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Türkei erkennt Zeugen Jehovas als Glaubensorganisation an

Am 31. Juli 2007 erhielten die Zeugen Jehovas in Istanbul die schriftliche Zusage, dass sie als Glaubensgemeinschaft in der Türkei anerkannt werden. Dies versetzt sie in die Lage, religiöse Stätten zur Ausübung des Glaubens zu errichten.

Ein jahrelanger Zwist ging damit zu Ende, als am 17.5.2007 der Oberste Gerichtshof die Entscheidung des 3. Gerichts in Istanbul als im Sinne der Verfassung anerkannte.

Seit 1933 ist diese Glaubensgemeinschaft in der Türkei aktiv und umfasst circa 3.500 Mitglieder.


WebReporter: christi244
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Türke, Zeuge, Glaube, Glauben
Quelle: www.presseanzeiger.de

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38 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.08.2007 21:30 Uhr von christi244
 
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Dies zum Thema Ausübung des christlichen Glaubens in der Türkei.

Ich kann nur raten, den Artikel selbst zu lesen.
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22.08.2007 21:48 Uhr von jsbach
 
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Ich sage immer, baue du als Angehöriger des Islams eine Moschee
in Europa...als Okay.
Errichte eine Christliche Kirche im Gegenzug.. oweia.
Und ausgerechnet Jehovas Zeugen -da gewinnt bei mir keiner- aber auch nur ein Stück seiner Ideologie zu landen. Lade gerne jemand dazu ein, mir mal ein paar Zitate aus "ihrer Bibel" nach seiner Sicht zu deuten...0-Chance!
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22.08.2007 21:58 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Und "sowas" will in die EU: (ERSTER *g*)

Oder die bösen Moslems wieder. Also das wird endlich Zeit, dass die mal einer befreit. Zeugen Jehovas, jetzt drehen "die" ganz am Rad. Wo sind die moslemischen "Werte" blos hin. Echt, dieses Land "verkommt" immer mehr. Wo soll man jetzt noch "in Ruhe" Urlaub machen.

Wer hier irgendwo Türkei, oder Moslemfeindliches findet, der sollte sich, genau wie ich, mal untersuchen lassen.
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22.08.2007 22:05 Uhr von christi244
 
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Freunde: Was immer man von den Jehovas halten mag, sei mal dahingestellt. Sie sind nun einmal eine christliche Glaubensorganisation und wie hiermit bewiesen ist, dürfte der Bau einer Kirche in der Türkei kein Problem darstellen.

Wie ich schon vor ein paar Wochen sagte, auch in der Türkei leben Christen, die unangefochten ihren Glauben ausüben können. Auch, wenn es einige hiesige "Möchtegern"-Kreuzritter nicht wahrhaben wollen.
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22.08.2007 22:07 Uhr von christi244
 
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Es geht nicht um die Jehovas, es geht darum, dass Christen an sich sehr wohl ihrem Glauben nachgehen können.

Sonst geht es um gar nichts.
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22.08.2007 22:26 Uhr von STARDUST_II
 
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Geld regiert die Welt: So wie ich die Türkei kenne, bekommt da jeder was er braucht!!
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22.08.2007 22:34 Uhr von *Flip*
 
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Interessante News - Die ZJ haben den Vorteil: ,dass in dem Sinne keine Geistlichen haben.

Damit können die Türken der Verneinung nicht an den Wimpern klimpern, wenn es darum geht ihre Versammlungen durch aus dem Ausland zugereiste Älteste zu leiten.

Soweit mir bekannt, ist es Geistlichen der offiziellen Kirchen nicht möglich in die Türkei einzureisen,um die Gemeinden zu unterhalten auf der anderen Seite dürfen auch keine dort ausgebildet werden bzw. sind die Hochschulen der gr. orthodoxen Kirche bis heute geschlossen. Damit stehen die Gemeinden zukünftig vor dem Problem keine Geistlichen mehr zu haben. Der Patriarch von Konstantinopel hat jetzt schon Sorgen wer sein Nachfolger sein wird.

