20.08.07 13:14 Uhr
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USA: Psychologen lehnen Anwesenheit bei schwerer psychischer Folter ab

Die Berufsorganisation der amerikanischen Psychologen (APA) beschloss am Sonntag, dass ihre Mitglieder nicht mehr bei schwerer psychischer Folter in US-Militärgefängnissen (Guantánamo) dabei sein dürfen.

Unter schwerer psychischer Folter versteht man z. B. Scheinhinrichtungen. Außerdem dürfen die Psychologen nicht mehr als Berater zur Verfügung stehen, wenn man Gefangene durch Schlafentzug oder durch Einzelhaft zum Reden bringen will.

Ein höheres Mitglied der APA ist aber dagegen. Psychologen wären bei Verhören oft die letzte Rettung, er sagt: "Wenn wir die Psychologen aus Guantánamo abziehen, dann werden unschuldige Menschen sterben."


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Folter, Psycho, Psychologe, Anwesen
Quelle: www2.onnachrichten.t-online.de

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20.08.2007 13:22 Uhr von JCR
 
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Ach, da haben sich die Psychologen wohl auf den Eid des Hippokrates besonnen.

Dass Ärzte bei Folter oder Hinrichtungen anwesend sind, ist sowieso ein reiner Hohn, geradezu eine Beleidigung des Berufsstandes.

"Unschuldige Menschen werden sterben". Ja, auch in Guantanamo. Unfassbar, dass es im 21. Jahrhundert noch Lager gibt. Und die Welt sieht zu.
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20.08.2007 13:56 Uhr von artefaktum
 
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Merkt Ihr was? Dass die USA foltern scheint gar keine neue Erkenntnis mehr zu sein. Man weiss es, jeder hat sich dran gewöhnt, es ist (bei aller Kritik) "normal" geworden.

Was unterscheidet Länder wie Nordkorea und China eigentlich von einem Staat wie den USA? Folter, Bespitzelung und Armut ist dort genauso zuhause.

Immer nur, wie G. Bush, von Freiheit und Demokratie zu reden ist da ja schon fast zur rhetorischen Beschwörungsformel geworden. Von Freiheit redet die Bush-Administration auffällig häufig (gab´s das nicht auch in der ehemaligen DDR?). Eine Entwicklung, die übrigens auch bei uns in Deutschland zu beobachten ist.
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20.08.2007 14:06 Uhr von SenkiRenegade
 
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@artefaktum: Die leute sind einfach zu müde geworden um sich einzumischen und lassen alles mit sich machen.

Sieht man hier in D doch auch.
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20.08.2007 14:35 Uhr von JCR
 
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@ artefaktum: „Ich habe versucht, die Welt zu verändern ... Aber es ist eine Illusion.“ (Fidel Castro)

Allerdings. Die Welt hat sich mittlerweile daran gewöhnt, dass das amerikanische Regime (ich benutze hier ausnahmsweise mal ein Wort aus der US-Rhetorik, denn Regime erscheint mir in der Tat eine passende Beschreibung) mit so etwas durchkommt. Die Genfer Konventionen in der Bedeutungslosigkeit, denn niemand hat die Macht, Amerika vor Gericht zu stellen.
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20.08.2007 14:57 Uhr von bingo`
 
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@artefaktum: So sieht es leider aus... :(
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20.08.2007 15:22 Uhr von KleinMatthias
 
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"See, free nations are peaceful nations. Free nations don´t attack each other. Free nations don´t develop weapons of mass destruction."
US-Präsident Bush am 03.10.2003
Quelle: http://www.whitehouse.gov/...

Da sagt er ne Menge darüber aus, wie es um die Freiheit in den USA steht. Vor dem Hintergrund kann das Vorhandensein von Konzentrationslagern, Folter, Mord und Ähnlichem nicht verwundern - es passt schlicht ins Bild.
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20.08.2007 15:30 Uhr von artefaktum
 
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KleinMatthias: Allein in dieser kurzen Rede hat er achtmal das Wort "freedom" benutzt. Soweit zu meiner These.

Das scheint ja auch ein Lieblingswort unserer Politiker zu werden. "Mehr Freiheit wagen", usw.

Na ja, wer für "Freiheit" ist, gegen den kann man ja natürlich nichts haben ;-)
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20.08.2007 15:44 Uhr von tiki_king
 
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macht nur einen winzigen unterschied aus ob man sich die treiber die einen am ende an die wand stellen selber wählen kann.
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20.08.2007 15:46 Uhr von opppa
 
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Das könnte vielleicht: Amerika auf die Zeit nach George W. Bush vorbereiten?

