19.08.07 15:22 Uhr
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Fachkräftemangel in Deutschland - Regierung äußert Sorgen

Laut Regierung müsse man damit rechnen, dass bis 2014 135.000 Naturwissenschaftler und 95.000 Ingenieure fehlen. Dies bereitet der Regierung sorgen. Eine "Nationale Qualifizierungsoffensive", die nächste Woche vorgelegt wird, soll Abhilfe schaffen.

Am Ende der nächsten Woche soll diese Vorlage während einer Klausurtagung in Meseberg beschlossen werden.

Zurzeit fehlen Ingenieure, Naturwissenschaftler und Informatiker. Außerdem besteht auch in anderen Bereichen Fachkräftemangel.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Regierung, Regie, Sorge
Quelle: www.idowa.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.08.2007 15:45 Uhr von NetCrack
 
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LöL Liebe Regierung vieleicht fangen wir mal damit an die Studiengebühren flächendecken wieder abzuschaffen. Als nächstes sollten wir vieleicht das Bafög endlich mal zumindest an die gestiegenen Lebenshaltungskosten anpassen und dann sollten wir vieleicht mal das Budget der Universitäten und Fachhochschulen drastisch erhöhen und VIELEICHT gibts dann auch wieder mehr Ingenieure ... !!
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19.08.2007 16:07 Uhr von Lustikus
 
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wenn die: es nicht so kompliziert machen würden, wenn sich z.B: jemand selbstständig machen möchte dann gäbe es mit Sicherheit auch mehr Leute, die Interesse an sowas hätten.
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19.08.2007 16:09 Uhr von Troll-Collect
 
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Quatsch Fachkräftemangel: Das wurde inzwischen hinreichend widerlegt.
Zum Beispiel: http://www.arbeitsrecht.de/...
oder: Unternehmer klagen über Ingenieurmangel. Dabei suchen 60.000 Ingenieure Arbeit. http://www.zeit.de/...

Es geht nur darum Dumpingkonkurrenz ranzukarren, damit die pösen Arbeitnehmer nicht auf die Idee kommen, mehr Lohn zu fordern.
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19.08.2007 16:18 Uhr von Bibi66
 
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Fachkräftemangel aber auch: bei den News-Scheggern...

Zit. Überschrift "Fachkräftemangel in Deuschland..."

*lol*

@ Troll-Collect
Wie wahr, wie wahr...
Kenn selbst Betroffene

Hasta Luego
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19.08.2007 17:04 Uhr von mueppl
 
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das Schlimme an der Sache ist dass unsere Regierung das auch noch glaubt.
Hoch leben die Lobbyisten.
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19.08.2007 17:25 Uhr von M:H:S
 
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richtig, wenn wirklicher mangel herrschen würde, dann müssten die einstiegsgehälter für hochschulabsolventen ja explodieren. (wie beim rohölpreis, *höhö*) davon hab ich bisher noch nichts gehört. bei den maschinenbauern herrscht zumindest noch eher stagnation. aber immer mehr unternehmen (auch schon im it-bereich) gehen dazu über, uniabsolventen in praktika mit entsprechendem praktikantenentgeld oder gleich ihre fachkräfte von div. zeitarbeiterfirmen zu rekrutieren.
vermutlich stammen die zahlen von irgendwelchen industrieverbänden.
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19.08.2007 17:33 Uhr von Bibip
 
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Hallo NetCrack: aber wo denkst Du hin? Wir brauchen viel wichtiger die Verteidigung am Hindukusch! auch die USA und GB müssen im indischen Ozean unterstützt werden.
Das ist Selbsterhaltungstrieb!!!!
@ Troll-Collect
nicht nur dass wir keinen Ingenieurmangel haben, wir haben auch keinen Mangel an Facharbeitern. Erkennungszeichen für diese hochqualifizierten Arbeiter: über 40 Jahre und arbeitslos.
Bibip
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19.08.2007 18:10 Uhr von RudJnssn
 
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Finde mich verhöhnt: Habe BWL studiert, und suche seit Jahren einen Einstieg in Stellen
, mir wurde mehrfach gesagt in Vorstellungsgesprächen, ja wenn sie Berufserfahrung hätten? Kein Unternehmen will Leute einarbeiten, lieber abwerben bei anderen. Fand letztlich was als Mitarbeiter Rechnungswesen zu einem Dumpinglöhn, den man nicht erzählen mochte.
Aber habe mir das schon gedacht, sobald der Aufschwung da ist, , jammern die Unternehmer über Fachkräftemangel und wollen wieder Ausländer haben, obwohl genug im Land Arbeit händeringend suchen.
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19.08.2007 18:23 Uhr von Troll-Collect
 
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@bibip: jepp!

Aber alles hat seine Ursache:

"Zu viele Entlassungen
Um die Kosten zu senken, haben viele Unternehmen ihre Belegschaft radikal verkleinert und sind damit gewaltig über das Ziel hinausgeschossen. Nun, im Boom, fehlen an allen Ecken Leute, und die einfallslose Unternehmensführung hat oftmals Mühe, die Aufträge zu erfüllen."
http://www.handelsblatt.com/...

Die Geschaßten sitzen jetzt in Billig- oder 1-Euro-Jobs. Aber statt aus Fehlern zu lernen, Arbeitslose einzuarbeiten oder die McJobber in ihren alten Beruf zurückzuholen schreit man nach dem Staat (der sich ja sonst immer raushalten soll).

