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Schäferhund soll auf Anordnung Bayreuther Behörde mit Giftspritze getötet werden

Die Behörden haben eine Tötungsanordnung für den Schäferhund Django (4) erlassen, weil er sich in mehreren Fällen aggressiv verhalten hat. Gutachter kamen zu unterschiedlichen Resultaten, letztendlich war ein Restrisiko ausschlaggebend.

Der losgeleinte Hund hatte ein zehnjähriges Mädchen und dessen Mutter bei einer Radtour angefallen. Das Kind erlitt erhebliche Verletzungen, unter anderem wurde es viermal ins Gesicht gebissen. Der Mutter biss Django fast den halben Daumen ab.

Sein Besitzer hatte Django aus dem Tierheim geholt, mit der Auflage, ihn nicht ableinen zu dürfen. Im Tierheim hatte er kein aggressives Verhalten gegen Menschen gezeigt, daher wurde kein Maulkorbzwang angeordnet. Er galt nur als etwas stürmisch.


WebReporter: malindi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Behörde, Bayreuth, Giftspritze
Quelle: www.der-bote.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2007 19:20 Uhr von borgir
 
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Ich: bin der Meinung das diese Hunde nie was für ihr Verhalten können, es kommt immer darauf an wer hinten an der Leine hängt!!!!!
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18.08.2007 19:27 Uhr von sirk86
 
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naja über leben und tod zu entscheiden ist immer sehr schwierig, wie bei tieren so auch bei mensschen... es erscheint irgendwie nicht ganz gerecht, dass ein mensch, der ein kind ins gesicht beißt, evtl ins gefängnis kommt, mehr aber auch nicht.... andererseits: tiergefängnisse einrichten?!?!?! das ist dann auch wieder ein wenig übertrieben...
Ich denke da wird sich in Zukunft noch einiges tun...
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18.08.2007 19:44 Uhr von Bibip
 
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ohne jetzt diesen Fall zu beurteilen fast immer sind Herrchen und Frauchen für die Aggressivität zuständig.
alle meine Hunde waren folgsam und lieb...na fast immer! :-) auf alle Fälle nicht aggressiv.
meine letzten beiden waren "gestörte": solche, die ich erst mal mit Liebe erziehen musste. Das war nach ca. 6 Monaten erledigt. (beides "Wildfänge" also in der Wildnis von streunenden Hündinnen geworfen: Italien und Serbien).
Immer nach der Methode: ich bin der Rudelführer der Liebe und Güte gibt wenn der Hund sich richtig aufführt. Und straft, wenn er ein Fehlverhalten zeigt.
Eben wie im Wolfsrudel.
bibip
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18.08.2007 20:03 Uhr von Zylon
 
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So what?! Was ist denn das für eine News? Da wird eben mal ein Hund eingeschläfert...Wie oft passiert das wohl jeden Tag? In diesem Fall kann es auch garkeine andere Entscheidung geben, wenn ein Hund meine Frau verletzt und mein kleines Kind eventuell entstellt hätte, und es _kein_ Urteil zur Einschläferung geben würde, würde ich das Drecksvieh selbst erledigen.

Es sind nicht alle Hunde lieb, treu und kuschelig.
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18.08.2007 20:35 Uhr von LullabyOverdose
 
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Einschläfern! Wenn ich solche News lese, erinnerts mich immer wieder an eine Werbung aus dem Kino:

Pitbull rennt auf die Kamera zu und der Halter brüllt nur hinterher: "Der will nur spielen" ...