Bei Tricky Dicky ging´s ja damals auch ganz schnell!
Aber das ist wohl nur eine Hoffnung!
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20.08.2007 16:03 Uhr von thimphu2003
 
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solange es auf dieser Welt immernoch Leute gibt, die Hurra schreien, wenn sie USA hören... die (scheinbare) Freiheit, die Größe, die Stärke, das Geld usw. unkritisch bejubeln - solange wird sich dieser Kackstaat nicht an die Menschenrechte halten müssen.

Es gibt halt immernoch zuviele Leute außerhalb der USA, die einfach lieber wegschauen und in Florida Urlaub machen (wo noch immer Menschen hingerichtet werden, vorzugsweise natürlich nur Schwarze).
Das die bildungsbeschränkte Einwohnermehrheit sich nicht von alleine gegen die langsam unsäglich gewordene Bevormundung durch die Regierung wehren, sondern dem Terrorwahn hinterherhecheln, ist eigentlich nicht weiter verwunderlich.
Aber Menschen, die außerhalb der USA Bildung genossen haben...
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20.08.2007 16:12 Uhr von artefaktum
 
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thimphu2003: Na ja, das ist mir jetzt aber wirklich zu vereinfacht.

Das Land ist ziemlich gespalten, wie auch die letzten Wahlergebnisse zeigten (meist so um die fifty-fifty).

Es ist bekannt, dass Bush die Wahlen auf dem Land regiert, wo die Menschen eher konservativer und religiöser sind als die Menschen in der Staat.

Unter der anderen Hälfte (übrigens auch bei vielen Intellektuellen) stößt Bush schon auf viel Kritik und auch Widerstand (z.B. auch vor hohen Gerichten)

Das ein viel zu großer Anteil aber Bush unterstützt oder zumindest duldet (Bequemlichkeit, kein Interesse an Politik) ist sicherlich richtig.

Das Republikaner und Demokraten in ihren Standpunkten immer austauschbarer werden (außer in einigen Schlüsselfragen) sicher auch.

Das ist eine Entwicklung, die wir bei den großen Volksparteien bei uns ja auch beobachten können.
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20.08.2007 16:19 Uhr von sonjasunshine
 
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toll ist aber dass Pychologen auch weiterhin bei mittelschwerer und leichter Folter anwesend sein dürfen.

Was nun schwere, mittelschwere oder leichte Folter ist entscheidet die CIA im Einzelfall.

Folterstaat USA PFUI !!!
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20.08.2007 16:31 Uhr von thimphu2003
 
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@ artefaktum: Dein vorletzter Absatz sagt ja schon ein Grundübel aus.

Sicherlich gibt es die "andere" Hälfte, die Bush kritisiert.
Fakt ist aber, daß die Ideen der ehemaligen Republikaner heute ebenso von Demokraten vertreten werden. Und die Republikaner in den vergangenen 20 Jahren einen derart großen Schritt nach Rechts gemacht haben, das das Ende der rechten Seite nicht mehr weit ist.
Und die ehemals republikanischen Aspekte werden heute von den Demokraten besetzt.

Kurzum: selbst die in unseren Augen "gemäßigten" Demokraten wären doch in Deutschland am rechten Rand der CDU zu finden. Das Wort hält in den USA doch auch nicht mehr das, was es eigentlich sein soll.

Ich denke, das viele Leute Bush nicht mögen bedeutet nicht, daß sie nicht trotzdem viel zu weit rechts sind in unseren Augen.
Die merken, daß die Kriege Geld kosten und GI´s sterben. Wäre das nicht so, würde alles gut sein in ihren Augen.
Und das, lieber artefaktum, ist mir einfach zu wenig um zu sagen - viele mögen Bush nicht, also ist alles in Butter mit der dortigen Demokratie.
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20.08.2007 16:51 Uhr von salomon1
 
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artefaktum: ich zitiere aus deinem Beitrag:

"Das Land ist ziemlich gespalten, wie auch die letzten Wahlergebnisse zeigten (meist so um die fifty-fifty).

Haha, super. Das Land ist gespalten...in Hinblick auf Irak und Guantanamo...haha, selten so gelacht.

So nach der Premisse: führen wir nur mehrere schnelle Angriffskriege (100% Ja-Stimmen), oder foltern wir bei der Gelegenheit dann auch gleich die Kriegsgefangenen (nur noch 50% Ja-Stimmen).

Eine richtig tolle Bevölkerung, da drüben.