Hauptsächlich will man aber frisches Humankapital, weil seine Verknappung sonst die Preise hierfür in die Höhe treiben würde, sprich man will die mit Hatz4 gerade etablierten Billiglöhne retten.
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19.08.2007 18:26 Uhr von Hugo Tobler
 
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Die Schweiz freut sich! Wir Schweizer freuen uns! Seid wir die Grenzen offen haben, haben wir jede Menge bester Fachkräfte in der Schweiz. Nicht nur Ingenieure sondern auch die besten Handwerker sind bei uns in grosser Zahl anzutreffen. Ich habe seit einiger Zeit im Bauwesen zu tun und ich stelle fest, dass die mehrzahl der Elektriker, Klempner etc. Deutsche sind. Mein objektiver Eindruck: Sie sind höflich, fachkompetent und fleissig und man kann mit ihnen kommunizieren.
Ja Deutschland du bist selbst schuld. Deine Wirtschaft wird von den unsäglichen Sozialschulden verzehrt, und dann seid ihr noch auf alles Nettozahler in der EU und gebt euer sauer verdientes Geld anderen Ländern die es mit Korrumption verpuffen.
Mich graust wenn ich daran denke, dass unsere Politiker uns auch in der EU sehen wollen.
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19.08.2007 21:49 Uhr von LullabyOverdose
 
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Her mit nem Job! Mein Vater ist Ingeneur, und seit knapp 2 Jahren arbeitslos!! Wo sind denn die ganzen freien Ingeneursstellen???

Überall wo er anfragt, wird er abgelehnt, weil er entweder zu alt oder zu überqualifiziert sei ...
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20.08.2007 07:30 Uhr von christi244
 
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Troll: Jepp, das sehe ich allerdings auch so, dass hier lediglich auf Dumper gewartet wird.

Wenn ich schon lese ... überqualifiziert ... dann gehe ich einmal davon aus: per se 50+.

Ich könnte bei sowas vor Wut in die Tischkante beißen. Jahrzehntelang haben sie ihre Jobs gut gemacht und plötzlich sollen sie angeblich ihre Jobs nicht mehr hinkriegen?

Was hier getrieben wird seitens unserer Regierung müsste eigentlich bereits unter "Landesverrat" oder ähnlich laufen.
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20.08.2007 07:34 Uhr von opppa
 
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Ironie on! Jetzt fehlen in der Industrie doch tatsächlich die Fachkräfte!

Die suchen doch nur Zeitarbeiter oder 20-Jährige mit mindestens 25 Jahren Berufserfahrung, weil die so schön billig sind!

Ironie off!
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20.08.2007 07:59 Uhr von christi244
 
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Oppa1: Das hat nichts mehr mit Ironie zu tun, das sind knallharte Fakten. Und dann ist die nächste Vorrausetzung, dass sie aus einem Niedriglohnland stammen müssen.
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20.08.2007 08:25 Uhr von opppa
 
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christi244: Die Regierung will uns doch, auf allgemeinen Wunsch der Wirtschaftslobby, zu einem Niedriglohnland machen!
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20.08.2007 08:26 Uhr von opppa
 
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LullabyOverdose: Dein Vater knn sich ja mal auf eine Stelle als Ingenieur bewerben und eine Monatsgehalt von € 1000,00 verlangen und schon hat er den Job!

Sarkasmus aus!

;-(((
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20.08.2007 16:21 Uhr von Legionaer
 
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Zuerst habe ich mir Sorgen gemacht aber da es sich nur um "Deuschland" handelt *lol*
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20.08.2007 18:05 Uhr von Bungarus
 
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Verständlich das die Komikertruppe Sorgen äußert. Wer soll denn deren Schulden zahlen, wenn nicht der Arbeitnehmer...

Fachkräftemangel, wenn ich das hören könnte ich ko....
Würden die Arbeitgeber mal von ihren hohen Rößern runter steigen und die Ansprüche an die Kandidaten etwas runterschrauben, gäbe es keinen Mangel. Im Arbeitsleben zählt man mit 40+ schon zum alten Eisen. Das muss raus und dafür jüngere rein. Die haben weniger Ahnung und kosten weniger. Dafür wird dann gejammert das Fachkräfte fehlen. Da beist sich die Katze in den Schwanz. Würden AG ältere einstellen die den jüngeren zur Seite stehen wäre beiden Seiten geholfen. Aber ein Unternehmen mit älteren Mitarbeitern hat ja auf dem Weltmarkt kein Ansehen.

Und ja, ich bin selbst davon betroffen. Ich hock mit meinen 48 Lenzen daheim an der Kiste und verzweifelt einen Job.

Die ganzen Nullnummern in Berlin - keine Ahnung aber jammern. Schönen Dank auch.
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20.08.2007 18:06 Uhr von Bungarus
 
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ups da fehlt das "suche"
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20.08.2007 18:39 Uhr von christi244
 
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Oppa: Das war doch wohl klar zu Zeiten der Wiedervereinigung und des allgemeinen östlichen Zusammenbruchs. Oder? Erst wurden wir an Neufünfland halbwegs angepasst und danach ging die Fahrt weiter ins den tiefere Gebüsch. Nun wird alles daran gemessen und das Ende der Fahnenstange ist noch längst nicht abzusehen.

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