Im Gegenzug schickt die "laizistische" Türkei über das Religionsministerium 100´te Imane nach Deutschland, um die hiesigen islamischen Gemeinden zu unterhalten.

Was auch noch anzumerken wäre, das es verboten ist, in den aramäischen Klöstern Religionsunterricht zuerteilen, dadurch wird auf absehbare Zeit, die aramäische Sprache (Jesus soll sie gesprochen haben) wohl verschwinden.

Deshalb unterstelle ich der vorherigen Türkei und vielleicht auch der jetzigen Türkei , hier einen Weg zu gehen, der darauf angelegt ist, das Christentum in der Türkei auf absehbar Zeit ausbluten zu lassen.

Adios

Ps.: Vielleicht schaft aber die AKP mehr in Richtung Demokratie als Nationalisten vorher.
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22.08.2007 23:41 Uhr von Royal G
 
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Das allsehende Auge: jsbach schau mal in wikipedia nach gagausen, das sind orthodox christen..wenn die türkei die christen so sehr hasst warum wurd dieses turkvolk nicht ausgelöscht??

aber dafür hast du wahrscheinlich auch irgendeine ausrede

@ Das allsehende Auge schreib doch nächste mal ironie davor konnte ich wirklich schwer erkennen ;)

christi244 gott segne dich, ein vernünftiger user in SN

und außerdem hassen die meisten christen die zeugen jehovas (die die ich kenne) und beschweren sich über die religionsfreiheit in der türkei...aber wenn mal dieser "organisation" erlaubt wird ihr glauben in der türkei zu praktizieren, dann kommt sowas wie "auweia zeugen jehovas, die türken spinnen"
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22.08.2007 23:42 Uhr von jsbach
 
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Jetzt muss ich nochmal: einen Comment dazu abgegeben.
Ich stelle mir vor, ich liege an einem wunderschönen Strand an der türk. Riviera und dann laufen da schwarz angezogene ZJ mit ihrem "Wachturm" spazieren und versuchen Gläubige zu aquirieren..... Ich spring ins Wasser
oder stürze mich aus dem Kellerfenster!
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23.08.2007 00:01 Uhr von christi244
 
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Christen und Türkei: Hier ein Artikel aus 2006:

>Rund 100 000 Christen leben in der Türkei. Eine Minderheit, die sich noch einmal unterteilt in griechisch-orthodoxe, assyrisch-katholische, chaldäisch-katholische sowie weitere Riten und Konfessionen. Einig sind sie sich meist nur in ihrer Uneinigkeit.<

>"Es ist der Moment der Nächstenliebe", sagt der Dominikaner Pater Richard, "der den Christen in der Türkei ein positives Bild verleiht." Vor allem dann, wenn die Hilfen langfristig angelegt sind, wie etwa bei den katholischen Ordensschwestern, die in Istanbul in der Nähe des Galatas-Turms ein Krankenhaus betreiben. Auf eine ganz andere Weise repräsentiert der deutsche Jesuitenpater Felix Körner Christen in der türkischen Gesellschaft: Er unterrichtet an der Universität von Ankara Philosophie. "In der Türkei", sagt Pater Richard, "kann man viel erreichen. Allerdings bedarf es oftmals diplomatischen Geschicks."<

> Zwar garantiert die laizistische Staatsdoktrin der Türkei individuelle Religionsfreiheit, verwehrt den Religionen aber einen offiziellen Rechtsstatus. Das gilt auch für den Islam, dessen Einfluss somit schon bei der Staatsgründung der Türkei beschnitten wurde, um die nationale Einheit der Türkei nicht durch religiöse Spaltung zu gefährden. <

Und hierzu wäre zu sagen, wieso sollten sie Christen etwas gewähren, was sie ihrer "Hausrelegion" auch nicht gestatten. Ich glaube kaum, dass man die Türkei für den hier im Lande praktizierten Schwachsinn in vielerlei Hinsicht verantwortlich machen kann. Was hier abgeht ist hausgemacht.

