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Wegen Behinderungen bei Filmaufnahmen können Autos abgeschleppt werden

Wie das Verwaltungsgericht in Münster am heutigen Dienstag bekannt gab, können Pkws, die bei den Dreharbeiten im Weg stehen, abgeschleppt werden und das auf Kosten ihrer Besitzer.

Für die Filmaufnahmen zur Krimiserie Wilsberg wurde eine Wohnstraße von der Stadt Münster zur Halteverbotszone ausgewiesen. Dabei wurde auch ein öffentlich geparkter Pkw versetzt.

Der Eigentümer des Autos, der zum Zeitpunkt der Filmaufnahmen auf Reisen war, hatte keine Kenntnis von den Dreharbeiten. Dennoch muss er für die Kosten aufkommen.


WebReporter: e-woman
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Auto, Behinderung
Quelle: www.wdr.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.08.2007 14:42 Uhr von e-woman
 
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Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Pech für den Fahrzeugbesitzer.
Aber die Produzenten hätten den Wagen doch mit in die Kulisse einbauen können.
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21.08.2007 14:53 Uhr von s1n
 
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wie doof: wenn das z.b. irgendwo gestanden hätte, dass dort bald was gedreht wird und ein auto parkt dort trotzdem, dann kann man dem besitzer die abschleppkosten übertragen, aber wenn er im urlaub ist und keine ahnung davon hatte, dann kann man das doch nicht machen. find ich ungerecht.
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21.08.2007 14:54 Uhr von S8472
 
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bitte was? du stellt deinen wagen auf einen parkplatz, fährst 3 wochen in den urlaub.
eine woche später wird da parkverbot erteilt, wegen eines dummen films, die woche darauf wird gedreht, dein auto wird abgeschleppt und du sollst das zahlen?

WAS FÜR EIN SCHWACHSINN !!

und das ganze für eine drittklassige krimiserie...
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21.08.2007 15:00 Uhr von Jimyp
 
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@S8472: Kein Schwachsinn, eine Strasse kann auch wegen irgend eines anderen Grunds zur Halteverbotszone erklärt werden. Als Fahrzeugshalter hat man vor einem Urlaub dafür zu sorgen, dass das Auto dort steht, wo sowas garantiert nicht passieren kann oder man hinterlegt den Schlüssel bei einem Bekannten!
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21.08.2007 15:02 Uhr von s1n
 
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@Jimyp: dann such mal einen platz wo sowas "nie" passieren kann! filmarbeiten können ja überall passieren ... also kann man sein wagen ja nie richtig parken.
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21.08.2007 15:10 Uhr von Jimyp
 
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@s1n: Aber auch Umzüge oder Bauarbeiten können überall vorkommen!
Sicherer wäre aber schon mal ein richtiger Parkplatz, da passiert sowas eher seltener, als auf einer Strasse!
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21.08.2007 16:11 Uhr von S8472
 
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@Jimyp: es geht hier nicht um wichtige straßenarbeiten oder einen mehr oder weniger sinnvollen umzug, sondern einen sinnlosen filmdreh !

der sender hätte ihn wirklich entschädigen sollen.
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21.08.2007 16:15 Uhr von bogmen
 
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oder in meiner Garage da wurde noch nie ein Film gedreht...;-)
Öffentlicher Raum kann jederzeit zur Halteverbotszone erklärt werden und dann kommt der Autobesitzer die Kosten des Abschleppens aufgebrummt.
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21.08.2007 16:34 Uhr von Bungarus
 
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Stellt sich doch: die Frage was die Filmgesellschaft dafür locker gemacht hat.

Wer gut schmiert, der gut fährt.
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21.08.2007 16:44 Uhr von Enny
 
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Blödsinn: Wenn mein Auto richtig geparkt ist dann kann das nicht einfach so abgeschleppt werden nur weil da plötzlich von heute auf morgen gedreht wird.
Das Filmteam hat mich gefälligst ein paar Tage vorher zu informieren und nicht von heute auf morgen.
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21.08.2007 17:22 Uhr von stellung69
 
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@S8472: Bin fast ganz deiner Meinung aber.....
<<und das ganze für eine drittklassige krimiserie... >>
hättest du nicht schreiben dürfen; jetzt dürfte das ZDF dich wohl verklagen.....
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21.08.2007 17:57 Uhr von numanoid
 
