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USA: Hollywoodfilme bringen Physik-Studenten vom rechten Weg der Physik ab

Costas Efthimiou von der University of Central Florida war entsetzt, als er in seiner Grundvorlesung der Physik mit der physikalischen Vorstellung seiner Studenten konfrontiert wurde.

"Einige glaubten wirklich, dass ein siebzig Meilen pro Stunde schneller Bus wie im Film 'Speed' ohne Rampe einen mehr als zehn Meter weiten Sprung über ein fehlendes Brückenstück bewerkstelligen könnte", meinte der Forscher.

Der Grund ist demnach die Vermittlung falscher physikalischer Gesetze oder Phänomene in manchen Hollywood-Filmen. In seiner Umfrage konnten nur etwa 30 % der Studenten zwischen physikalisch möglichen und unmöglichen Szenen wirklich differenzieren.


WebReporter: ingwer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Student, Hollywood, Weg, Physik
Quelle: www.wissenschaft-online.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2007 20:14 Uhr von Tyfoon
 
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Das ist halt: typisch Holywood - oder nein - besser gesagt typisch Filmemacher. Am lustigsten finde ich ja auch jedesmal, wenn Fahrzeuge ins Spiel kommen. Egal ob sie nun aufeinander prallen, gegen einen Baum fahren, sich überschlagen oder irgendwo hinunter stürzen, Fakt ist eins ---> sie explodieren. Mit Realität hat das absolut garnichts zu tun.
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17.08.2007 20:34 Uhr von Kalle87
 
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Seit wann sind Filme realistisch? Dass in Filmen oft die Realität "vertuscht" wird, sollte eigentlich jedem klar sein. Umso mehr bin ich geschockt, dass wirklich so viele Studenten glauben, dass das, was sie in Filmen sehen, wirklich geschehen kann.

Nichts desto trotz wären Filme ohne diese "unrealistischen" Sachen nicht wirklich sehenswert, weil dann kann ich auch Nachrichten schauen ;)

Ich will nur mal Matrix sagen :D
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17.08.2007 20:36 Uhr von chaintek
 
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??? Wer will schon Reality ??? Wer will bei einem guten Film schon Realität sehen?
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17.08.2007 21:20 Uhr von indoxo
 
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@chaintek: Das kommt ganz auf das Genre des Films an.

Wenn ich Filme wie Fantasy Filme schaue erwartet hoffentlich kaum einer Realismus.
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17.08.2007 21:20 Uhr von Jimyp
 
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Etwas Unrealismus macht einen Film überhaupt erst unterhaltsam, denn sonst wäre jeder Actionfilm schon nach 5 Minuten zu Ende, da alle Charaktere tot wären!
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17.08.2007 22:39 Uhr von pl4yer
 
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das hat nich nur was: mit den filmen die sie angeschaut haben sondern vllt auch mit der bildung die sie auf ihrer high school bekommen... der soll mal in nem deutschen hörsaal so ne umfrage machen ... und wenns in theologie is werden wir immer noch besser abschneiden ...
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17.08.2007 22:44 Uhr von Jimyp
 
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@pl4yer: Das glaub ich aber nicht! An deutschen Unis laufen auch sehr viele, verpeilte Leute rum!
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18.08.2007 00:23 Uhr von smog-o
 
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playa: lies dir mal die neuen studien zu den besten unis der welt durch- 17 unis der top 20 sind aus den usa...
aber das ist der typische moorische anitiamerikanismus...
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18.08.2007 00:50 Uhr von Saxenpaule
 
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Physik-Studenten in einer Grundvorlesung sind noch lange keine richtigen Physikstudenten. Da kann sich ja im Prinzip jeder reinsetzen bzw. sich auch jeder einschreiben... egal wie gut oder schlecht er ist. Erst nach 3-4 Semestern kann man die Einschätzung über "Physik-Studenten" treffen.

Im ersten Semester müsste man eher sagen : Abiturienten bzw. College-Abgänger oder so ... vom Bildungsstand unterscheidet Physikstudenten im ersten Semester kaum etwas von Theologiestudenten im ersten Semester. Außer natürlich das Grundinteresse... welches aber von der gesellschaftlichen Realität, also auch von Actionfilmen geprägt ist.

Zusätzlich haben die Amis eh einen an der Waffel :)
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18.08.2007 01:09 Uhr von AlexXxZeroOne
 
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typhoon: Sie können explodieren wenn es sich um ältere fahrzeuge handelt, habe ich in den nachrichten gesehen, die müssen nur richtig kaputt gehen.

habe ich mit eigenen augen gesehen, galileo und ko haben nicht immer recht!
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18.08.2007 02:08 Uhr von fallobst
 
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@ smog-o: das muss aber nicht zwangsläufig heißen, dass die "lehre" an der jeweiligen uni besser is.

in rankings spielt sowohl immer das liebe geld (von wem wird das unternehmen, das die rankings erstellt, bezahlt?) als auch der ruf (und der ändert sich erst langsam über jahre...wenn überhaupt).