Das das Land gespalten ist, hat man nach dem 11. September irgndwie gar nicht gemerkt.
Und das es erst jetzt so ist, ist ein unwürdiges Armutszeugnis.
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20.08.2007 16:56 Uhr von maflodder
 
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Es wird viel von Bush geredet.
Die grösseren Verbrecher sitzen im Halbdunkel hinter ihm.
Öl und Waffenlobby, die Denker und Lenker, die wahren Kriegstreiber. Vielleicht auch Militärs, die Kriege brauchen um ihre Existenz zu rechtfertigen.
Bush ist der Strohmann, die Marionette, die im Vordergrund
die Überfälle und Massenmorde "verkaufen" muss.
Dafür wird er mit Sicherheit fürstlich entlohnt.
Diese Politik der USA wird sich auch nicht unter einem demokratischen Präsidenten ändern, hat doch der geistreiche und charmante Obama den genialen Einfall, Pakistan zu bombardieren.
Dieses Amerika ist zu einem bösartigen Geschwür geworden, dieses Amerika definiert sich nur noch durch Gewalt.
Es muss eine weltweite Allianz gegen diesen Terrorstaat gebildet werden, ein wirtschaftlicher und militärischer Block.
Amerika ist speziell seit dem 11.9. für hunderttausende Tote verantwortlich.
Für Lügen, Mord, Raub, Vergewaltigung, Folter...
Die Welt schaut diesem Treiben schon viel zu lange tatenlos zu, macht sich mitschuldig am Leid der unterdrückten Völker.
Wir verlieren scheibchenweise unsere Freiheit, werden regiert von einer kleinen, betrügerischen Bande, die, höchstoffiziell, von der Wirtschaft bezahlt wird.
Eine Sauerei sondergleichen, Lobbyisten erlassen Gesetze. Das erklärt natürlich selbstredend das Handeln der derzeitigen Regierung.
Ich amüsiere mich immer köstlich über die Pazifisten in den Foren, gewaltlosen Widerstand fordernd.
Wird dann demonstriert, friedlich, fährt die Regierung schwerbewaffnete Einheiten und schweres Gerät auf.
Gleiches Recht für alle, diese abgehobene Kaste da oben versteht nur noch Knüppel aus dem Sack.
Warum wohl fordert unser Terrorminister die BW im Innern, die totale Überwachung?
Die wissen ganz genau was bald passiert...
Und das alles nur wegen ein paar Dollar mehr(C;
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20.08.2007 16:57 Uhr von artefaktum
 
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@ salomon1: Im Ausgangsposting ging es darum dass behauptet wurde, die Amerikaner würden alle(!) hinter Bush stehen, und das stimmt einfach nicht. Ich wende mich hier dagegen, dass hier alle Amerikaner über einen Kamm gescherrt werden so nach dem Motto, die sind eh alle gleich (du willst sicherlich auch nicht mit jedem anderen Deutschen verglichen werden).

Umfragewerte zeigen, dass mittlerweile deutlich(!) weniger als 50 Prozent hinter der Politik ihres Präsidenten stehen.

Und auch wenn man nach 9/11 geschlossen zusammen stand heißt das noch lange nicht, dass man die Methoden G. Bushs zur "Terrorbekämpfung" (oder was immer das Motiv ist) gutheißt.
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20.08.2007 17:15 Uhr von salomon1
 
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artefaktum: mir stehen immernoch zu viele hinter Bush. Das sind auch noch dummerweise die, die die Macht in den USA haben (siehe Kommentar von Maflodder, der mal Tacheles redet, wenn auch recht drastisch).

Natürlich kann man nicht ALLE Amerikaner über einen Kamm scheren. Das ist doch logisch.
Aber die Mehrheit, selbst die, die gegen Bush ist, ist extrem chauvinistisch. Die interessiert im Grunde nicht die Bohne, was woanders passiert. Hauptsache sie fahren große Autos, haben einen Job und im Fernsehen kommt belangloses Unterschichtenfernsehen. Blos nix mit Auslandspolitik oder so.
Was anderes ist es natürlich, wenn "kostbares" amerikanische Blut (wörtlich aus US-Mund zitiert) vergossen wird. Da horchen sie auf einmal auf. Aber auch erst dann !!!

Und von so einem Volk läßt sich die Welt im Grunde genommen regieren. Nur dem eigenen Wanst hörig, haben sie die Macht und das Potential ihre Interessen - wie auch immer geartet - durchzusetzen. Ich kann da meinen Vorrednern Thimphu + Maflodder nur Recht geben.
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20.08.2007 17:18 Uhr von opppa
 
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Darf ich das so verstehen, daß die Psychologen sich weigern, das irakisch und das afghanische Volk zu betreuen?

Denn das, was ihr Präsident da verübt kann man doch getrost als psychische Folter bezeichnen!
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20.08.2007 17:20 Uhr von salomon1
 
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LordRoscommon genau !

Im Grunde war der 11.9. das Beste, was Bush und seinen Verbrecherkumpels passieren konnte.
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20.08.2007 17:24 Uhr von artefaktum
 
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LordRoscommon: "Wenn aber nun G.W. Bush meint, er könne die Welt nach dem Willen von Daddys Geschäftspartnern neu gestalten, (...)"