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@Enny: Die dt. Rechtssprechung ist da aber schon seit Jahrzehnten anderer Ansicht.
Nach herrschender Meinung ist der Autofahrer verpflichtet alle 3 Tage zu überprüfen, ob sein Fahrzeug noch vorschriftsmäßig abgestellt ist. Wenn er diesem nicht nach kommt und die geplante Maßnahme (Bau, Filmdreh, Strassenfest, usw.) rechtzeitig, z.B. durch Aufstellen der Verbotsschilder, angekündigt wurde, dann kann daß Fahrzeug zu Lasten des Halters umgesetzt oder abgeschleppt werden.
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21.08.2007 18:17 Uhr von mad_justice
 
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ganz normal: Wenn man in einem Dorf wohnt,kennt man sowas natürlich
nicht.In Berlin ist das Gang und Gebe.Hier werden ständig
Filme gedreht.Park oder Halteverbotsschilder kann sich
jeder gegen entsprechende Gebühr beim Tiefbauamt holen.
Man muß die Schilder auch einige Tage vorher aufstellen
und sein Auto darf man halt nicht längere Zeit unbeaufsich-
tigt lassen.
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21.08.2007 18:24 Uhr von borgir
 
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denen: würde ich was scheißen....wenn sie unbedingt dort drehen wollen und nachträglich ein halteverbot aufstellen könnten die mich mal voll am allerwertesten lecken.
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21.08.2007 19:36 Uhr von StYxXx
 
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@Jimyp: "Sicherer wäre aber schon mal ein richtiger Parkplatz, da passiert sowas eher seltener, als auf einer Strasse!"

Sehr witzig. In größeren Städten gibt es nichtmal genug Stellplätze an den Straßen, "richtige" Parkplätze schon gar nicht. Wie willst du denn da sicher parken? Das ist unmöglich.
Und den Schlüssel einem Freund zu geben hilft auch nicht viel. Der muss erstmal mitbekommen, dass da was los ist. Und wenn er nicht gerade auch in der Straße wohnt wird er das nicht. Nummer im Auto auslegen ist auch keine Garantie dafür, weil die da nicht anrufen müssen (oder sie erreichen den Freund nicht gleich).
Filmarbeiten müssten doch wirklich früher anzukündigen sein. Und die Firma will schließlich die Straße um damit Profit zu machen. Es geht nicht um einen Unfall oder einen Umzug. Hier wird Geld gemacht und die Privatleute müssen dafür zurückstecken. Da kann die Firma auch durchaus das Abschleppen bezahlen.
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21.08.2007 22:17 Uhr von jsbach
 
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Gut, wie die Autorin: schon schreibt-Unwissenheit...
Aber dann sollen sie im halt mal ne Hand voll Freikarten -nicht nur für den Film (falls im Kino läuft)
in die Hand drücken oder eine Statistenrolle gegen
Bezahlung anbieten...
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22.08.2007 09:09 Uhr von brycer
 
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Das Argument mit dem Profit gefällt mir am besten!
Wenn es sich um was ´notwendiges´ wie Bauarbeiten oder so gehandelt hätte würde ich das auch gerade noch verstehen.
Aber eine Filmproduktion... nene, ich weiss nicht!
Die müssten doch dazu verpflichtet werden selber (auf eigene Kosten natürlich) dafür zu sorgen dass ihr Filmset so aussieht wie sie es sich wünschen.
Natürlich durch das Aufstellen von Halteverbotsschildern mit Ankündigung eine Woche vorher. Aber wenn sowas wie hier passiert - und das kann ganz leicht passieren - sollten sie doch wirklich nicht auch noch die Kosten auf den Autobesitzer abwälzen.
Die wollen ja ihren Profit machen!
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22.08.2007 11:32 Uhr von mad_justice
 
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borgir: Da wird nichts nachträglich aufgestellt.Meist sogar 3-4
Wochen vorher und 14 Tage vorher werden die Schilder
zu Straße hin umgedreht.Selbst wenn ein Schild nur die
Rückseite zeigt ist man Als Kraftfahrer verpflichtet sich
das Schild anzuschauen.Einen Parkhafen für einen PKW
"abzusperren" kostet in Berlin zwischen 70 und 130 € für
3 Tage,kommt darauf an ob Eingeschränktes oder Absolu-
tes Halteverbot.

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