Nachzulesen in:
http://www.caritas-international.de/...
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23.08.2007 00:11 Uhr von borgir
 
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das: sollte jetzt der todesstoß für die bemühungen um eine eu-mitgliedschaft gewesen sein....nicht schlimm
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23.08.2007 00:43 Uhr von christi244
 
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Borgir1: Denkste ... das Religionsgeblubber ist eh nur vorgeschobenes Bla bla. Europas Kompetenzen gehen längst nicht so weit, als dass es diese Mitgliedschaft im Ernst bestimmen könnte.
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23.08.2007 07:35 Uhr von christi244
 
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CRXY: Ich glaube, Du überspannst hier den Rahmen sehr. Du und unsere Politiker, dass sind genau die Typen, an denen unser Land kaputt geht und die wir absolut nicht gebrauchen können.
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23.08.2007 08:16 Uhr von opppa
 
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christi244: Wenn die Jesuiten in der Türkei "arbeiten" werden sie mit Sicherheit so geschickt sein, daß sie bei der Regierung nicht anecken. Und wenn es ihnen gelingen sollte, den Türken klar zu machen, was das Christentum unter Nächstenliebe versteht, haben sie auch gute Chancen, dort zu überleben.
Ich bezweifle aber, daß sie gegen den türkischen Nationalismus ankommen werden, weil der schon den Kindern in der Schule eingetrichtert wird. (die "Erfolge" sehen wir hier)

Und alles, was in der Türkei in dieser Richtung gelehrt wird, ist eine gelungene Kombination aus Patriotismus und Islam (und zwar in dieser Reihenfolge)!

Wenn die Türkei nun eine kleine und unbedeutende christliche Aorganisation anerkennen, kann man das auch als ein Feigenblatt (mit Sicht auf die EU) sehen!
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23.08.2007 08:25 Uhr von christi244
 
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Oppa: Was Du hier siehst, ist nix weiter als Überbewertung der eigenen Kultur. Derartiges Verhalten ist übrigens typisch für Auswanderer überall. Betrachte nur einmal die deutschen Zentren z.B. in Südamerika oder in den USA. Oder die Italiener oder die Iren in den USA.

Der Knackpunkt ist, dass unsere Regierenden überhaupt keinen Bock haben, Grenzen zu setzen, sei es hinsichtlich der Sprache z.B.

Geh einmal in der Türkei in ein Amt, Du wirst kein Kopftuch vorfinden und auch überzogenen religiöse Sichtweisen dürften eher nachteilig sein. Genauso die Sprache in den Moscheen, in der Türkei ist sie Türkisch und nicht Arabisch. Wieso also muss hier die Sprache Türkisch/Arabisch sein?

Was die Türken durchsetzen, sollten unsere Herrschaften doch wohl auch können, nämlich klar zu sagen: Freunde, hier ist D.

Nicht zur Kontrolle, sondern (->Lone) gleichsam damit die Kenntnisse der deutschen Sprache zu verbessern. Besonders in den hier im Lande befindlichen Koranschulen.
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23.08.2007 08:29 Uhr von christi244
 
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Oppa1: Thema Feigenblatt: Könnte man in der Tat. Aber, wie schon der Bericht aufzeigt, sind sich die lokalen christlichen Glaubensorganisationen nicht einmal einig, während die Zeugen Jehovas es untereinander wohl zu sein scheinen. Das dürfte der Knackpunkt sein.

Und dann, egal, ob jetzt Jehovas oder nicht. Ab dem Punkt der Anerkennung dieser, dürften sich die restlichen Glaubensinstitution wohl auch in der Türkei auf dieses Urteil berufen können.

Und Jesuiten: Jepp, es ist ohnedies typisch für Glaubensorgas, dass sie - nett formuliert - den Weg des geringsten Widerstandes gehen. ;-)
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23.08.2007 08:42 Uhr von opppa
 
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christi244: Dann disputiere mal mit ´nem Jesuiten!