Das gefällt mir!
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20.08.2007 17:29 Uhr von thimphu2003
 
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mir auch ! viele Grüße von einem Wissensbruder ;-))
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20.08.2007 18:02 Uhr von Acryllic
 
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@artefaktum: Tut mir leid, aber ich sehe nicht, wie du ins Weiße Haus rennst und Bush stürzt.
Aber ich gebe dir vollkommen recht. Wo bleibt die UNO, die doch eigentlich soetwas verhindern sollte?
Geht sowas nur bei kleinen Ländern, die man leicht einschüchtern kann?
Oder weil sie ohne die USA garnicht bestehen könnte?

Guantanamo und die offene Ablehnung der Bush Regierung gegenüber der Genfer Konventionen müssten doch an und für sich Grund genug sein, die USA abzumahnen oder auf irgendeine Weise zu bestrafen.

Es ist gut zu hören, dass wenigstens keine Psychologen mehr mithelfen diese Menschenrechtsverletzungen möglich zu machen. Obwohl ich mir sicher bin, dass das Militär genug Wege kennt Menschen psychisch zu foltern. Vielleicht hat das Mitglied der APA aber auch garnicht so unrecht. Mit en Psychologen verschwindet der letzte Rest Verstand und Menschlichkeit.
Wer sagt, dass nicht zu physischer Folter übergegangen wird, sobald psychische Folter alleine nicht mehr reicht?

Bald gibt es eine/n neue/n Präsidentin/en der USA...
Wird sich dadurch etwas ändern?
Und wenn ja, zum Besseren?

Ich frage mich, wo immer die ganzen intelligenten Mitbürger der USA bleiben, wenn sie etwas bewirken müssten. Es gibt sie, ich habe sie schon getroffen.
Aber es scheint einfach zu wenige zu geben, wenn man die Wiederwahl Bushs bedenkt ...

Kerry war eindeutig nicht der Wunschkandidat, aber man hätte ihn für eine Amtsperiode einsetzen und 2008 wieder los werden können. So hätte man vielleicht 4 Jahre Krieg und Menschenrechtsverletzungen verhindern können.

Die Frage bleibt, wer es nächstes Jahr hinter den "Roten Knopf" schafft.
Eine viel zu ehrgeizige, fanatisch-wirkende, gehörnte Frau (das ist nur meine Meinung, aber ich glaube irgendwie nicht, dass sie Bill vergeben hat, ohne dabei an ihre politische Zukunft zu denken) oder einen weiteren Republikaner, der unter anderem Condoleezza Rice unterstüzt hat ...

Wer auch immer es wird, sie müssen die Suppe auslöffeln, die Bushs Regierung zusammengebraut hat.

Die Zukunft sieht nicht grade rosig aus (wie überall auf der Welt), aber das war leider schon immer so...
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20.08.2007 19:01 Uhr von sonjasunshine
 
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@PortaWestfalica: "Ah, die Pelzfrau wieder."

Was besseres fällt dir nicht ein ... ziemlich arm findest du nicht? ;) Sowas nebensächliches zu erwähnen wäre wie wenn man jeden Kommentar mit "Ah, der Fleischesser wieder" oder "Ah, der Kleidungsträger wieder" beginnen würde.

"Ich glaube sowas wie mittelschwere und leichte Folter gibt es nicht. Oder was soll das sein?"

Es gibt sehr wohl verschiedene Stufen von Folter! Bush hatte ja angekündigt schwere Folter die auch den Tod zur Folge haben kann soll es in Guatanamo nicht mehr geben (Shortnews berichtete). Außerdem gibt es verschiedene "Stufen" von psychischer und physischer Folter ... da gibt es eine interessante ZDF Reportage die erst kürzlich wieder ausgestrahlt wurde.

"was auch schlecht ist denn jetzt können die Folterknechte ohne Kontrolle "Arbeiten"!"

Wenn du glaubst, dass Guatanamo das einzige Lager seiner Art ist bist du ziemlich naiv! Bei anderen geheimen Lagern der USA auf irgendwelchen Militärstützpunkten arbeiten die Amerikaner ungestört. Oder glaubst du ernsthaft, dass die Amerikaner die -besonderen- häftlinge nicht auch -besonders- behandeln?!
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20.08.2007 19:07 Uhr von opppa
 
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sonjasunshine: Aber dieser ach so humane Folterer kann jeden Beschluß des Sicherheitsrates der UN mit seinem Veto blockieren!

Das ist doch einfach nur lächerlich! Wer andere Länder überfällt und dazu noch Gefangene mit Zustimmung der Regierung foltert, hat sich in meinen Augen einfach für j e d e s Gespräch disqualifiziert!
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20.08.2007 19:46 Uhr von JCR
 
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Ein paar Fakten: http://www2.amnesty.de/...

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