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Brasilien: Staat zahlt Geschlechtsumwandlungen

In Brasilien wurde ein Rechtsstreit zwischen einem Bürgerbeauftragten und der Regierung zu Fragen der Kostenübernahme bei Geschlechtsumwandlungen entschieden. Die Regierung lehnte zunächst aus finanziellen Gründen die Übernahme der Kosten ab.

Ein Bundesgericht entschied nun, dass eine Geschlechtsumwandlung ein Menschenrecht ist und somit vom staatlichen Gesundheitssystem die Kosten zu übernehmen sind. Damit soll einer möglichen Selbstverstümmelung entgegen getreten werden.

Die Kosten für eine solche Operation belaufen sich in Porto Alegre auf rund 750,00 Euro. Schätzungsweise jeder 10.000te Brasilianer könnte diese Operation wünschen. 250 dieser Eingriffe wurden in den Jahren zwischen 2000 bis 2007 durchgeführt.


WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Staat, Brasilien, Geschlecht, Geschlechtsumwandlung
Quelle: de.news.yahoo.com
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2007 11:59 Uhr von Streetlegend
 
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Brasilien hat, so glaube ich, rund 186 Millionen Einwohner. Ob die brasilianischen Krankenkassen diese finanziellen Aufwendungen langfristig tatsächlich tragen können, bleibt abzuwarten.
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18.08.2007 15:44 Uhr von atheismo
 
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Gibt´s doch wohl nicht!

Ich bin ja auch für möglichst viel Freiheit und Kreativität bezüglich der Verwirklichung des eigenen Lebens. Aber alles hat seine Grenzen.

Und die sind hier doch wohl klar überschritten. Was kommt als nächstes? 14jährige Mädels, die sich auf Kosten der KK die Möpse vergrößern lassen?

Nee, nee, das soll mal jeder schön aus der eigenen Portokasse zahlen und seiner KK nur mit essentiellen Dingen auf der Tasche liegen!
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18.08.2007 16:18 Uhr von FleurMia
 
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@Vorredner: ich denke nicht, dass man eine Brustvergößerung (die nur aus ästhetischen (nicht psychischen) Gründen) vorgenommen wird mit einer Geschlechtsumwandlung vergleichen kann....

eine Geschlechtsumwandlung ist so ein "essentielles Ding"; denn für die betroffenen ist es eine schwere phsychische Belastung im falschen Körper geboren zu sein..!
Auch bei einigen Brust-OPs übernimmt die Krankenkasse in D die Kosten- und zwar dann, wenn die Operation wirklich notwendig ist, weil der Mensch in seinem Alltag stark eingeschränkt ist...

ich finde die Entscheidung des Bundesgerichts gut... aber eben.. wie der Autor schon sagt bleibt abzuwarten, ob diese Kosten getragen werden können...
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19.08.2007 18:02 Uhr von marshaus
 
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gehe: einmal davon aus das es bestimmt grenzen gibt.....denn so reich sind krankenkassen dort bestimmt auch nicht
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19.08.2007 23:38 Uhr von atheismo
 
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@FleurMia: Tut mir Leid, Dir da in die argumentative Parade fahren zu müssen, aber soetwas wie "im falschen Körper geboren" gibt es nicht!

Maximal die armen Schweine, die mit beiderlei Geschlechtsmerkmalen geboren werden, könnten sich auf eine derartige Begründung berufen. In solchen Fällen wäre ich auch dafür, dass aus psychologischer Motivation heraus ein entsprechender Eingriff von der KK finanziert wird.

Aber wer als Männchen geboren wird, ist und bleibt eben Männchen.

Und exakt das gleiche gilt eben auch für die Weibchen.

Fertig aus, Nikolaus. Weitere Wünsche sind Sonderwürstchen und müssen dann eben aus eigener Tasche gelatzt werden.
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20.08.2007 08:51 Uhr von Nobunaga
 
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als ob Brasilien nicht schon arm genug wäre. Is ja ne ganz tolle Leistung von den brasilianischen Politikern. Jetzt bleibt eigentlich nur noch abzuwarten, welcher Schwachkopf in Deutschland diese Idee als Erster aufgreift und umsetzen möchte. Ich tippe auf Volker Beck oder irgendwelche FDPler.

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