Wie bereits erwähnt wurde, wenn der Hund das einmal macht, macht er es bestimmt wieder. Und das war nicht einfach nur ein Schnapper richtung Hand. Der Hund hat aggressiv auf die Opfer eingebissen. Allein dieses aggressive Verhalten bekräftigt die Entscheidung den Hund einzuschläfern.
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18.08.2007 20:49 Uhr von Webmamsel
 
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das müsste doch auch anders gehen: warum können solche hunde nicht bei jemandem erzogen werden, der sich richtig auskennt.

in der schweiz gibt es einen hundetrainer *herr schlegel glaub ich*, von dem hab ich einen bericht im tv gesehen und war schwer beeindruckt.

vielleicht können diese auffälligen hunde dann wieder in sachkundige hände vermittelt werden.

wäre doch schön, wenn sie dann nicht sterben müssten, finde das immer sehr traurig, weil diese hunde ja nicht schon so geboren wurden, sondern so geworden sind.
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18.08.2007 20:51 Uhr von Zylon
 
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Webmamsel: Jop, du findest das genau solange traurig, bis dein Gesicht zerfleischt wurde...Oder das deiner Tochter.
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18.08.2007 21:05 Uhr von Monty Cantsin
 
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Hätte man den nicht eher einschläfern können? Ich weiß nicht warum das eine Pressemeldung wert ist. Schade um den Hund, der nur falsch erzogen wurde, aber in dem Moment wo er Menschen gefährdet muss er aus dem Verkehr gezogen werden.
Der Schutz des Menschen geht geht immer noch vor dem Schutz eines Tieres.
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18.08.2007 21:25 Uhr von mad_justice
 
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LullabyOverdose: Da du mal auf "Pitbulls" kommst.Der Spruch wurde vor der
großen Hetze auf "Kampfhunde" eigentlich auf stinknormale Hunde meist von alten Leuten angewandt.Ist nämlich der Lieblingsspruch von denen.
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18.08.2007 21:33 Uhr von moires
 
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Erziehung: @Bibip
Ich wohne seit einiger Zeit im Süden Kretas, also fern der Urlauberstruktur. Hier gibt´s immer noch streunende Hunde, nicht viele, aber immerhin. Ich begegne immer einem oder mehreren, wenn ich unterwegs bin. Noch nie war einer aggressiv, wenn sie merken, daß man nicht will, lassen sie einen in Ruhe. Die Kreter haben auch einen Aberglauben, ähnlich wie die Italiener mit ihren schwarzen Katzen. Wenn eine junge Frau ein Kind bekommt, muß der Hund aus dem Haus!!! Unrein oder so.
Es sind immer die Menschen, die sich falsch verhalten, Tiere lernen von ihnen oder sie lernen nicht, wie sie sich verhalten müssen. Ich habe einen knapp einjährigen -ich weiß nicht, was für eine Rasse- zu mir genommen, der jemandem "gehörte", aber an einer 50 cm langen Eisenkette ohne regelmäßiges Futter und sehr mäßig mit schlechtem Wasser versorgt dahinvegetierte. Jetzt lebt er bei mir auf dem Grundstück und gedeiht prächtig und ist ein ganz lieber. Wenn ich weggehe mit ihm, ist er an der Leine, selbstverständlich. Und so gibt es keine Irritationen und dumme Situationen.
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18.08.2007 21:39 Uhr von FranknFurther
 
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der hund ist gefährlich ja und wer denkt daran die Menschen einzuschläfern die Tiere aufs übelste quälen und töten?
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18.08.2007 21:53 Uhr von The_free_man
 
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So traurig es ist, da hier der Mensch versagt hat der ja die Auflage erhalten hat ihn NICHT abzuleinen, es jedoch dennoch tat, wird das wohl die einzige Möglichkeit sein.

Es sei denn jemand der entsprechende Erfahrung als Hundetrainer und ein Aussengehege hat, würde sich bereit erklären ihn zu nehmen.

Bitte eines nicht vergessen:
Kein Hund wird böse geboren.
Dieser hier wurde sehr wahrscheinlich vom Vorbesitzer (oder sogar letztem Besitzer) scharf gemacht oder völlig falsch erzogen / nicht sozialisiert.

Normalerweise - bei einem gesund entwickelten und erzogenem Hund - genießen Menschenkinder Welpenschutz.

