vielleicht kennen wir eines tages die wahrheit. vielleicht...


es gibt keine sauberen krieg, das ist so sicher wie sonst nichts auf der welt.

beste grüsse ..
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27.08.2007 18:15 Uhr von christi244
 
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Eva: Was erzählst Du denn da für einen Blödsinn ... schließ nicht von Dir auf andere ... die lesen unsere Schriftzeichen besser als Du eventuell. Mal abgesehen davon, wie weit ist es her mit Deiner Fähigkeit, arabische Schrift zu lesen?

Ich denke, Du hast wirklich keine Ahnung, auch nicht davon, wie es im Krieg ist. Und das, obgleich Du ja eigentlich noch die letzten Kriegstage erlebt haben müsstest als Rentern/-in im JETZT, wie Du mal kundgetan hast.
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28.08.2007 00:36 Uhr von Eva Maier
 
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@Christi244: Selbst als Rentner bin ich natürlich nicht im Krieg gewesen, selbst wenn ich der Besatzungsmacht auf die Hosen gepinkelt habe, aber im laufe der Zeit hab ich eine Menge gesehen, gehört und gelesen und mir eine mir eigene Meinung gebildet, vermutlich wie viele andere Hier.
Ich Stelle mir halt vor dass ein Ghostwriter diese 253 Seiten Erlebnissse etwas reißerisch geschrieben hat und nicht dass einer der 3 Monate an der Front war noch dazu in den ersten Kriegstagen das hinterher in der kurzen Zeit vollbracht hat.Wie das dann bei den Übersetzungen abgeht weist Du wahrscheinlich selber.
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28.08.2007 00:54 Uhr von Eva Maier
 
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@Christi244: Gestern war mal wieder Olympia-Attentat München 1972 als Doku bei Arte, wenn Du das gesehen hast und mit dem was Damals in den Nachrichten gelaufen ist , oder wie die Stimmung damals war, vergleichst, dann siehst Du gleich dass es inzwischen "etwas Anders" geworden ist, mit den Medien.
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28.08.2007 08:02 Uhr von christi244
 
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Eva: Grundsätzlich glaube ich schon an den Inhalt an sich. Aber ich weiß auch, dass natürlich ein Lektor das Buch redigiert hat. Ebenso bin ich davon überzeugt, dass es natürlich auch "Geld verdienen" soll ... aber, ist das so verwerflich? Es wird nichts geschildert, was irreal klingt.

Ich habe den Bericht auf ARTE nicht gesehen. Was war denn anders in den Medien bzw. in deren Sichtweise? Erzähle etwas mehr.
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28.08.2007 10:28 Uhr von Eva Maier
 
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@Christi244: Anders ist in erster Linie die Sichtweise,da kommem die damaligen Nulliger und hätten ganz Klar Alles Viel Besser gemacht, davon dass Sie vorher falsch beraten haben ist keine Rede mehr, genau wie hier im Forum also.Keiner weis Wieso und Warum aber grosse Klappe.
Änliches passiert derzeit wieder mal mit der RAF keine kennt die Schwabinger Krawalle oder war dabei aber Alle wissen Besten bescheid wie war.. Kurz gesagt Es wird immer so hingedreht wie es die Lage grade erfordert.
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28.08.2007 11:44 Uhr von Elvy
 
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Eva: Ich verstehe nicht, worauf Du hinaus willst. Könntest Du Dich etwas verständlicher ausdrücken?

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