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Japan: Protestbrief an Regierungschef Shinzo Abe enthält amputierten Finger

Ein rechtsradikaler Mann (54) soll in Japan so erbost gewesen sein, dass er sich aus Protest seinen kleinen Finger amputierte und diesen an Premier Shinzo Abe sandte. Der Regierungschef hatte es versäumt, ein Kriegsdenkmal zu besuchen.

Anlässlich der Kapitulation Japans im Zweiten Weltkrieg wurde kürzlich der Jahrestag gefeiert. Der empörte Mann ärgerte sich zufiefst, dass der Premier den Yasukuni-Schrein nicht besuchte. Dort werden auch verurteilte Kriegsverbrecher geehrt.

Die Gedenkstätte für Kriegsopfer ist daher umstritten. Der Mann hat sich anschließend selbst gestellt. Gleich darauf wurde er inhaftiert und wegen Nötigung des Mitarbeiters des Regierungschefs beschuldigt, der das Briefkuvert öffnete.


WebReporter: malindi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Japan, Regierung, Protest, Regie, Finger, Regierungschef
Quelle: www.netzeitung.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.08.2007 10:17 Uhr von monkeypunch
 
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andere Länder: andere sitten und gebräuche.

Deustchland ist also nicht das Maß aller dinge und die Vorgabe für die ganze welt, das wäre ja schrecklich.
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24.08.2007 10:39 Uhr von Lass Krachen
 
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JOa nicht nur in deutschland gibt es Nationalsozialisten, sonder in jeden land gibt es welche !

Aber trotzedem voll krass drauf der Type ey ! Ich bin ganz ehrlich ich hätte viel zu viel schiss vor dem schmerz :D

Na ja was solls....nu hat er nen Finger weniger und es hat nichts gebacht außer Journalisten futter !
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24.08.2007 11:18 Uhr von zuum
 
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Keine Anklage: Er wurde wegen der Nötigung des Mitarbeiters zwar festgenommen aber von einer bereits gestellten Anklage ist nichts zu lesen.
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24.08.2007 11:48 Uhr von malindi
 
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zuum: nach deiner aussage werden wohl zuerst täter auf blauen dunst festgenommen und hinter wird mal nachgeschaut, was man gegen sie auffahren kann, was?

wenn jemand wegen eines tatbestandes festgenommen wird, liegt auch schon eine anklage vor. sonst dürfte NÄMLICH KEINE FESTNAHME ERFOLGEN.
Also: es gibt keine festnahmen auf blauen dunst.
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24.08.2007 12:16 Uhr von zuum
 
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@lindi: Hast du eine Ahnung vom Rechtssystem? Eine Festnahme kann durchaus ohne Anklage erfolgen... In Europa beispielsweise wenn der Täter gefährlich ist, Vertuschungsgefahr/Wiederholungsgefahr besteht etc.

Wie es diesbezüglich in Japan ausschaut wissen WIR nicht!

Da die Anklage zuerst durch den Staatsanwalt vorbereitet und dann erst gestellt werden kann ist es alleine schon zeitlich unmöglich, dass die Anklage bei der Festnahme schon gestellt war.

Och...
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24.08.2007 13:05 Uhr von divadrebew
 
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zufiefst??? lass das mal ändern
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24.08.2007 18:10 Uhr von borgir
 
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ist das versenden eines solchen fingers: nicht eine drohung in den kreisen der japanischen mafia?? meine mich da an was erinnern zu können....
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25.08.2007 06:48 Uhr von metzner
 
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Rettet dem Dativ! "...und wegen Nötigung des Mitarbeiters des Regierungschefs beschuldigt, ..."

Was ist das denn fuer ein Deutsch? "Beschuldigen" regiert den Genitiv!

Dass heiss entweder:
"..der Nötigung des Mitarbeiters des Regierungschefs beschuldigt..." - korrekt, jedoch auch schlechtes Deutsch, wegen des dreifachen Genitivs!

oder
"... wegen Nötigung des Mitarbeiters des Regierungschefs angeklagt,..." immer noch schwach mit doppeltem Genitiv.

Also dafuer kann man leider keine guten Noten fuer die News geben!

Zum Inhalt: Sowas kommt in Japan oefters mal vor, nur wird der Finger halt nicht immer an den Regierungschef gesandt. Insofern eine News wert.
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25.08.2007 09:25 Uhr von christi244
 
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Stahlmach: Jepp, in der Tat, dies ist Yakuza-Sitte.

Von daher kommt es mir so vor, als ob der Mann eher gleichermaßen seine Entschuldigung über den Finger ausdrückt für das Schreiben eines derartigen Briefes. Was ich aber nicht so ganz raffe, wieso rechtsradikal?

Ist jetzt komplett der Rechtsradikalen-Wahn ausgebrochen?
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26.08.2007 00:34 Uhr von WordBearer
 
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Rechtsradikal @christi244 &: Weil Rechtsradikal im allgemeinen Sinne nicht das geringste mit

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