zudem wird auch oft die forschung als kriterium benutzt und eher weniger die lehre (inclusive "betreuung", tutorien und co), aber wenn die leute sich in überfüllten hörsäle quetschen sollen is das mist und alles andere als top.

und je nachdem wird dort auch mehr an studiengebühren verlangt (ich mein in harvard sinds 15.000 pro semester, oder ?). wobei es aber auf das studienfach ankommt und nicht auf die uni im allgemeinen, es sei denn dich interessiert nur der ruf der uni...

die beste uni für bwler in D is übrigens laut vielen rankings die whu vallendar (privat, 5000 pro semester), wobei die frage is wieso sie nicht dabei is....???

zur topic: wie schon vor mir einige richtig meinten: eine grundvorlesung is eigentlich nix...wahrscheinlich haben ein paar leutchen, die wahrscheinlich eh nicht lange an der uni bleiben werden, sich dumm angestellt, aber hey, war ne news wert...
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18.08.2007 02:22 Uhr von megaakx
 
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Okay, dann wüsst ich jetzt mal gerne was der Typ mir gestern mit der einen Pille gegeben hat. Hat ständig was von Hasenbau gefaselt
scnr
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18.08.2007 03:38 Uhr von Silverhair
 
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@fallobst: "ie beste uni für bwler in D is übrigens laut vielen rankings die whu vallendar (privat, 5000 pro semester), wobei die frage is wieso sie nicht dabei is....???"

Die internationale Anerkennung einer Uni ist nicht bstimmt durch Rankings, auch nicht durch die Studiengebühren, und nur selten sind es die "berühmten Dozenten". Es ist eher die kontinuierliche Wissenschaftlich hochstehende Veröffentlichung von Ergebnissen die das bestimmt.

Und dabei sind "Fachbezogene" Unis eben im Nachteil, sie bilden den "Arbeiterschaft" der Wissenschaft aus, sprich die Leute die nachher die handwerkliche Arbeit gut können, Harward ist dagegen unspezifisch, dort lernt man das Nachdenken über "wie es überhauppt funktioniert". Die Ergebnisse dieser Unis sind selten unmittelbar verwendbar, und das was man da lernt ist selten für Industrie und Wissenschaft direkt verwendbar, aber es stellt die Grundlagen dar auf denen andere dann aufbauen.
Das läßt je nach Zielgruppe die Rankings ganz unterschiedlich eben erscheinen.
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18.08.2007 04:18 Uhr von Etherchemiker
 
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Möglich wenn der Bus 20m lang ist und in der Mitte eine dritte Achse hat. Aber das ist dann wohl kein Sprung mehr.
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18.08.2007 11:16 Uhr von Johnny Cache
 
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Captain Obvious to the rescue! Das Problem ist doch viel mehr daß die meisten Leute einfach nicht ihr Hirn einschalten und die paar Dinge die sie tatsächlich noch wissen einfach nicht anwenden.
Auf der anderen Seite ist es oft besser sein Hirn einfach abzuschalten, weswegen dumme Menschen viele Probleme gar nicht wahrnehmen und deswegen viel unbeschwerter leben. In gewisser Weise sind solche Leute echt zu beneiden.
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18.08.2007 11:34 Uhr von vst
 
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wer will schon: realistische actionfilme sehen?

da kann ich auch derrick schaun.

:-((
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18.08.2007 14:47 Uhr von leeson
 
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Das kommt davon wenn man nur vorm TV sitzt und sich dumme Filme reinstylt.
Wir sind früher mit BMX-Radern raus und haben die Physik selbst beim spielen getestet und ich kann mir vorstellen was ungefähr möglich ist und was nicht.

Genau so wie heutzutage die Gören nur vor der Glotze hängen und sich unsinnige Zeichentrickserien anschauen in denen nur geprügelt und gekämpft wird.
Was sich dann auch im Alltag der Schule auszeichen wo prügelein und so an der Tagesordnung sind.

Ich sag nur Pädagogisch wertvoll und die Eltern machen auch noch mit.
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18.08.2007 17:15 Uhr von atheismo
 
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Solange es nicht gleichzeitig Architekten davon abbringt, die Statik eines zu bauenden Hauses ähnlich unrealistisch zu berechnen...
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19.08.2007 08:13 Uhr von FIFTY_ONE
 
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@atheismo: das machen die doch nur bei Brücken so. Mach dem Mottoe schätzen wir mal, daß das paßt.
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19.08.2007 13:29 Uhr von vst
 
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atheismo, FIFTY_ONE: >Solange es...
...nicht gleichzeitig Architekten davon abbringt, die Statik eines zu bauenden Hauses ähnlich unrealistisch zu berechnen...

das machen die doch nur bei Brücken so. Mach dem Mottoe schätzen wir mal, daß das paßt. <

na, das ist doch fein, dass wir hier so intelligenzbrocken hier im forum haben. zwei user die ahnung haben, die sich wirklich auskennen.

schon mal einen architekten gesehen, der die tragwerksplanung (nicht statik) von gebäuden oder brücken ausführt?

ich auch nicht.

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