Also nicht dem Hund, sondern den unverantwortlichen Menschen böse sein.
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18.08.2007 22:48 Uhr von Thomas Baierle
 
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Keine Frage: Ich habe früher Hunde sehr erfolgreich für Wettkämpfe abgerichtet, grundsätzliche Bedingung aber ist, dass der Hund immer und jederzeit friedlich ist.

Wenn ein Hund sich nicht unter Kontrolle hat, gibt es nur einen Weg: Einschläfern. Andere Wege gibt es definitiv nicht und ist zu gefährlich (für den Besitzer und für andere).

Natürlich ist immer der Mensch daran schuld, wenn ein Hund aggreesiv ist, ohne frage. Nützt aber nichts: Sobald ein Tier einmal diese Grenze einmal überschritten hat, ist es zu spät und es kann immer wieder vorkommen, dass es sich nicht im Griff hat.
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18.08.2007 22:50 Uhr von fumpi
 
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ja, richtig: einschläfern, was nicht mehr zurechnungsfähig ist. Der Hund hat es nicht verdient, zu leben. Genauso wie der Mörder, Kinderschänder und die Mutter, die ihr Neugeborenes erwürgt. Ach ne, das war ja was anderes, das sind ja Menschen. Die haben das Recht zu leben und evtl. nochmal so eine Straftat zu begeben. Tiere eben nicht.
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18.08.2007 23:11 Uhr von Kainwulf
 
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Man...man...man: Erschießt den Köder ect. ist genauso interlligent wie: Tötet den Menschen! Aber dieser Hund hat Menschen angegriffen daher ist er, solange er nicht in wirklich sachkundigen Händen ist, sehr gefährlich. Es ist wirklich möglich das er "nur" einen übertriebenen Spieltrieb hat aber dieser "Spieltrieb" ist zu gefährlich! Dieser Hund gehört also entweder zu einem Fachmann in Ausbildung oder schmerzlos von einem Fachmann von seinem Leid (ja ein Hund kann auch leiden nachdem er etwas "angerichtet hat) erlöst!

@ The_free_man
Leider ist es nicht so das ein Menschenkind "welpenschutz" hat. Dies ist ein Gerücht. Solange ein Hund nicht lernt das ein Menschenkind das viel schwächer ist wie er über ihm steht kann es echt unangenehm sein!
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18.08.2007 23:26 Uhr von richie2
 
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Es wird kein Mensch getötet, wenn er Menschen killt. Aber so ein Hund, der "nur" die zwei leute angefallen hat, wird eingeschläfert.

Ungerecht! Ob Mensch oder Tier. Es sind Lebewesen. Armer Hund!

Und wenn er aus dem Tierheim kommt, dann ist doch klar, was der Hund wahrscheinlich vor der Aufnahme im Tierheim durchgemacht hat. Man sollte dem Mann die Schuld geben, aber nicht dem Hund. Ja ja, so sind die Menschen geartet... :(
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19.08.2007 00:34 Uhr von Bunny.
 
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Falke22: ja ja sehr einfach nicht war? und wer einmal klaut der machts auch immer wieder richtig? jeder triebtäter wird mitlerweile als opfer gesehen und wird geholfen. den stempelt man als krank ab bekommt hilfe.habe noch nie gehört das ein tier als beisser geboren wird, der wird so gemacht. und den jenigen sollte man einschläfern
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19.08.2007 01:42 Uhr von steffen75
 
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@all: Es ist schon interessant hier zum einen die REaktionen zu lesen zum anderen aber auch mal wieder (liegt nicht am Newser) die einseitge Berichterstattung.

Was in solchen Berichten immer fehlt ist ob durch das "Opfer" eine provokation vorherging.

Weiterhin wenn ich hier Sachen lese, das Hunde die einmal beissen umgebracht werden müssten, dann dreht sich mir der Magen um.

