21.08.07 08:20 Uhr
 509
 

IAB-Studie: Hartz-IV-Empfänger von Altersarmut bedroht

Vor allem ältere Langzeitarbeitslose in den alten Bundesländern stehen vor einem Problem. Sie sind überdurchschnittlich stark vom Phänomen "Altersarmut" bedroht, wie eine aktuelle Studie des IAB ergab.

Im Osten der Republik hingegen profitieren viele Ältere noch von ihren Anwartschaften aus DDR-Zeiten. Doch auch hier werde das Problem bei jüngeren ALG-Beziehern steigen, so das Institut weiter.

Hauptgrund für die zunehmende Gefahr der Altersarmut seien die geringen Beitragszeiten von Langzeitarbeitslosen. Außerdem seien sie im Alter zunehmend auf Sozialhilfe angewiesen, da sie zumeist keine private Altersvorsorge betreiben könnten.


WebReporter: claeuschen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Alter, Hartz IV, Altersarmut
Quelle: www.koeln-nachrichten.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Lösung für Dortmunder Hartz IV-Bettler - Er darf abzugsfrei 200 Euro einbehalten
Westerwald: Frau wollte Haus verkaufen, um Hartz IV zu erhalten
Dortmund: Neonazi "SS-Siggi" bekommt mehr Hartz IV als ihm eigentlich zustünde

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
21.08.2007 08:26 Uhr von Troll-Collect
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das Perverse ist: und das wird auch in dieser Meldung nicht angesprochen: Viele von ihnen haben privat vorgesorgt (wie es die Eingenverantwortungs-Propaganda einem anheim legt) und nach 12 Monaten Arbeitslosigkeit wird die Altersvorsorge bis auf einen kleinen Restbetrag enteignet, bevor es ALG2 gibt. Dieser Verlust ist nie wieder auszoholen (Zinseszinseffekt).
Kommentar ansehen
21.08.2007 08:46 Uhr von SchlachtVati
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
schon wieder solch geschmeiß: IAB-Studie

für was man alles ablackt .... , und immer wieder für solch klugscheiss-experimente .

unglaublich was sich so alles arbeitend nennen darf .
Kommentar ansehen
21.08.2007 09:09 Uhr von steuerzahler
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wer keine Arbeit hat, soll auch dem Staat nicht auf der Tasche liegen. Der zahlt schon genug an unsere "migrationswilligen" Einwanderer.
Für was spart man denn? Doch um Durststrecken zu überwinden. Hat man keine, kann man sich halt davon was schönes leisten.

Ich finde H-IV toll, solange ich es nicht in Anspruch nehmen darf.

In diesem Sinne -> Auf zu neuen Ufern! Es lebe der Sozialstaat!
Kommentar ansehen
21.08.2007 09:22 Uhr von SchlachtVati
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@steuerzahler: "Wer keine Arbeit hat,

soll auch dem Staat nicht auf der Tasche liegen. "

meinst auch diese >

http://www.humanwirtschaft-berlin.de/...

< sozialhilfeempfänger ?

sind rund 700 000 in doidschland , die sind etwa 6 billionen € schwer ,... das sind 6 tausend milliarden ,.. fals mit nullstellen schwierigkeiten hast !
Kommentar ansehen
21.08.2007 10:13 Uhr von claeuschen
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Danke für Eure Kommentare.
Als Betroffener habe ich drei Jahre lang vom Sozialstaat leben müssen.
Es gab damals noch keine Ein-Euro-Jobs, aber jede Menge Umschulungsangebote und noch mehr Aufforderungen von "Arbeitenden", mich doch endlich mal ernsthaft zu bemühen. Als ob 295 Bewerbungen in einem Jahr nicht reichen. Zu keinem einzigen Gespräch wurde ich eingeladen, lediglich 14 Unternehmen sahen sich bemüßigt, mir wenigstens meine sieben Mark teuren Bewerbungsmappen zurückzuschicken. Was denn noch!

Troll-Collect hat völlig Recht. Der Zinseszins-Effekt ist nicht mehr auszugleichen und für mein Alter sehe ich ehrlich gesagt schwarz, da ich jetzt als Selbständiger auf eigene Rechnung arbeite. Allerdings wird der Aufbau einer ausreichenden privaten Altersvorsorge wohl nicht mehr hinhauen (dafür bin ich mit meinen 49 Lenzen wohl ein wenig zu alt).

@Steuerzahler:
Ob Du´s willst oder nicht: Die armen Alten werden dem Steuerzahler später ohnehin auf der Tasche liegen, da sie nach derzeitigem Stand noch Sozialhilfe beantragen und zumeist auch bewilligt bekommen. Das beklemmende an der Situation ist, dass man sich wie ein "Bettler" vorkommt, trotz Qualifikation, ausreichender Deutschkenntnisse und vorhandener Motivation. Folglich verschiebt Hartz-IV die Probleme nur in die Zukunft, eine Lösung bieten die Regelungen des guten alten VW-Verbrechers (ist er nicht verurteilt?) nicht.

Armes Deutschland: Da rollt eine Lawine auf uns zu.
Kommentar ansehen
21.08.2007 10:18 Uhr von GrosserLeser
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
und sowas noch in der EU? Unglaublich!

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Lösung für Dortmunder Hartz IV-Bettler - Er darf abzugsfrei 200 Euro einbehalten
Westerwald: Frau wollte Haus verkaufen, um Hartz IV zu erhalten
Dortmund: Neonazi "SS-Siggi" bekommt mehr Hartz IV als ihm eigentlich zustünde


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?