Du wirst kein Bein mehr auf den Boden bekommen! die agi(ti)eren immer nach der Devise: SUAVITER IN MODO, FORTITER IN RE! Also lieb und nett in der Art und Weise, aber glashart in der Sache!
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23.08.2007 15:39 Uhr von tamara77
 
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Eine Freundin von mir ist auch christliche Türkin. Ihre Verwandten leben in einer Stadt mit mehrheitlich muslimischen Einwohnern. Sie selbst fliegt dort auch ziemlich oft hin und hatte noch nie Probleme aufgrund ihrer Religion. Wie es in anderen muslimischen Staaten aussieht weiß ich leider nicht. Aber wahrscheinlich nicht so gut wie in der Türkei.

mfg

tamara
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23.08.2007 18:04 Uhr von *Flip*
 
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Das Probelm sind nicht die Gesetze, sondern: der immense Einfluss der Nationalisten(Rechtsradikalen) gebündelt mit radikalen Moslems. Wenn die CHP (als Partei der Mitte) schon fordert, dass Ausländer keine Grundstücke mehr in der Türkei kaufen dürfen bzw. Front gegen Juden macht. Dann kann etwas nicht in Ordnung sein. Von den 70 Abgeordneten der rechtsextremen MHP die 2007 ins Parlament eingezogen sind, will ich gar nicht reden.

Die türkische Verfassung sieht die Religionsfreiheit für anerkannte Glaubensrichtungen vor (Lausanner Vertrag) (Ob dabei die Errichtungen von Gebetshäusern mit inbegriffen ist, weiß ich nicht).

Aus dem Link von "christi244":

"Nationalistische Kreise und radikale Muslime in der Türkei befürchten das Gegenteil. Für sie ist die christliche Minderheit ein Instrument zur Spaltung der Türkei. Eine Wahnvorstellung, die sie durch das Treffen von Papst Benedikt XVI. mit dem Patriarchen Bartholomäus I. bestätigt sehen. Das Oberhaupt der griechisch-orthodoxen Kirche und ökumenische Patriarch der Orthodoxen Kirchen, mutmaßen die Nationalisten, wolle in Istanbul einen Staat im Staat nach dem Vorbild des Vatikans errichten."

Adios
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23.08.2007 18:57 Uhr von christi244
 
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Oppa: Ich werde nen Teufel tun, mit einem Jesuiten zu diskutieren ... . Du weißt doch, wer alles eine Jesuiten-Ausbildung hatte. Oder ;-) Und es waren gute Rethoriker.

Ich meine sogar, die von Jesuiten geführten Schulen waren vom Level her wie Harvard.
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23.08.2007 19:00 Uhr von christi244
 
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Flip: Wenn ich Dich so lese, so scheinst Du der gleichen Kaste anzugehören, nur in christlicher Variante.

Ach Flip, tausche in Deinen Postings einfach Islam mit Christentum aus ... die Ähnlichkeit ist sehr verblüffend vom Output her.
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23.08.2007 19:29 Uhr von opppa
 
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christi244 2: Wenn Du mal die Gelegenheit hast, mach´s mal!

Es lohnt sich!
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23.08.2007 20:34 Uhr von *Flip*
 
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LOL @christi244 Ich gehöre keiner Kaste an :-))

Wenn dir Meine Postings auf deinem Islamreinwaschkurs nicht gefallen ist das dein Problem nicht meins.

Ich mein, brennt dir die Mütze, weil ich "radikale Moslems" geschrieben habe :-))) (Steht übrigens in dem von dir verlinkten Artikel)

Adios

Ps.: Nur das aus einem Artikel rauszukopieren, was einem in den Kram passt zeigt leider die Objektivität (Nichtobjektivität) deines Outputs.
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23.08.2007 20:35 Uhr von christi244
 
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Oppa: Wahrscheinlich würde ich es sogar machen! Neugierig genug bin ich. Mal sehen, vielleicht ergibt sich ja einmal eine Gelegenheit.
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23.08.2007 20:40 Uhr von DerMisanthrop
 
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Die Zeugen: Jahwe in der Türkei? Wundert mich nichts mehr ...

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