LEute nicht der Hund ist schuld sondern der bzw die halter, kein hund wird aggresiv geboren sondern wird aggresiv gemacht durch seine umwelt, denn im Gegensatz zu uns menschen kann ein hund nicht einfach weggehen wenn er schlecht behandelt wird.

Generell ist es immer die Schuld des Halters oder aber des vermeintlcihen Opfers, denn wenn dieses Opfer den hund provoziert ist es wohl klar das dieser zubeisst.

Ich habe nun schon den 3ten hund und alle waren aus dem Tierheim, und keiner von diesen war aggresiv , ängstlich ja, aggresiv nein.

Zumal was droht dem halter denn eine Geldstrafe und das wars vielleicht ne strafe auf bewährung im maximal Fall. Wieso wird der HAlter nicht ensprechend bestraft und dem Tier die chance gegeben unter sachkundigen Händen wieder in Ordnung zu kommen. Es ist immer leicht danach zu schreien das so ein böser böser hund eingeschläfert werden muss, ist ja leichter als den waren schuldigen dran zu bekommen
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19.08.2007 02:04 Uhr von Doug90
 
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@falke22: Sehe ich zum Teil so ähnlich(obwohl ich mich da gar nicht so festlegen will, weil ich gegen die Todesstrafe bin, wie das bei beißenden Hunden gehandhabt werden soll, hab ich mir noch gar nicht überlegt^^), aber was ist, wenn der Hund gereizt wurde und deswegen biss? Oder nur schnappte? Gleich einschläfern? Bestimmt nicht, der Hund ist ein Tier, das sollte man nie vergessen. Beim Menschen gibt es ja auch aggressivere und
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19.08.2007 08:02 Uhr von borgir
 
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frage: hat der hund ohne grund gebissen oder hat das kind den hund geärgert...das ist ein wichtiger faktor finde ich...klar darf er nicht beißen, aber wenn man einen hund ärgert muss man damit rechnen.
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19.08.2007 09:48 Uhr von moires
 
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Schäferhunde: @ falke22
Nicht die einzige, aber vielleicht die vernünftigere Lösung. Es gäbe da noch die Möglichkeit des Abwartens und dabei den Maulkorb anlegen, wenn er abgeleint wird, ansonsten - wie aufgetragen - an der Leine lassen. Es ist halt bequemer, den Hund umbringen zu lassen, anders kann ich den Vorgang nicht nennen, denn ich habe meinen Schäferhund in den Armen gehalten, während er eingeschläfert wurde; er war nicht mehr heilbar an Krebs erkrankt und 14 Jahre (!) alt). Trotzdem keine angenehme Situation, wenn man sein Tier mag. Und ich hatte nie irgendwelchen Ärger mit ihm und durch ihn.
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21.08.2007 12:47 Uhr von hummert
 
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Ein weiter so, darf es nicht geben ---: "Die Unversehertheit von Menschen ist immer noch ein viel höheres Gut als jedes Tierrecht!"


Liebe "Tierschützer",

mit großem Unverständnis habe ich über die Medien von dem aggressiv eingestuften Schäferhund "Django" erfahren. Dieser Hund greift Kinder an, verstellt der kleinen Paula durch Bissnarben das Gesicht und nichts soll geschehen? Ich bin fassungslos! Was sind uns Kinder, was sind uns Menschen denn überhaupt noch wert? Das hat doch mit Tierschutz nichts mehr zu tun. Müssen erst - eigene - Kinder angefallen oder totgebissen werden, damit bei den "Tierschützern" wieder reales und menschliches Denken stattfindet?

An die 60 Mitgliedern des Tierschutzvereins Bayreuth: Würden Sie auch dann noch für Django kämpfen, wenn er ihre eigenen Kinder angefallen und fast zu Tode gebissen hätte?

Frank Hummert


P.S. Sollte meiner kleinen Tochter so etwas geschehen, bräuchte sich keiner mehr über die Zukunft des angreifenden Hundes zu machen, denn er hätte keine mehr - dafür würde ich persönlich und umgehend sorgen!

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